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15.01.2012, 21:37

Handball-EM 2012 in Serbien

Serbien packt Polen - glückliches Remis für Schweden

Gastgeber Serbien hat bei seinem ersten Auftitt bei der Heim-EM ganze Arbeit geleistet. Das Team um den Kieler Momir Ilic fertigte die favorisierten Polen mit 22:18 ab. Eine noch größere Überraschung schaffte Mazedonien mit dem Remis gegen Schweden in der deutschen Gruppe B. Keine Überraschung gab es hingegen im letzten Spiel des Abends: Vizeweltmeister Dänemark setzte sich gegen die SLowakei durch.

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Veselin Vukovic
Die Fans nicht enttäuscht: Der serbische Trainer Veselin Vukovic durfte mit dem Auftaktspiel seiner Truppe mehr als zufrieden sein.
© getty images Zoomansicht

Mit dem Heimvorteil im Rücken gelang den Serben gleich die erste kleine Überraschung. Die mit zahlreichen Bundesliga-Legionären angetretenen Polen unterlagen in Belgrad nach einer katastrophalen Angriffsleistung mit 18:22 (7:11). "18 erzielte Tore in 53 Angriffen bedeutete so gut wie null Effektivität", haderte Polens Coach Bogdan Auf Seiten des Gastgebers waren Nikcevic and Vujin die besten Schützen, für Polen traf Karol Bielecki von den Rhein-Neckar Löwen viermal.

Der WM-Achte Polen kämpft wie die Serben und die DHB-Auswahl noch um einen von zwei Plätzen, die zur Teilnahme an Qualifikationsturnieren für die Olympischen Spiele in London berechtigen. Im zweiten Spiel der Gruppe A standen sich am Sonntagabend Vizeweltmeister Dänemark und die Slowakei gegenüber. Die Dänen ließen sich nicht überrumpeln und gewannen mit 30:25 (15:12). Vor allem die Außenspieler Anders Eggert (6/1) von der SG Flensburg-Handewitt und Hans Lindberg (7) vom deutschen Meister HSV Hamburg trafen nahezu nach Belieben. Daniel Valo (6) erzielte die meisten Treffer für die Slowaken.

Schweden zittert sich zu einem Punkt

Handball-EM in Serbien

Am größten war am Sonntag die Verwunderung über das Ergebnis zwischen Mazedonien und Schweden. Die Skandinavier, bei der Heim-WM im vergangenen Jahr Vierter, mussten am Ende von Glück sagen, gegen die kampfstarken Mazedonier einen Punkt einsacken zu können. Beim Stand von 26:26 (14:13) hatte das von 4800 Fans unterstützte Team um Superstar Kiril Lazarov sogar die Chance zum Siegtreffer, die wenigen Sekunden reichten jedoch nicht mehr für einen kontrollierten Abschluss. Schweden hatte wenige Minuten vor Schluss noch mit 25:23 in Front gelegen.

Bester Werfer bei den Blau-Gelben war Niclas Ekberg (sechs Tore), bei Mazedonien trafen Superstar Kiril Lazarov und Stevche Alushovski (je 7) am häufigsten. Mazedonien ist am Dienstag (18.15 Uhr/ARD) nächster deutscher Vorrundengegner. Schweden trifft im zweiten Spiel des Tages auf Tschechien.

15.01.12
 
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