"Er ist ein absoluter Handballfachmann und gehört zu den besten Trainern der Welt", lobt VfL-Geschäftsführer Axel Geerken. "Der Gewinn des EHF-Pokals und der zweimalige Einzug ins Lufthansa Final Four ist eng mit seinem Namen verknüpft. Sead und Emir bilden ein hervorragendes Trainergespann." Auch Co-Trainer Emir Kurtagic (29) wird den Oberbergischen für den selben Zeitraum erhalten bleiben.
"Der VfL Gummersbach ist für mich ein besonderer Klub. Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt", begründete Hasanefendic seine Entscheidung. Der Kroate löste im Sommer 2008 Alfred Gislason beim VfL ab, bereits von 2002 bis 2004 war der 61-Jährige in Gummersbach tätig. "Wir verfügen nicht über große finanzielle Mittel, doch auch mit wenig Geld kann man Erfolg haben", so Hasanefendic weiter. "Natürlich haben wir Probleme, doch fast jeder Handballverein hat derzeit ähnliche Schwierigkeiten. Es entspricht nicht meiner Philosophie, einen Klub zu verlassen, nur weil er in Problemen steckt."
Hasanefendic betreut überdies seit Herbst die serbische Nationalmannschaft, auch für die Länderauswahlen von Tunesien, der Schweiz und dem ehemaligen Jugoslawien war er bereits aktiv. Zu seinen Ex-Vereinen zählen unter anderem US Ivry, BM Granollers und Celje Lasko.
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