Lijewski klagte schon seit längerer Zeit über Schmerzen am Wurfarm, die Beschwerden nahmen auch während der Sommerpause nicht entscheidend ab. Die genaue Diagnose für den polnischen Nationalspieler lautete "beginnende Instabilität in der Wurfarmschulter". Ein operativer Eingriff war unumgänglich.
Der Eingriff bei dem 27-Jährigen, den Dr. Sven Lichtenberg in der ATOS Klinik Heidelberg vornahm, dauerte eine Stunde. Dabei wurde die Schulter athroskopisch stabilisiert. "Die Operation ist gut verlaufen. Wir rechnen damit, dass Krzysztof am Sonnabend wieder nach Hamburg kommen kann", berichtet Dr. Oliver Dierk. Nach Einschätzung des Mannschaftsarztes des HSV wird der Rückraumspieler in etwa acht Wochen wieder mit leichtem Balltraining beginnen können. Insgesamt wird Lijewski dem Team voraussichtlich zwölf bis 14 Wochen fehlen.
HSV-Coach Martin Schwalb war bereits nach der Diagnose voller Sorge: "Der Ausfall von Krzysztof noch vor Beginn der Saison ist eine regelrechte Hiobsbotschaft. Wir werden alles versuchen, damit er so schnell wie möglich wieder mit von der Partie sein kann." Auf der Lijewski-Position sollen nunmehr Neuverpflichtung Michael Kraus - kam für 140 000 Euro vom TBV Lemgo - sowie der Kroate Domagoj Duvnjak aushelfen.
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