Beim russischen Vizemeister gelang dem Team von Interimscoach Jens Häusler der achte Sieg im achten Spiel. Im Sportkomplex Ubilejnij war der HSV von Beginn an hellwach, führte schnell mit 5:1 (6.). Ganz so einfach machten es die Russen den Gästen dann aber doch nicht, St. Petersburg kämpfte sich auf 8:9 heran. Doch der HSV, bei dem der erkrankte Pascal Hens sowie Torsten Jansen (Fersenprellung) fehlten, ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit schnellen Attacken und einem starken Bertrand Gille am Kreis bauten die Gäste den Vorsprung bis zur Pause auf 17:13 aus, im zweiten Abschnitt brannte gegen das Team des ehemaligen HSV-Publikumslieblings Dimitri Torgowanow nichts mehr an.
Als Gruppensieger dürfen die Hamburger im Achtelfinale gegen einen Gruppenvierten antreten und haben damit eine leichtere Aufgabe. Die Auslosung dafür erfolgt am 28. Februar. Bester Hamburger Werfer war Bertrand Gille mit sechs Toren. Für die Gastgeber trafen Eldar Nasyrow und Rusian Gabojew (jeweils 6 Tore) am häufigsten.
Ein deutsch-russisches Duell gab es auch in Berlin zu sehen. Die Füchse empfingen den Tabellennachbarn Chehovski Medwedi Chekov - und fuhren einen wichtigen Sieg ein. Vor 7.000 Zuschauern gewannen die Berliner mit 31:28, zur Pause hatten die Füchse gegen das russische Spitzenteam noch mit 17:19 zurückgelegen. Die Partie blieb lange auf des Messers Schneide, vier Minuten vor dem Ende hieß es noch 27:27. Kurz darauf verwandelte jedoch Mark Bult einen Siebenmeter zum entscheidenden 30:28, Sven-Sören Christophersen legte zum Endstand nach. Die besten Berliner Torschützen waren Markus Richwien mit acht Toren und Ivan Nincevic mit sieben Treffern.
Dank des Erfolgs machte Berlin einen Sprung von Rang fünf auf drei. In einer Woche steht allerdings das schwere Auswärtsspiel bei BM Atletico Madrid auf dem Programm, ehe es zuhause gegen Bjerringbro-Silkeborg (25. Februar) geht.
Flensburg-Handewitt hat den Grundstein für das Viertelfinale im Europapokal der Pokalsieger mit einem 32:26 beim ungarischen Vertreter FTC-PLER Budapest gelegt. Schon zur pause führte die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes beim Achtelfinal-Hinspiel mit 17:10. Beste Werfer für Flensburg waren der dänische Europameister Lasse Svan Hansen und Petar Djordjic mit jeweils sieben Treffern. Das Rückspiel findet am kommenden Samstag (19.00 Uhr) in Handewitt statt.
Tore St. Petersburg HC: Nassirow 6, Gabojew 6, Sindin 4/2, Pyschkin 4, Ljaschenko 2, Sanaschkin 1, Pronin 1, Wyschnewski 1
HSV Hamburg: B. Gille 6, Flohr 5, Lindberg 5/3, Vori 4, Schröder 4, Lackovic 4, Lijewski 3, G. Gille 2, Vugrinec 2, Kraus 1
Zuschauer: 760
Strafminuten: 8 / 6
Tore Füchse Berlin: Richwien 8, Nincevic 7, Christophersen 6, Bult 4, Jaszka 4, Stenbäcken 1, Laen 1
Medwedi Chekov: Gorbok 6, Shelmenko 5, Kowalew 4, Dibirow 3, Filippow 2, Chernoiwanow 2, Koksharow 2, Rastvortsew 1, Starykh 1, Chipurin 1, Iwanow 1
Zuschauer: 8590
Strafminuten: 4 / 6
Tore PLER Budapest: Bakos 6, Kis 3, Palos 3, Lendvay 3, Marczinko 3, Mazak 3, Bak 2, Rev 2, Kocsi 1
SG Flensburg-Handewitt: Djordjic 7, Svan Hansen 7, Glandorf 6, Eggert 4/2, Mogensen 4, Kaufmann 3, Karlsson 1
Zuschauer: 800
Strafminuten: 8 / 6
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 03:55 | SKYS1 | Fußball: DFB Pokal |
| 04:00 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 06:00 | SP1 | Poker |
| 06:00 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 06:00 | SKYS1 | Formel 1: Die besten Grands Prix |