Die Klausel hätte es beiden Seiten ermöglicht, dass Arbeitsverhältnis zum 28. Februar zu beenden. Zuletzt war verstärkt darüber spekuliert worden, dass nach VfL-Kapitän Robert Gunnarsson, der im Sommer zu den Rhein-Neckar Löwen wechselt, auch Szilagy den Verein verlassen würde. Das ist nach Ablauf der Klausel nun jedoch kein Thema mehr.
"Es gibt für mich keinen Grund, den Klub zu verlassen", erklärte der 31-Jährige: "Wir haben trotz des kleinen Kaders und der schwierigen finanziellen Situation das Final Four und das Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger erreicht und ich bin sicher, dass wir uns nicht von diesem erfolgreichen Weg abbringen lassen", meinte der österreichische Nationalspieler, der auch beim Sieg in Hamburg am Dienstag wieder wichtige Akzente setzte.
Geschäftsführer Axel Geerken freut sich, dass Szilagyi den Oberbergischen erhalten bleibt. "Es ist ein sehr positives Signal, dass uns Viktor weiterhin das Vertrauen schenkt und seine Kündigungsoption nicht gezogen hat. Er hat in den zurückliegenden Monaten gezeigt, wie wichtig er als erfahrenen Spieler für die Mannschaft ist."
Szilagyi, der bislang150 Länderspiele für Österreich absolvierte, wechselte 2008 vom THW Kiel nach Gummersbach. Den gleichen Weg könnte bald auch Igor Anic einschlagen. Der Franzose wird beim VfL als Gunnarssons Nachfolger am Kreis gehandelt. Beim THW hat Anic keine Zukunft, in der kommenden Saison wird er beim Rekordmeister durch den Serben Milutin Dragicevic ersetzt.
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