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01.12.2017, 18:34

Deutsche Gruppengegner im Kurzporträt

Mexikos WM-Rekord, Stielikes Erben und die Ibrahimovic-Frage

Mexiko, Schweden, Südkorea - das sind die drei Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland. Attraktive, aber auch machbare Aufgaben für den Weltmeister. Die DFB-Gegner im Kurzporträt.

Mexiko: Dauergast im Achtelfinale

Mexikos Hoffnungsträger: Chicharito (v.li.).
Mexikos Hoffnungsträger: Chicharito (v.li.).
© imagoZoomansicht

Mexiko war in der Qualifikation der CONCACAF-Zone die alles bestimmende Mannschaft und erreichte die Endrunde letztlich mühelos. Insgesamt nimmt El Tri zum 15. Mal an einer WM teil, die größten Erfolge feierten die Mexikaner dabei 1970 und 1986, als man das Viertelfinale erreichte. Ein Vorrunden-Aus ist in Mexiko aber auch nicht gewöhnlich: Seit 1994 scheiterte man immer im Achtelfinale. Bemerkenswert: Keine Nation hat so viele WM-Spiele verloren wie Mexiko (25).

Gegen Deutschland haben die Azteken keine gute Bilanz: nur ein Sieg bei fünf Remis und ebenso vielen Niederlagen. Bei einer WM konnten die Mexikaner noch gar nicht gegen die DFB-Elf gewinnen. Die vielleicht bitterste Niederlage der Mexikaner gegen Deutschland dürfte wohl das Aus im Elfmeterschießen 1986 sein. Star der Mannschaft ist Chicharito, der den meisten Fußball-Fans noch aus seiner Zeit bei Bayer Leverkusen bestens bekannt sein dürfte. Mit Carlos Salcedo (Eintracht Frankfurt) spielt ein aktueller mexikanischer Nationalspieler in der Bundesliga.

Schweden: Das Kollektiv, das Italien und die Niederlande in die Knie zwang

Über Holland und Italien nach Russland: Emil Forsberg.
Über Holland und Italien nach Russland: Emil Forsberg.
© imago

Auf Schweden ist die deutsche Mannschaft in der Geschichte häufig getroffen - und die Bilanz ist mit 15 Siegen, 9 Unentschieden und 12 Niederlagen leicht positiv. Viermal kreuzten beide Teams bei Weltmeisterschaften die Klingen, dreimal siegte Deutschland, einmal Schweden - das war ein 3:1 bei der Heim-WM 1958 im Halbfinale. Das letzte Aufeinandertreffen ist jedoch ein Teil des Sommermärchens 2006: Deutschland siegte im Achtelfinale mit 2:0. Zlatan Ibrahimovic stand damals für die Schweden auf dem Platz - und könnte das vielleicht auch in Russland machen.

Der 36-Jährige hatte sich eigentlich von der Nationalelf verabschiedet, doch seit der geglückten WM-Qualifikation, bei der man unter anderem die Fußball-Schwergewichte Niederlande und Italien ausschaltete, gibt es immer wieder Forderungen nach einem Comeback. Entschieden ist diesbezüglich nichts, da eine Rückkehr der ehemaligen Leitfigur das funktionierende Mannschaftsgefüge sprengen könnte. Die kampfstarken Schweden haben keinen klaren Star in der Mannschaft, verfügen aber über ein starkes Kollektiv und können auf einen großen Fundus an Bundesliga-Spielern zurückgreifen: Emil Forsberg (Leipzig), Oscar Wendt (Gladbach), Ludwig Augustinsson (Bremen), Albin Ekdal (HSV), Robin Quaison (Mainz), Branimir Hrgota (Frankfurt) und Alexander Isak (Dortmund) bringen durchaus Qualität mit.

Südkorea: Hoffnung auf das Ende der Qual

Südkoreas Star im Angriff: Heung-Min Son.
Südkoreas Star im Angriff: Heung-Min Son.
© imago

Der größte Erfolg von Südkorea ist eng verbunden mit Deutschland: 2002 scheiterten die Asiaten zuhause im Halbfinale am späteren Vize-Weltmeister (0:1). Es war eine von zwei Niederlagen bei Weltmeisterschaften gegen Deutschland, die erste hatten sich die Südkoreaner 1994 in den USA abgeholt. Das waren auch bislang die einzigen zwei Pflichtspiele dieser beiden Mannschaften. 2004 gab es noch ein Test-Länderspiel, in dem sich die Südkoreaner behaupteten (3:1).

Spielerisch ist Südkorea aktuell weit weg von dem Team, das 2002 WM-Vierter wurde. In der Qualifikation quälten sich die Südkoreaner zur neunten WM-Teilnahme und überzeugten nur selten. Die schwachen Auftritte kosteten schließlich auch Nationaltrainer Uli Stielike den Job. Unter Shin Tae-Yong (48) soll es nun wieder besser werden. Hoffnungsträger der Mannschaft ist ebenfalls ein alter Bekannter aus der Bundesliga: Der ehemalige Leverkusener Heung-Min Son, der inzwischen bei Tottenham Hotspur auf Torejagd geht. Mit den beiden Augsburgern Ja-Cheol Koo und Dong-Won Ji steht weitere Bundesliga-Erfahrung zur Verfügung.

drm

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