Die Anfangsphase in der der Karlsruher Europahalle hatte den polnischen Gästen gehört, die ohne allzu großen Respekt die Auswärtsaufgabe angingen. Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe den Löwen die erste Führung gelang: Karol Bielecki, der Kielces Trainer Bogdan Wenta wie sein Vereinskollege Grzegorz Tkaczyk nicht nur von der polnischen Nationalmannschaft, sondern auch von der gemeinsamen Zeit beim SC Magdeburg kennt, traf zum 7:6. Der Favorit fand anschließend etwas besser zu seinem Spiel, ohne Kielce aber abschütteln zu können. Zur Pause stand es 17:15 für die Gastgeber.
Auch nach dem Wechsel blieb der polnische Double-Gewinner stets auf Tuchfühlung, auch wenn es die Löwen waren, die immer knapp vorne lagen. Bis in die Schlussphase blieb es konsequenterweise extrem spannend, beim Stand von 29:28 und einer knappen Minute auf der Uhr hätten die Löwen den entscheidenden Angriff fahren können, vergaben aber - und so glich Kielce, mit sieben Feldspielern und ohne Torwart, tatsächlich drei Sekunden vor Schluss noch aus. Auch Bieleckis insgesamt zehn Treffer hatten also nicht den erhofften Erfolg gebracht. Auf Seiten der Polen war Ex-Löwe Mariusz Jurasik mit sieben Toren zweitbester Werfer hinter Rastko Stojkivic (8).
Beide Kontrahenten führen nach dem Remis die Vorrundengruppe B mit je drei Punkten an, Bosna Sarajevo kann, einen Sieg am Sonntag bei Gorenje Velenje vorausgesetzt, allerdings noch vorbeiziehen. Die Bosnier sind am Sonntag, den 18. Oktober, dann Gastgeber der Löwen.
| Zeit | Sender | Sendung |
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