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30.11.2011, 22:45

Füchse besiegen Löwen souverän - Gummersbach verliert

Zebras nehmen auch die Hürde Magdeburg

Der THW Kiel scheint nicht zu stoppen. Am Dienstagabend schaffte es auch der SC Magdeburg nicht, den weiter unangefochten führenden Zebras die erste Saisonniederlage beizubringen. Zuvor hatten die Füchse aus Berlin das Verfolgerduell gegen die Rhein-Neckar Löwen zu ihren Gunsten entschieden. Am Mittwoch unterlag Gummersbach im Kellerduell gegen den Bergischen HC, Flensburg hielt sich in Hüttenberg schadlos.

Löwen-Keeper Niklas Ruß vs. Berlins Colja Löffler
Löwen-Keeper Niklas Ruß stemmt sich einem Wurf von Berlins Colja Löffler entgegen.
© imagoZoomansicht

Zunächst festigten die Füchse Berlin am Dienstag ihren Platz in der Spitzengruppe nach einer glänzenden Vorstellung gegen die Rhein-Neckar Löwen. Im Topspiel des 13. Spieltages siegten die Hausherren im Fuchsbau mit 35:28 (17:12).

Vor 9000 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle verdiente sich vor allem Nationaltorwart Silvio Heinevetter die Bestnote - der Nationaltorwart brachte die Löwen mit einer überdurchschnittlichen Quote zur Verzweiflung. So konnten sich die Berliner gegen Ende des ersten Durchgangs von den Gästen absetzen, konservierten ihren Vorsprung im zweiten Abschnitt und gerieten nicht mehr in Gefahr.

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Sven-Sören Christophersen war mit sieben Treffern bester Werfer der Berliner, sechsmal traf Markus Richwien. Bei den Löwen waren Krzysztf Lijewski (7) und Börge Lund am erfolgreichsten.

Gislason macht alles richtig

Der THW Kiel hat weiterhin eine weiße Weste an. Die Zebras setzten sich in einer langen Zeit umkämpften Partie beim SC Magdeburg mit 33:26 (12:13) durch und führen die Tabelle weiter unangefochten an. Der am Ende souveräne Sieg des THW stand lange auf der Kippe, denn der SCM lieferte dem Rekordmeister einen großen Kampf und führte zwölf Minuten vor Spielende noch mit 22:20. Dann führte THW-Coach Alfred Gislason mit einigen gelungenen Schachzügen jedoch die Wende herbei.

So nahm der Isländer beim Stand von 21:22 (49.) zum richtigen Zeitpunkt einen Wechsel im Tor vor: Andreas Palicka kam für Thierry Omeyer und wurde zum entscheidenden Faktor im Kieler Spiel. Mit sieben Paraden ermöglichte er seinem Team einen 5:0-Zwischenspurt, beim 26:22 durch Christian Zeitz (52.) war der Magdeburger Widerstand gebrochen.

"Bis dahin aber war es ein durchwachsenes Spiel von uns", urteilte Gislason: "In der ersten Halbzeit hatten wir viele technische Fehler." Apropos Zeitz: Den ließ der Trainer fast eine ganze Halbzeit lang auf der Bank schmoren. Nach der Pause trumpfte der 31-Jährige dann aber groß auf und versenkte den Ball aus allen Lagen bei elf Versuchen insgesamt neunmal im Tor.

Der dritte Kieler Trumpf hieß Filip Jicha. Gislason beorderte den Welthandballer auf die für ihn ungewohnte Position am Kreis, wo der Tscheche in bester Kreisläufer-Manier vier seiner insgesamt sieben Tore erzielte. "Mit Jicha am Kreis haben wir überhaupt nicht gerechnet", sagte SCM-Kapitän Fabian van Olphen. Der etatmäßige Kreisläufer und Kapitän der Kieler, Marcus Ahlm, fehlt derzeit wegen einer Knieverletzung.

Flensburg bleibt dran - Gummersbach patzt

Am Mittwoch festigte die SG Flensburg-Handewitt ihren vierten Rang. Die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes siegte beim Aufsteiger TV Hüttenberg mit 29:26 (15:16) und feierte dadurch den dritten Sieg in Serie. Beste Werder für die Norddeutschen war einmal mehr Eggert mit acht Toren, für die Hüttenberger traf Schneider mit sieben Treffern am häufigsten.

Dagegen setzte es für den VfL Gummersbach im Derby gegen den Bergischen HC aus Solingen eine ernüchternde Pleite. Die Oberbergischen unterlagen dem Neuling mit 29:31 (14:13) und rutschen durch die Niederlage unter den ominösen Strich. Der Erfolg der Solinger trug besonders zwei Namen: Oelze verwandelte alle seine neun Siebenmeter, in den hektischen Schlusssekunden behielt Pekeler die Nerven und erzielte die wichtigen Tore. Für Gummersbach erzielte Zrnic acht Tore.

In einer weiteren Partie am Mittwoch gewann Frisch Auf Göppingen das Mittelfeldduell gegen Hannover-Burgdorf souverän mit 34:24 (16:8).


Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen 35:28 (17:12)

Tore für Berlin: Christophersen 7, Richwien 6, Nincevic 5/3, Jaszka 4/1, Petersson 4, Löffler 3, Romero 3, Bult 2, Laen 1
Rhein-Neckar Löwen: Lijewski 7, Lund 6, Gensheimer 5/3, Sesum 3, Bielecki 2, Cupic 2, Schmid 2, Myrhol 1
Zuschauer: 8874
Strafminuten: 10 / 12
Disqualifikation: - / Sesum (57./3. Zeitstrafe)

SC Magdeburg - THW Kiel 26:33 (13:12)

Tore für SC Magdeburg: van Olphen 6, Natek 4, Grafenhorst 3, Jurecki 3, Doborac 2, Pajovic 2, Tönnesen 2/1, Weber 2, Rojewski 1, Wiegert 1
THW Kiel: Zeitz 9, Jicha 7, Klein 5, Sprenger 5, Narcisse 3, Palmarsson 2, Dragicevic 1, Ilic 1/1
Zuschauer: 6466
Strafminuten: 10 / 8
Disqualifikation: - / -

Frisch Auf Göppingen - TSV Hannover-Burgdorf 34:24 (16:8)

Tore Göppingen: Horak 5, Mrvaljevic 5/1, Rnic 4, Schöne 4, Haaß 3, Lobedank 3, Oprea 3, Späth 3, Anusic 1, Markez 1, Schubert 1, Thiede 1
Hannover-Burgdorf: Olsen 7, Hallgrimsson 6, Jonsson 3/1, Johannsen 2, Jurdzs 2, Buschmann 1, Clößner 1, Lehnhoff 1, Svavarsson 1
Zuschauer: 4100
Strafminuten: 6 / 4
Disqualifikation: - / -

VfL Gummersbach - Bergischer HC 29:31 (14:13)

Tore Gummersbach: Zrnic 8/2, Pfahl 7, Putics 6, Mahé 5/1, Anic 1, Krause 1, Lützelberger 1
Bergischer HC: Oelze 9/9, Pekeler 5, Karason 3, Nippes 3, Reinarz 3, Wöss 3, Böhm 1, Klev 1, Knudsen 1, Moen 1, Vitek 1
Zuschauer: 2187
Strafminuten: 16 / 8
Disqualifikation: - / Klev (56./3. Zeitstrafe)

TV Hüttenberg - SG Flensburg-Handewitt 26:29 (16:15)

Tore Hüttenberg: Schneider 7, Billek 4, Weber 4, Gerlich 3/2, Scholz 3, Stefan Lex 3, Pausch 1, Stock 1
Flensburg-Handewitt: Eggert 8/6, Kaufmann 7, Szilagy 4, Mogensen 3, Svan Hansen 3, Glandorf 2, Knudsen 2
Zuschauer: 1450
Strafminuten: 8 / 10
Disqualifikation: - / Karlsson (56./3. Zeitstrafe)

30.11.11
 
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  Heim   Gast Erg.
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01.06. 17:00 - -:- (-:-)
 
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01.06. 18:30 - -:- (-:-)
 
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01.06. 19:00 - -:- (-:-)
 

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