DHB-Team am Dienstag gegen Spanien
Viel Frust und neue Ziele
Das klappt aber nur, wenn das Brand-Team die letzten zwei Gruppenspiele gewinnt - und das ist alles andere als utopisch. Die stark in die EM gestarteten Spanier mussten sich zum Gruppenauftakt gegen Polen klar mit 26:32 geschlagen geben, auch Tschechien ist trotz der Präsenz von Kiels Rückraum-Star Filip Jicha - er war zwölffacher Torschütze beim 37:35-Erfolg gegen Slowenien - eine lösbare Aufgabe. Brand stellte jedenfalls schon mal klar, dass die Partien nicht auf die leichte Schulter genommen werden. "Es besteht kein Grund, nachzulassen. Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft mit der gleichen Einstellung, dem gleichen Engagement an die nächste Aufgabe geht. Wer das nicht macht, hat in der Nationalmannschaft nichts zu suchen", sagte der Bundestrainer.
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Brand-Team stößt an die Grenzen
Gegen Spanien (Dienstag, 18.15 Uhr) wird er erneut seine Topmannschaft ins Rennen schicken, auch wenn Reservisten wie beispielsweise Sven-Sören Christophersen vermehrt zum Zuge kommen sollen. "Da erwartet uns eine unangenehme Spielweise. Aber wir haben gegen den Weltmeister und gegen den WM-Dritten Polen gut mitgehalten. Vielleicht können wir da jetzt noch einen draufsetzen", sagte Brand.
Handball-EM in Österreich
Dazu gilt es allerdings, die Niederlage gegen Frankreich aus den Köpfen zu kriegen. Der Stachel saß auch einen Tag nach dem 22:24 tief, wie Michael Kraus erklärte: "Wir haben abends beim Essen zusammengesessen und vor Ärger immer wieder mit der Hand auf den Tisch gehauen. So leicht wie diesmal hätten wir die Franzosen noch nie schlagen können", meinte der Spielmacher. In der Tat zeigte der Topfavorit Nerven, hätte beinahe einen 22:15-Vorsprung verspielt. "Wir hatten die Chance, für die Sensation zu sorgen. Es macht sich ein bisschen Frust breit, weil wir rackern, kämpfen und alles geben und es nicht schaffen, die Spiele über die Runden zu kriegen. Es wäre viel mehr drin gewesen", haderte Bitter.
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Ärger ja, Enttäuschung nein - zumindest beim Bundestrainer. Generell hatte Heiner Brand eh nicht unbedingt mit einem Halbfinaleinzug gerechnet. "Das war für mich nie ein Thema", stellte er klar, erklärte aber trotzig: "Die Franzosen haben von uns die Grenzen aufgezeigt bekommen."
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