EHF-Cup: Flensburg und Lemgo siegen deutlich
Göppingen holt Remis in Porto
Vor 2311 Zuschauern in der Lipperlandhalle dominierte Lemgo das Geschehen am Samstag nach Belieben und steht durch den klaren Erfolg schon vor dem Rückspiel am 22. November so gut wie sicher in der Runde der letzten 16, die erst im Februar nach der EM-Pause ausgespielt wird. Der TBV, der vor zwei Monaten in der Qualifikation zur Champions League gescheitert war, wurde seiner Favoritenstellung von Beginn an gerecht, die Montenegriner konnten nur in der Anfangsphase einigermaßen mithalten.
EHF-Cup
"Podgorica war nicht so stark wie erwartet. Wir haben die Einheit genutzt, um unser Tempospiel zu verbessern", sagte Coach Volker Mudrow. Zufrieden konnte er mit der guten Chancenverwertung seines Teams sein. Rolf Herrmann und Michael Binder trafen je neunmal.
Göppingen spielt in Porto unentschieden
Frisch Auf Göppingen konnte beim Gastspiel in Porto nicht an die zuletzt guten Leistungen in der Bundesliga angeknüpfen, erarbeite sich durch das 24:24 aber dennoch eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag. Vor nur 783 Zuschauern entwickelte sich eine zähe Partie, in der die Gäste meist im Rückstand lagen. Beste Werfer der Göppinger waren Michael Thiede und Michael Schweikardt mit jeweils fünf Treffern.
Flensburg siegt beim israelischen Meister klar
Flensburg konnte sich am Freitagabend auf den starken Schlussmann Dan Beutler verlassen. So stand es nach 20 Minuten bereits 12:5 für die SG. Bis zur Pause baute Flensburg den Vorsprung sogar auf 17:9 aus. Auch die zweite Hälfte vor 1000 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle "Maccabi Handball House" verlief einseitig, obwohl der erkrankte Linksaußen Lars Christiansen fehlte.
Sein Ersatz Anders Eggert konnte für den Dänen überzeugen. Zwar musste auch Rechtsaußen Lasse Svan Hansen wegen einer schweren Knieprellung verletzungsbedingt vom Parkett, der klare Sieg geriet aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr - in der 45. Minute stand es bereits 30:15 für die Flensburger. Auffälligster Spieler der Israelis war Spielmacher Ariel Rosenthal. Das Rückspiel findet am 21. November (17.00 Uhr) in der Campushalle statt.
Pokalsieger: Gummersbach ohne Mühe
Im Pokalsieger-Wettbewerb gewann der VfL Gummersbach sein Drittrunden-Hinspiel gegen die Handball-Exoten von KH Kastrioti-Ferizaj aus dem Kosovo 48:21 und dürfte im Rückspiel am 21. November ebenfalls kaum noch in Gefahr geraten.
Maccabi Rischon LeZion - Flensburg-Handewitt 22:43 (9:17)
Tore für Maccabi Rischon LeZion: Rosenthal 7/1, Neeman 6, Haber 3,
Rosca 2, Luzon 1, Biton 1, Matityahu 1, Birnbaum 1
SG Flensburg-Handewitt: Eggert 13/5, Mogensen 7, Johannsen 6,
Knudsen 6, Petersson 3, Heinl 3, Carlèn 2, Fahlgren 2, Svan-Hansen 1
Zuschauer: 1000 (ausverkauft)
Strafminuten: 6 / 10
TBV Lemgo - Budocnost Podgorica 46:23 (25:11)
Tore für TBV Lemgo: Binder 9, Herrmann 9, Mocsai 6, Kehrmann 6, Strobel 4, Svavarsson 4, Kraus 3/1, Schmetz 3/1, Glandorf 2
Budocnost Podgorica: Kovalenko 10, Zarko Markovic 4/1, Pejovic 2, Cioban 2, Igor Markovic 2, Grbovic 1, Majic 1, Myagkov 1
Zuschauer: 2311
Strafminuten: 8 / 8
VfL Gummersbach - KH Kastrioti-Ferizaj 48:21 (22:11)
Tore für VfL Gummersbach: Lützelberger 11, Krantz 9, Vukovic 5, Zrnic 4/2, Gunnarsson 4, Fäth 3, Rahmel 3, Teppich 3, Wagner 3, Eisenkrätzer 2, Szilagyi 1
KH Kastrioti-Ferizaj: Trajkovski 6/3, Maloku 6, Salihu 6, Saskoko 2, Selmani 1
Zuschauer: 1623
Strafminuten: 4 / 6









