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25.03.2012, 19:27

Berlin gewinnt auch das Rückspiel in Hamburg

Tiefschlag für den HSV: Füchse im Viertelfinale!

Der HSV Hamburg steht vor den Scherben einer Saison. Die Meisterschaft mussten die Hanseaten schon längst abhaken und nun kam das Aus in der Champions League. Der HSV unterlag im Achtelfinal-Rückspiel in eigener Halle den Füchsen Berlin mit 23:24 (11:10) und musste damit einen weiteren Tiefschlag einstecken - in den letzten vier Jahren hatten die Hamburger stets die Runde der letzten Acht erreicht.

Jubelnde Füchse
Auf ins Viertelfinale: Jubelnde Füchse.
© picture allianceZoomansicht

In der Hamburger Arena lieferten sich beide Mannschaften ein packendes und hochklassiges Duell, aus dem die Hauptstädter letztlich als Sieger hervortraten. Der HSV musste die 30:32-Hinspielpleite aus Berlin wett machen, tat sich zunächst in einem von den Defensivreihen und Torhütern geprägten Duell sehr schwer und konnte sich nicht ernsthaft absetzen.

Bei den Füchsen avancierte gerade Nationaltorhüter Silvio Heinevetter vor 7843 Zuschauern zum Held des Abends. Mit zahlreichen Paraden zog er vor allem im ersten Durchgang den Hamburgern den Zahn. Allerdings tat es ihm der ähnlich gut aufgelegte Dan Beutler im HSV-Tor gleich.

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Zu Beginn der zweiten Hälfte sah es schon danach aus, als ab sich alles in Wohlgefallen für die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb auflösen wurde. Binnen acht Minuten war der HSV von 8:10 (27.) auf 14:10 (35.) und dann auf 17:12 (40.) davongezogen. Es sollte aber nicht reichen, denn die Füchse kamen wieder ran, glichen zum 17:17 (46.) aus und drehten das Spiel dann sogar noch zu ihren Gunsten. Zehn Minuten vor Schluss führten die Berliner, Hamburg konnte dann nicht mehr zurückschlagen.

Beste Torschützen bei den Füchsen waren Sven-Sören Christophersen, Markus Riechwien sowie Evgeni Pevnov mit jeweils vier Toren. Für den HSV traf Hans Lindberg fünfmal und damit am häufigsten. Garant für den Erfolg war aber Heinevetter, der sich tierisch über den Sieg freute: "Ich bin total stolz. Aber ich bin auch total fertig vom Spiel und auch vom Jubeln. Wir sind nicht nur weitergekommen, sondern haben auch in Hamburg gewonnen. Das ist eine ganz, ganz große Sache."

Den unterlegenen Hamburgern blieb nur die Rolle des Gratulanten: "Wir sollten anerkennen, dass Berlin über die beiden Spiele besser war und verdient weiter ist", sagte HSV-Trainer Martin Schwalb: "Wir sollten jetzt nicht zu viele Worte verlieren und nach vorne schauen."

Neben dem THW Kiel sind die Füchse Berlin der zweite Bundesligist im Viertelfinale der Champions League - für die Berliner ist es bereits jetzt der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hatte sich bereits vor einer Woche gegen Wisla Plock aus Polen qualifiziert. Die Auslosung für die Runde der letzten Acht findet am kommenden Dienstag in Wien statt.


Statistik zum Spiel

HSV Hamburg - Füchse Berlin 23:24 (11:10)

Tore HSV Hamburg: Lindberg 5, Lijewski 4, Duvnjak 4, Hens 3, Kraus 3, Lackovic 2, Vori 1, Bertrand Gille 1
Füchse Berlin: Christophersen 4, Petersson 4, Bult 4/4, Pewnow 4, Richwien 4, Jaszka 2, Nincevic 2
Zuschauer: 7843
Strafminuten: 8 / 6

25.03.12
 
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