Dass in Flensburg eine neue Zeitrechnung begonnen hat, wurde schon in der ersten Minute der Partie deutlich. Im ersten Spielzug bekam die SG einen Siebenmeter zugesprochen. In der Vergangenheit eine klare Sache für Linksaußen Lars Christiansen. Doch der Däne war im Sommer nach 14 Jahren in Flensburg und einem tränenreichen Abschied in die Heimat zurückgekehrt. So trat der schwedische Neuzugang Patrik Fahlgren an und erzielte im Nachsetzen den ersten Treffer der neuen Bundesliga-Spielzeit.
Nach gutem Beginn und einer 4:1-Führung verloren die Gäste aber ein wenig den Faden und gerieten gegen eine bissige HSG zwischenzeitlich mit drei Toren ins Hintertreffen (7:10/18.). Dazu trugen die Paraden von HSG-Torhüter Nikolai Weber maßgeblich bei. Aber auch mit Kreisläufer Kari Kristjan Kristjannson hatten die Flensburger so ihre liebe Mühe. Der Isländer holte zahlreiche Siebenmeter heraus und schuf immer wieder Räume für seine Mitspieler, von denen Linksaußen Kevin Schmidt (8/7) und Daniel Valo (6) am besten trafen.
Beim Stand von 15:15 ging es in die Pause. Auch danach blieb die Partie eng, denn dem Favoriten aus dem hohen Norden gelang es nicht, sich entscheidend abzusetzen. Wetzlar blieb immer wieder dran. In der Schlussphase behielt der Vorjahresdritte dann jedoch die Nerven. 40 Sekunden vor dem Ende sorgte der starke Oscar Carlén mit seinem achten Treffer zum 29:27 für die Vorentscheidung.
Tore HSG Wetzlar: Schmidt 8/6, Valo 6, Müller 5, Salzer 3, Friedrich 2, Chalkidis 1, Jungwirth 1, Kristjansson 1, Mraz 1
SG Flensburg-Handewitt: Carlén 8, Fahlgren 5/3, Mogensen 5, Svan Hansen 4, Heinl 3, Szilagy 2, Karlsson 1, Rasmussen 1
Zuschauer: 3056
Strafminuten: 8 / 12
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 20:15 | SKYS1 | Fußball: DFB Pokal |
| 20:15 | ZDF | SPORTextra |
| 20:15 | SP1 | Handball |
| 21:30 | SKYS2 | Golf European Tour Magazin |
| 22:00 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |