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14.08.2018, 15:47

Duvnjak, Landin und Wiencek gleichberechtigte Kapitäne

THW hofft auf Meistertitel - und entfernt Zeitz-Konterfei

Der THW Kiel hofft zum Abschied von Trainer Alfred Gislason auf den Meistertitel. Neunmal hatte Christian Zeitz diesen mit den Zebras gewonnen - das Banner mit seinem Konterfei hängt nun aber nicht mehr unter dem Hallendach.

Christian Zeitz
Hat seinen Legenden-Status beim THW Kiel verloren: Christian Zeitz.
© imagoZoomansicht

Mit einem unveränderten Etat von 9,5 Millionen Euro und gleich drei Kapitänen geht Handball-Rekordmeister THW Kiel in die neue Saison. Nach drei Jahren ohne Meisterschale wollen die Schleswig-Holsteiner den Titel. "Der THW steht für Angriff", sagte Geschäftsführer Thorsten Storm am Dienstag. "Wir wollen uns über die Bundesliga für die Champions League qualifizieren und im DHB-Pokal sowie im EHF-Cup bei den Finalturnieren dabei sein."

Die Spielzeit 2018/19 wird die letzte für Trainer Alfred Gislason sein, der seit 2008 auf der THW-Bank sitzt. Seinen Nachfolger baut der Isländer gerade auf: den früheren THW-Star Filip Jicha. Er ist in diesem Spieljahr Co-Trainer. "Es wäre natürlich genial, wenn wir Alfred zu seinem Abschied den Meistertitel schenken würden", sagte Spielführer Domagoj Duvnjak. Weitere gleichberechtigte Kapitäne sind Niklas Landin und Patrick Wiencek.

Das Ende einer langen und erfolgreichen Ära

Derweil hat der THW Christian Zeitz aus seiner "Ahnengalerie" entfernt. Das Konterfei des Linkshänders hängt nicht mehr unter dem Hallendach in der Arena an der Förde. Der Ex-Weltmeister hatte sich zuletzt eine gerichtliche Auseinandersetzung mit den Kielern geliefert, weil er die Rechtmäßigkeit der vereinbarten Laufzeit mit Ende 30. Juni 2018 anzweifelte. Der THW hatte ihn daraufhin im Februar suspendiert. Der Streit vor Gericht endete in der Vertragsauflösung und einer Entschädigungszahlung in Höhe von 75.000 Euro für Zeitz.

Die Ikonen des Klubs wie Marcus Ahlm, Magnus Wislander, Stefan Lövgren, Dominik Klein, Klaus-Dieter Petersen oder Thierry Omeyer "waren und sind auf und neben dem Platz Vorbilder. Sie trugen und tragen den THW Kiel im Herzen, und das bis heute weit über ihr Karriereende bei den Zebras hinaus", heißt es in einer Stellungnahme des Vereins gegenüber den Kieler Nachrichten: "Christian Zeitz hat sich im Zusammenhang mit seinem Ausscheiden nicht mehr an diesen Werten orientiert."

dpa/sid/cfl

 
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