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20.09.2011, 22:43

DHB-Pokal: Nahezu alle Favoriten in der nächsten Runde

Blamage für den TBV - HSV locker und leicht

Während der deutsche Meister aus Hamburg im DHB-Pokal mit einem 42:25-Pflichtsieg beim Oberligisten HSG Gürtsloh mühelos die dritte Runde erreichte, ereilte Lemgo das Aus. Der dreimalige Pokalsieger kam beim Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen mit 30:41 unter die Räder. Bereits am Dienstagabend setzten sich unter anderem Titelverteidiger THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen durch.

Christoph Theuerkauf
Überraschend raus: Lemgos Christoph Theuerkauf und sein Team kassierten eine blamable Niederlage.
© imagoZoomansicht

Lemgo sorgte unfreiwillig für die Sensation der zweiten Runde des DHB-Pokals. Der TVG musste nach 60 Minuten mit einer deutlichen 30:41 (11:20)-Niederlage das Spielfeld verlassen und damit alle Pokalhoffnungen begraben. Zur Halbzeit lagen die Hausherren mit neun Toren zurück und konnten diesen Rückstand nicht mehr aufholen.

Der HSV Hamburg hatte derweil mit dem Oberligisten HSG Gütersloh keine Probleme. Dank eines 42:25 (25:12)-Erfolgs feierte der amtierende Meister den Einzug in die dritte Runde. Die Personallage bei den Hanseaten bleibt indes prekär: Der polnische Nationalspieler Marcin Lijewski wird wegen mehrerer freier Gelenkkörper im rechten Sprunggelenk operiert. Er fällt sechs bis acht Wochen aus. Auch die Rückraumspieler Oscar Carlén und Michael Kraus fehlen weiterhin verletzungsbedingt.

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In den weiteren Partien tat sich Pokalfinalist SG Flensburg-Handewitt bei GWD Minden, Tabellenführer der 2. Liga, lange Zeit schwer, setzte sich am Ende aber standesgemäß mit 38:28 (16:16) durch. Auch die TSV Hannover-Burgdorf behielt gegen einen Zweitligisten die Oberhand: Die Niedersachsen gewannen bei HC Empor Rostock 36:29 (15:13). Im Duell der Erstligisten siegte der SC Magdeburg 29:25 (16:11) bei Aufsteiger Eintracht Hildesheim. Unterdessen scheiterte der TV 05/07 Hüttenberg mit 25:28 (12:13) beim TV 1893 Neuhausen gegen einen unterklassigen Gegner.

Löwen siegen im Bundesliga-Duell

Michael Müller (li.), Marius Liebald (TVG)
Bester Werfer der Löwen: Michael Müller (li.) markierte neun Treffer für seine Mannschaft.
© imagoZoomansicht

Im einzigen Bundesliga-Duell am Dienstag deklassierten die Rhein-Neckar Löwen den TV Großwallstadt mit 34:22 (16:10). Bereits vor zwei Wochen zum Ligaauftakt hatten die Löwen den TVG mit 27:24 besiegt. Bester Werfer der Partie war Nationalspieler Michael Müller, der für die Löwen neun Treffer markierte.

Titelverteidiger THW Kiel setzte sich beim Drittligisten SC Magdeburg II problemlos mit 36:23 (18:12) durch und zog erwartungsgemäß in die dritte Pokalrunde ein. Die Füchse aus Berlin entledigten sich ihrer Pflichtaufgabe beim VfL Potsdam mit dem 38:25 (23:8) ebenfalls souverän. Beste Werfer des Champions-League-Starters waren Ewgeni Pewnow und Mark Bult mit je sechs Treffern. Auch Nationalkeeper Silvio Heinevetter zeigte eine gute Leistung.

Europapokalsieger VfL Gummersbach setzte sich beim Drittligisten ESV Lok Pirna mit 37:27 (23:13) durch, EHF-Cupsieger Frisch Auf Göppingen erfüllte ebenfalls seine Aufgabe und wies den Zweitligisten ThSV Eisenach mit 34:27 (14:12) in die Schranken.

Die dritte Pokal-Runde findet am 26. Oktober statt. Das Final Four steigt am 5./6. Mai 2012 in Hamburg.

20.09.11
 

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