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29.11.2009, 19:37

Großwallstadt bezwingt Magdeburg - VfL schleicht sich an

Wetzlar bringt Kiel ins Schwitzen

Am Freitag setzte sich Großwallstadt knapp gegen Magdeburg durch und pirscht sich in der Tabelle nach vorne. Der Samstag hatte gleich drei Partien zu bieten. Bereits am Nachmittag gewann Gummersbach gegen Minden. Am Abend trennten sich die TuS N-Lübbecke und Burgdorf remis, die Füchse Berlin siegten in Melsungen mit 31:25. Am Sonntag hatte Meister Kiel viel Mühe mit den Gästen aus Wetzlar. Der TBV Lemgo hatte in Dormagen keine Mühe.

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Kim Andersson
Die Kurve noch gekriegt: Kim Andersson und der THW Kiel machten in Hälfte zwei den Sieg noch perfekt.
© imago Zoomansicht

Der Spitzenreiter der Liga griff am Sonntag ins Geschehen ein. Gegen Wetzlar war Kiel der klare Favorit - doch die Hessen gaben die Punkte wahrlich nicht wehrlos ab. Mit 18:14 führten die Mittelhessen zur Pause sogar in der Sparkassen-Arena. Offensichtlich hatte Wetzlar seine Kräfte dann verbraucht. Nur noch sieben Tore gelang der Roth-Truppe. Kiel hingegen 18. So durften die Zebra-Fans doch noch einen standesgemäßen 32:25-Erfolg feiern. Der Halbrechte des THW, Kim Andersson, war achtmal erfolgreich, bei Wetzlar überzeugte Michael Allendorf mit neun Treffern.

"Normalerweise müsste man in der Halbzeitpause in den Bus steigen und heimfahren", sagte Gästetrainer Michael Roth schmunzelnd: "Wir verlassen Kiel erhobenen Hauptes und haben eine Menge Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben getankt." THW-Coach Alfred Gislason war mit der Leistung seines Teams dagegen nicht zufrieden: "Diese Partie war ein Riesen-Warnschuss für uns."

Im Abendspiel siegte der TBV Lemgo beim Vorletzten in Dormagen problemlos mit 38:26 und belegt Rang fünf.

Vedran Zrnic
Abgeklärt und cool: Gummersbachs Zrnic traf neunmal.
© imago Zoomansicht

Der VfL Gummersbach feierte am Samstag einen knappen 31:29-Erfolg über die GWD Minden und avancierte dadurch zum härtesten Verfolger des Spitzenduos THW Kiel und HSV Hamburg. Die Oberbergischen taten sich allerdings lange schwer gegen hochmotivierte Gäste, die am Ende die Erfolgsserie des Altmeisters nicht unterbrechen konnten. Die Gummersbacher sind nunmehr seit zehn Pflichtspielen ungeschlagen. Diesmal konnte sich VfL-Trainer Sead Hasanefendic auf Vedran Zrnic verlassen. Der Kroate traf neunmal und avancierte somit zum gefährlichsten Spieler der Partie. Für die Mindener hielt Aljoscha Schmidt mit acht Toren dagegen.

HBL

Im zweiten Spiel trennten sich die TuS N-Lübbecke und der TSV Burgdorf mit 24:24 (10:15). Wenige Minuten vor Schluss führten die Hannoveraner noch mit vier Toren, konnten diesen Vorsprung aber nicht halten. Arne Niemeyer erzielte eine halbe Minute vor Abpfiff den Ausgleichstreffer.

Im Abendspiel gewannen die Füchse Berlin bei der MT Melsungen mit 31:25 (12:18). Berlin führte bereits nach fünf Minuten mit 5:0 und ließ sich diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff nicht mehr nehmen.

TVG bleibt auf Tuchfühlung

Bereits am Freitag hatte der TV Großwallstadt die Gladiators Magdeburg zu Gast. Es war ein Duell, das viel jede Menge Brisanz in sich hatte. Dank eines Mannes: Michael Biegler. Der Noch-Coach der Gladiators wechselt zum 1. Januar zum TVG - es dürfte kein einfaches Spiel für ihn gewesen sein.

Robert Weber
Entsetzt: Robert Weber machte elf Tore und verlor dennoch.
© imago

Im Duell der früheren Europapokal-Sieger gewann Großwallstadt mit 32:30 (17:13) und bleibt damit als Achter auf Tuchfühlung mit den oberen Tabellenregionen. Bester Torschütze der Gastgeber war Jens Tiedtke, der achtmal ins Schwarze traf, bei den Gästen nutzten auch die elf Treffer von Robert Weber nichts.

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29.11.2009, 19:37
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