Hatte der THW beim 36:28-Erfolg beim ersten Aufeinandertreffen beider Vereine in Kiel vor drei Tagen zunächst noch Mühe gehabt - Belgrad hatte zur Pause geführt - legten die Zebras in der serbischen Hauptstadt einen Blitzstart hin. Nach sieben Minuten stand es schon 5:1, die Führung geriet eigentlich das ganze Spiel über nicht mehr in Gefahr.
Belgrad versuchte zwar dagegenzuhalten und kämpfte sich noch einmal auf 10:13 heran. Dann nutzten die Kieler jedoch eine Überzahlsituation und zogen auf sechs Tore davon, zur Pause stand es gar 19:10. Acht Minuten war THW-Torhüter Thierry Omeyer ohne Gegentor geblieben.
Die Entscheidung war früh gefallen, der THW verwaltete den Vorsprung und fuhr am Ende - trotz einiger Experimente von Trainer Alfred Gislason - einen souveränen 35:24-Erfolg ein. Neben dem starken Omeyer (17 Paraden) überragte beim THW Rückraumstar Filip Jicha, der in 32 Minuten Einsatzzeit elfmal traf. Momir Ilic erzielte beim Gastspiel in der Heimat sechs Tore.
Für den THW geht es in der Bundesliga am kommenden Dienstag mit der Auswärtshürde Magdeburg weiter. In der Champions League bietet sich den Kielern am 4. Dezember die Gelegenheit, in Montpellier (mit dem früheren THW-Star Nikola Karabatic) Revanche für die 23:24-Niederlage vor heimischer Kulisse zu nehmen.
Partizan Belgrad: Mandic 5, Dimitrijevic 3, Milosevic 3, Ilic 2/1, Kostadinovic 2, Mester 2, Milinic 2, Potic 2/1, Radivojevic 2/1, Maksic 1
THW Kiel: Jicha 11/3, Ilic 7, Reichmann 5, Andersson 3, Klein 3, Dragicevic 1, Lundström 1, Narcisse 1, Palmarsson 1, Sprenger 1, Zeitz 1
Zuschauer: 2500
Strafminuten: 2 / 4
Disqualifikation: - / -
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 19:00 | SKYS1 | X-treme |
| 19:00 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 19:30 | SKYS1 | Fußball: DFB Pokal |
| 19:30 | SKYS2 | Tennis: Wimbledon |
| 20:10 | SP1 | FIFA WM |