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25.02.2012, 16:37

THW Kiel spielt am Sonntag in Kopenhagen um den Gruppensieg

Die Füchse zittern sich ins Achtelfinale

Die Füchse Berlin sind dem THW Kiel und dem HSV Hamburg als dritter deutscher Vertreter ins Achtelfinale der Champions League gefolgt. Bis der größte Erfolg der Vereinsgeschichte feststand, hatten die Berliner beim 28:27 gegen das sieglose Schlusslicht Bjerringbro-Silkeborg allerdings bange Momente zu überstehen.

Silvio Heinevetter
Steht mit den Füchsen im Achtelfinale der Champions League: Silvio Heinevetter.
© picture allianceZoomansicht

Die Füchse Berlin sind dem THW Kiel und dem HSV Hamburg als dritter deutscher Vertreter ins Achtelfinale der Champions League gefolgt. Bis der größte Erfolg der Vereinsgeschichte feststand, hatten die Berliner in der Max-Schmeling-Halle beim 28:27 gegen das sieglose Schlusslicht Bjerringbro-Silkeborg allerdings bange Momente zu überstehen.

Der Erfolg war für die Füchse am letzten Spieltag der Gruppe B schwer erkämpft. Die Gäste aus Dänemark spielten lange Zeit frech auf und gaben den Ton an. Die Füchse konnten ihre Nervosität eigentlich das komplette Spiel über nicht ablegen, setzten sich dann aber doch noch durch.

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In der Schlussphase überschlagen sich die Ereignisse

In der Schlussphase überschlugen sich allerdings die Ereignisse: Der bis dahin eher schwache Mark Bult brachte die Füchse Sekunden vor Schluss mit 28:27 in Führung, ehe Nationaltorhüter Silvio Heinevetter mit einer furiosen Parade den abgefälschten Wurf von Mads Nielsen abwehrte.

Dann leisteten sich die portugiesischen Schiedsrichter einen Aussetzer, als sie nach einem von den Dänen abgeblockten Wurf, der von einem der Unparteiischen ins Aus prallte, auf Einwurf für die Gäste entschieden. Lauge-Schmidt traf zum vermeintlichen Ausgleich. Es folgten Tumulte, die Schiedsrichter nahmen ihre Entscheidung wieder zurück.

Doch damit noch nicht genug: Im letzten Angriff vertändelten die Füchse den Ball. Kiekegaard startete den Gegenstoß, der von Christophersen am eigenen Neunmeterraum brachial beendet wurde. Die folgende Rote Karte konnte der Nationalspieler, mit acht Toren bester Füchse-Werfer, verkraften, denn Heinevetter parierte den finalen Freiwurf, das Wechselbad der Gefühle endete für die Berliner im Jubel.

Schon vor den übrigen Gruppenspielen am Samstagabend sind die Füchse mit elf Punkten nicht mehr von einem der ersten vier Plätzen zu verdrängen.

Bundesliga-Spitzenreiter THW Kiel steht am Sonntag in Kopenhagen vor einem Endspiel um den Sieg in der Gruppe D. Der HSV Hamburg ist schon vor dem abschließenden Gastspiel bei RK Metalurg Skopje nicht mehr von Platz 1 der Gruppe C zu verdrängen.


Statistik zum letzten Gruppenspieltag

Füchse Berlin - Bjerringbro Silkeborg 28:27 (14:13)

Tore Füchse Berlin: Christophersen 8, Nincevic 5/2, Sellin 4, Jaszka 4, Romero 3, Bult 2, Löffler 1, Richwien 1
Bjerringbro Silkeborg: Mads Nielsen 7/1, Lauge 6, Arrhenius 4, Kirkegaard 3, Kristiansen 3, Schilling 2, Baagøe 1, Madsen 1
Zuschauer: 8816
Strafminuten: 4 / 8
Disqualifikation: Christophersen (60.) / Kasper Nielsen (54.)

25.02.12
 
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Vereinsdaten

Vereinsname:Füchse Berlin
Anschrift:Markgrafenhaus am Gendarmenmarkt / Markgrafenstr. 34
10117 Berlin
Telefon: 0 30 - 20 91 68 76
Telefax: 0 30 - 20 91 68 78
E-Mail: info@fuechse-berlin.de
Internet:http://www.fuechse-berlin.de/

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