Schmäschke fand am Sonntag bei einer gemeinsamen Sitzung von Präsidium und Aufsichtsrat "breite Unterstützung". Rudolph hatte früh angekündigt, nicht erneut antreten zu wollen. Beim HSV gab es dennoch Hoffnungen, der Präsident und Mäzen würde eine weitere Amtszeit dranhängen. Daraus wird nichts. Rudolph, der 49 Prozent der Spielbetriebs GmbH hält und den Verein seit der drohenden Insolvenz 2005 mit privaten Geldern in Millionenhöhe unterstützt hatte, werde allerdings sein Engagement beim HSV auch über das Jahr 2011 hinaus fortsetzen und dem Verein "eng verbunden bleiben".
Schwalb soll nach der kommenden Spielzeit vom Trainer zum Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft werden. Der Posten ist vakant, seit Piet Krebs den Verein vor einem Jahr verlassen hatte. Mit Schwalb als Trainer hatte der HSV zweimal den DHB-Pokal und einmal den Europapokal der Pokalsieger gewonnen, der ersehnte Meistertitel blieb den Hanseaten jedoch verwehrt.
Als einer der Kandidaten für die Schwalb-Nachfolge gilt Talant Duschebajew, der seit 2006 das Starensemble des dreimaligen spanischen Champions-League-Siegers Ciudad Real trainiert.
| Zeit | Sender | Sendung |
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