| Vereinsname: | SC Magdeburg |
| Anschrift: | Sportclub Magdeburg Friedrich-Ebert-Straße 68 39114 Magdeburg Telefon: 03 91 - 81 98 0 Telefax: 03 91 - 81 98 10 1 E-Mail: bernhardklebig@web.de |
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Im Europapokal der Pokalsieger war der VfL Gummersbach am Sonntag beim Schweizer Vertreter BSV Bern Muri gefordert. Die Oberbergischen hatten im Hinspiel ein 32:23 vorgelegt und konnten sich bei den Eidgenossen demnach eine 25:27 (17:13)-Pleite erlauben, um in die Runde der letzten Vier einzuziehen.
Am Samstag zog ein Bundesliga-Trio ins Halbfinale des EHF-Pokals ein. Den Auftakt machte der SC Magdeburg, der im Viertelfinal-Rückspiel mit 26:22 gegen Tatran Presov gewann. Im Hinspiel erkämpfte der Tabellensechste der Handball-Bundesliga ein 29:29 in der Slowakei. Im Rückspiel vor 3100 Zuschauern mussten die Gastgeber auf ihre Stammspieler im Rückraum Jure Natek und Fabian van Olphen verzichten. Zudem verlor der SC Yves Grafenhorst in der sechsten Minute mit einer Roten Karte wegen groben Foulspiels.
Doch von all diesen Faktoren ließen sich die Bördestädter nicht abbringen. Schnell zog der SC davon und führte zwischenzeitlich mit 12:6. Zur Pause stand es 15:10.
Die besten Werfer beim dreimaligen Champion des EHF-Pokals waren Stian Tönnesen und Robert Weber mit je fünf Treffern. Auf Seiten der Gegner traf Dainis Kristopans neunmal. Eine tolle Leistung zeigte auch SC-Keepers Gerrie Eijlers, der allein vier der fünf Siebenmeter entschärfte, und nebenbei noch weitere tolle Paraden zeigte. Nun stehen die Sachsen-Anhaltiner zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder in einem Europacup-Halbfinale. Damals gewann Magdeburg den Pokal.
Ein hartes Stück Arbeit mussten die Rhein-Neckar Löwen verrichten. Gegen das slowenische Topteam Gorenje Velenje gewann das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson nach dem 27:27 im Hinspiel die zweite Partie mit 30:29 (14:15) und löste damit das Ticket fürs Halbfinale. Ohne den angeschlagenen Patrick Groetzki erwischten die Badener einen tollen Start, führten rasch mit 8:4, doch dann schlichen sich zunehmend Nachlässigkeiten ein. Die Strafe folge auf den Fuß: Velenje kam immer näher und gestaltete die Partie im weiteren Verlauf völlig offen. Die Entscheidung fiel dann in den Schlusssekunden: Zuerst parierte Goran Stojanovic einen Wurf des Slowenen Marko Bezjak, ehe Ivan Cupic auf der Gegenseite mit dem 30:29 alles klar machte. "Wir sind schnell in Führung gegangen und anschließend unnötiges Risiko gegangen. Dadurch haben wir es uns im zweiten Abschnitt selbst schwer gemacht", resümierte Gudmundsson nach dem Spiel.
Den deutschen Erfolg perfekt machte schließlich auch Frisch Auf Göppingen. Vor eigenem Publikum machten die Schwaben die 23:27-Hinspielpleite wieder wett und gewannen mit 34:27 (18:13). Die Halbfinal-Auslosungen finden am Dienstag in Wien statt.
Die SG Flensburg-Handewitt zog derweil im Pokalsiegerwettbewerb in die Vorschlussrunde ein. Die Norddeutschen unterlagen zwar im Viertelfinal-Rückspiel dem HC Motor-ZNTU-ZAS Saporischja mit 27:32 (16:17), kamen aber dank des 39:30-Hinspielerfolgs weiter.
Angesichts des klaren Sieges aus dem Hinspiel waren die Flensburger nicht mit der nötigen Intensität ins Rückspiel gegangen und ließen vor allem in der Abwehr Aggressivität vermissen. Dennoch lag das Team von Trainer Ljubomir Vranjes vor 2100 Zuschauer in der Campushalle nach 23 Minuten sogar mit 12:10 vorne. Danach legten die Ukrainer aber einen Zahn zu und durften angesichts einer 26:20-Führung in der 46. Minute sogar noch auf eine Überraschung hoffen. Die SG machte diese Hoffnung aber rasch zunichte, drehte kurzzeitig auf und kam auf 27:28 heran. Danach war für Saporischja nichts mehr zu machen. Die Flensburger stehen damit zum zwölften Mal in einem Semifinale im Europapokal.
Tore Rhein-Neckar Löwen: Gensheimer 7/2, Schmid 7, Cupic 6, Myrhol 5, Müller 2, Sesum 2, Lijewski 1
Gorenje Velenje: Bezjak 7, Dolenec 7/2, Melic 5/2, Manojlovic 3, Pucelj 3, Medved 3, Cehte 1
Zuschauer: 1600 (ausverkauft)
Strafminuten: 10 / 12
Disqualifikation: - / -
Tore SC Magdeburg: Tönnesen 5/1, Robert Weber 5, Jurecki 4, Rojewski 3, Wiegert 2, Pajovic 2, Philipp Weber 2, Musche 1, Grafenhorst 1, Hornke 1
Tatran Presov/SVK: Kristopans 9, Antl 4/1, Urban 3, Kopco 2, Mazar 2, Radcenko 1, Krok 1
Zuschauer: 3113
Strafminuten: 4 / 4
Disqualifikation: Grafenhorst (6./grobes Foulspiel) / -
Tore Göppingen: Lobedank 9, Kneule 6, Horak 6, Rnic 5/3, Schubert 3, Oprea 3, Schöne 2
Minsk: Atman 7/2, Onufrijenko 5, Nikulenkaw 4, Babitschew 4, Bruka 3, Zitu 2, Plasa 1, Rutenka 1
Zuschauer: 3800
Strafminuten: 6 / 10
Disqualifikation: - / -
Tore SG Flensburg-Handewitt: Knudsen 5, Mogensen 5, Glandorf 4, Djordjic 4, Svan Hansen 3, Eggert 3/1, Szilagyi 2, Voigt 1
HC Saporoschje/UKR: Ostruschko 8/2, Semikow 6, Gorbatschow 4, Gurkowski 4, Grigorijew 3, Kalinitschenko 3, Kamanin 2, Aflitulin 1, Schuk 1
Zuschauer: 2100
Strafminuten: - / 10
Disqualifikation: - / -
Tore BSV Bern Muri: Striffeler 6, Reber 5, Räz 5, Hofstetter 5, Schwander 3/1, Kaufmann 2, Heer 1
VfL Gummersbach: Pfahl 6, Wiencek 5, Zrnic 4/3, Anic 2, Putics 2, Gaubatz 2, Krause 1, Lützelberger 1, Mahé 1, Sprem 1
Zuschauer: 1150 (ausverkauft)
Strafenminuten: 10 / 8
Disqualifikation: - / -


| Vereinsname: | SC Magdeburg |
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| Anschrift: | Frisch Auf Göppingen Management & Marketing GmbH Leonhard-Weiss-Straße 40 73037 Göppingen Telefon: 0 71 61 - 96 59 75 0 Telefax: 0 71 61 - 96 59 75 75 |
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