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18.03.2012, 20:00

Champions League: Berlin bezwingt Hamburg

Füchse verderben Schwalb-Comeback - Kiel weiter

Die Rückkehr von Martin Schwalb auf die Trainerbank des HSV Hamburg ist missglückt. In einem rein deutschen Duell verlor der deutsche Meister sein Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei den Füchsen Berlin knapp mit 30:32. Der THW Kiel steht nach dem lockeren 27:24 über Wisla Plock (Polen) bereits im Viertelfinale.

Martin Schwalb
Gut gekämpft, doch verloren: Martin Schwalb unterlag mit dem HSV Hamburg bei den Füchsen Berlin.
© Getty ImagesZoomansicht

Schwalb, der den HSV in der vergangenen Saison als Coach zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte geführt hatte, war nach dem Triumph im Sommer zum Präsidenten und Geschäftsführer aufgestiegen. Sein Nachfolger Per Carlen hatte dem hochwertig besetzten Kader keine neuen Impulse gegeben und war zum Jahreswechsel entlassen worden. Da auch unter Interimscoach Jens Häusler keine rechte Besserung zu erkennen war, gab Schwalb letzte Woche seine Rückkehr auf die Trainerbank bekannt. Gegen die Füchse Berlin musste er allerdings in einer umkämpften Partie eine Niederlage einstecken. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League setzten sich die Hauptstädter mit 32:30 (15:15) durch.

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"Das war eine unserer besten Saisonleistungen", sagte Füchse-Manager Bob Hanning, während der Hamburger Ex-Weltmeister Michael Kraus fest an eine Wende im Rückspiel am kommenden Sonntag glaubt: "Ich bin davon überzeugt, dass wir es in eigener Halle umbiegen." Kraus räumte allerdings ein, "dass wir zu viele Fehler gemacht haben."

Vor 8904 Zuschauern war Nationalspieler Sven-Sören Christophersen, dessen zwischenzeitliche Sperre von der EHF aufgehoben worden war, mit acht Toren bester Werfer der Berliner. Bei den Gästen aus Hamburg kam der dänische Europameister Hans Lindberg auf sieben Treffer.

Berlin startete gut und lag schnell mit drei Toren vorne. Bis zur Pause gelang aber Hamburg der Ausgleich, mit 15:15 ging es in die Katakomben. Nach der Pause wechselte die Führung in der streckenweise hochklassigen Partie mehrmals hin und her, kurz vor Ende führte der HSV sogar mit 30:29. Doch Berlin schlug zurück, die Hanseaten konnten nicht mehr kontern.

Kiel ohne Mühe weiter

Der THW Kiel steht dagegen bereits als erster Teilnehmer des Viertelfinales fest. Der deutsche Vorzeigeverein gewann auch sein Rückspiel gegen den polnischen Vertreter Wisla Plock locker mit 27:24 (15:10). Bereits das Hinspiel hatten die Zebras mit 36:24 für sich entschieden. Das Rückspiel war somit reine Formsache. Doch Kiel begann forsch und erarbeitete sich schnell einen komfortablen Vorsprung. Erst mit zunehmender Spieldauer ließ gegen den heillos überforderten Gegner die Konzentration verständlicherweise nach, so dass Plock die Niederlage in Grenzen halten konnte.

"Wir hatten einen hohen Vorsprung. Daher war es ein bisschen lockerer heute", sagte der serbische Vize-Europameister Momir Ilic nach der Partie.


Statistik:

Füchse Berlin - HSV Hamburg 32:30 (15:15)

Tore Berlin: Christophersen 8, Nincevic 6, Jaszka 5, Bult 4/1, Richwien 3, Romero 2, Pevnow 2, Laen 2
Hamburg: Lindberg 8/2, Lijewski 6, Jansen 4, Kraus 4, Vori 3, Duvnjak 2, Lackovic 1, Flohr 1, Guillaume Gille 1
Zuschauer: 8904
Strafminuten: 2 / 8
Disqualifikation: - / -

THW Kiel - Wisla Plock 27:24 (15:10)

Tore Kiel: Ilic 8/5, Jicha 4/3, Dragicevic 4, Andersson 4, Zeitz 2, Narcisse 2, Lundström 2, Palmarsson 1
Plock: Kubisztal 7/3, Toromanovic 4, Dobelsek 2, Kavas 3, Zolotenko 3, Eklemovic 2, Spanne 2, Bäckström 1
Zuschauer: 9800
Strafminuten: 8 / 8
Disqualifikation: - / Toromanovic (55./3. Zeitstrafe)

18.03.12
 
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Vereinsdaten

Vereinsname:THW Kiel
Anschrift:Turnverein Hassee-Winterbek Kiel
Herzog-Friedrich-Straße 52
24103 Kiel
Telefon: 04 31 - 67 03 90
Telefax: 04 31 - 67 03 930
Internet:http://www.thw-provinzial.de/thw/

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