Griechenland enttäuscht - Vorteil Ukraine
Samaras zielt zu hoch
Die Zuschauer sahen eine flotte Anfangsphase in Athen. Beide Teams agierten mit offenem Visier, die großen Tormöglichkeiten ergaben sich aber nicht. Ukraines Stürmerstar Shevchenko (3.) und Griechenlands Routinier Karagounis (6.) probierten es per Freistoß sowie aus der Distanz - ohne Erfolg. Nach einer guten Viertelstunde landete der Ball dann doch im Tor, dem Treffer von Gekas wurde aber aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert.
So munter die Anfangphase war, so zäh verlief die Partie nach rund 20 Minuten. Zwingende Chance ergaben sich für die optisch leicht überlegenen Griechen nicht, die Ukraine schloss ihre Konter nicht konsequent ab. So scheiterte Gusyev an Torwart Tzorvas in aussichtsreicher Position (37.). Die Griechen meldeten sich noch einmal vor der Pause, doch Pyatov parierte einen Gekas-Kopfball reaktionsschnell.
Spielberichte
Viel änderte sich zunächst nicht im zweiten Durchgang. Griechenland hatte etwas mehr vom Spiel, die Aktionen vor dem Tor waren jedoch wenig zwingend. Die Gäste indes ließen nach einem Konter in der 56. Minute die Möglichkeit zur Führung leichtfertig liegen, da erst Gusyev im Strafraum freistehend den Ball nicht unter Kontrolle brachte und anschließend Milevskiy das Tor verfehlte.
Die Elf von Otto Rehhagel bemühte sich, den Aktionen in der Offensive fehlte aber das Tempo und die Genauigkeit. Lediglich Samaras sorgte einmal für Gefahr, sein Schuss zischte aber knapp über den Querbalken (80.). Am Ende blieb es bei dem Remis, nachdem ein Kopfball von Kyrgiakos in der Nachspielzeit am linken Pfosten vorbeiflog. Am Mittwoch in Donezk geht es nun um einen Platz in Südafrika.





