WM-Quali, Asien: Iran ist draußen
Nordkorea in Südafrika dabei
In der Gruppe A der vierten Runde der WM-Qualifikation in Asien sind die Würfel längst gefallen. Australien und Japan fahren 2010 nach Südafrika. Das Duell am Montag hatte somit nur noch statistischen Wert. Beim Schaulaufen der beiden bis dahin noch ungeschlagenen Teams in Melbourne verteidigten die "Socceroos" Tabellenplatz eins. Tanaka brachte Japan zwar in Führung und sorgte für das erste Gegentor Australiens, die schlugen aber in Form von Cahill doppelt zurück und sicherten sich mit dem 2:1 den Gruppensieg.
Brisant war die zweite Partie dieser Gruppe. Während Katar tatenlos zuschauen musste, kämpften Bahrain und Usbekistan im direkten Duell um Platz drei - mit dem Inselstaat als Sieger. Mahmood Abdulrahman schoss in der 74. Minute den Siegtreffer, der dem Bahrain den dritten Gruppenplatz, der zu Ausscheidungsspielen gegen Saudi-Arabien berechtigt, sicherte. Bei erfolgreichem Abschneiden würden dann Entscheidungsspiele gegen den Sieger der Ozeanien-Gruppe Neuseeland um ein WM-Ticket stattfinden. Bereits im Hinspiel hatte Abdulrahman den Siegtreffer, damals in der Schlussminute, erzielt.
WM-Qualifikation Asien
In der Gruppe B hatte Südkorea das Rennen um einen Platz bei der Endrunde als Gruppenerster für sich entschieden. Als Tabellenzweiter folgen die Nordkoreaner, die Saudi-Arabien ein torloses 0:0 abtrotzten. Die seit vier Partien ungeschlagenen Saudis (2/2/0) haben sich als Tabellendritter noch eine Chance erhalten. Die Partien gegen Bahrain werden am 5. und 9. September ausgetragen, díe Spiele des Siegers gegen Neuseeland am 10. Oktober und 14. November.
Ausgeschieden ist dagegen der dreifache WM-Teilnehmer Iran als Gruppenvierter. Ein 1:1 in Südkorea war am Ende zu wenig. Park zerstörte in der 81. Minute die Hoffnung der Iraner, sich mit einem Sieg beim Quali-Sieger und WM-Gastgeber von 2002 zumindest die Teilnahme an der Relegation der beiden Tabellendritten fest zu sichern. Ein Eigentor von Dong-Jin Kim (51.) hatte die Iraner in Führung gebracht. Einige iranische Spieler, darunter der Frankfurter Mehdi Mahdavikia und der frühere Bayern-Spieler Ali Karimi, spielten im ersten Durchgang mit grünen Armbändern. Ihnen droht nun Ärger durch die FIFA, die den Vorfall untersuchen will: Politische Äußerungen bei Länderspielen sind nicht gestattet. Die Farbe Grün ist die Farbe der iranischen Opposition.












