Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
10.10.2017, 22:43

WM-Qualifikation am Dienstag: Griechenland in den Play-offs

Oranje scheitert, Portugal und Frankreich direkt zur WM

Am Dienstagabend ergatterten Portugal und Frankreich das Direkt-Ticket für die WM 2018. Der Europameister fing die Schweizer mit einem 2:0 noch ab, den Franzosen reichte ein dünnes 2:1 gegen Weißrussland für Platz eins. Das Hoffen der Niederländer auf ein Fußballwunder gegen Schweden ging ins Leere: Zwar gewann Oranje 2:0, aber der notwendige Sieben-Tore-Sieg war zu keiner Zeit erreichbar, so dass Robben & Co. neben der EM 2016 auch die WM 2018 verpassen. Neben den Schweden erreichen auch die Griechen die Play-offs - die Slowakei wird als schlechtester Gruppenzweiter gestrichen.

Gruppe A: Niederlande muss zuhause bleiben - Frankreich direkt qualifiziert

Weit entfernt vom Fußballwunder: Die Niederlande und Robbenfahren trotz Heimsieg gegen Schweden nicht zur WM.
Weit entfernt vom Fußballwunder: Die Niederlande und Robbenfahren trotz Heimsieg gegen Schweden nicht zur WM.
© imagoZoomansicht

Die Niederländer hofften vergeblich auf das Fußball-Wunder gegen die Schweden. Zwar gewann das Oranje-Team den Vergleich mit Schweden mit 2:0, doch aufgrund der besseren Tordifferenz ergattert das Team aus Skandinavien den zweiten Platz und geht demnach in die Play-offs. Dem Münchner Offensivspieler Robben war es vorbehalten, die Fans in der Amsterdam-Arena mit einem Doppelpack in der ersten Halbzeit etwas träumen zu lassen, doch der notwendige Sieg mit sieben Toren Unterschied lag immer in weiter Ferne.

Platz eins in dieser Staffel schnappten sich die Franzosen durch ein 2:1 gegen Weißrussland. Der G&G-Sturm der Deschamps-Elf brachte Frankreich scheinbar sicher mit 2:0 in Front, doch nach den Treffern von Griezmann und Giroud verkürzte der Weißrusse Saroka. Im zweiten Abschnitt mussten die Franzosen überraschenderweise einen bangen Moment überstehen, in dem der Ausgleich möglich war, aber letztlich blieb es beim knappen Heimsieg und Platz eins.


Gruppe B: 27:27 - Portugal fängt die Schweiz noch ab

Die Schweizer waren mit großem Selbstvertrauen nach Lissabon gereist, schließlich hatten die Eidgenossen in neun Spielen neun Siege eingefahren. Ein Pünktchen mehr hätte das gelöste WM-Ticket bedeutet, doch da hatte der Europameister aus Portugal etwas dagegen. Bitter für die Schweizer: Ein Eigentor des früheren Hamburgers Djourou brachte die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic auf die Verliererstraße.

Die Schweizer fanden in der Offensive kaum statt, der Druck der Portugiesen wurde stetig größer und entlud sich schließlich im vorentscheidenden 2:0 durch André Silva. Dabei blieb es dann auch, so dass Ronaldo & Co. aufgrund der klar besseren Tordifferenz das Direkt-Ticket für Russland 2018 buchen. Die Schweizer müssen den Umweg über die Play-offs versuchen, um nachzuziehen.

Lettland sicherte sich im bedeutungslosen Duell mit Schlusslicht Andorra seinen zweiten Sieg. Beim 4:0 trafen Ikaunieks (12.), Sabala (19., 59.) sowie Tarasovs.

Ebenfalls ohne Relevanz war die Begegnung der Ungarn gegen Färöer, die in Budapest lange Zeit die Null hielten. Böde war es vorbehalten, für die Magyaren, die in der Gruppe abgeschlagen auf Platz drei einliefen, doch noch den Siegtreffer zu erzielen (81.).


Gruppe H: Griechen mit Pflichtsieg in die Play-offs

Die Griechen hatten zum Abschluss der Qualifikation mit Gibraltar eine mehr als machbare Aufgabe vor sich, die nur dadurch hätte erschwert werden können, wenn das Gewinnen-Müssen eine mentale Blockade nach sich gezogen hätte. Das tat es aber nicht: Die Hellenen besiegten den krassen Außenseiter mit 4:0.

Torosidis löste nach etwas mehr als 30 Minuten den Knoten, im zweiten Abschnitt legte der frühere Gladbacher Mitroglou per Doppelpack und Gianniotas zum ungefährdeten Sieg nach. Damit kommen die zweitplatzierten Griechen auf 19 Zähler und lassen die Slowaken damit als schlechtesten Gruppenzweiten mit 18 Punkten hinter sich.

Schon vor dem 10. Spieltag standen die Belgier in dieser Gruppe als sicherer WM-Fahrer fest. Die Roten Teufel fuhren zum Abschluss einen souveränen 4:0-Erfolg über Zypern ein. Die Helden des Abends: Die Brüder Hazard, Eden und Thorgan markierten die ersten drei Treffer. Manchester Uniteds Lukaku sorgte für den Endstand.

Die Bosnier siegten 2:1 in Estland, doch die Elf vom Balkan - mit Ibisevic und Kolasinac in der Startelf - war aufgrund der 18 Punkte der Slowaken schon vor dem Spiel ohne Aussicht auf Platz zwei. Die beiden siegbringenden Treffer erzielte Hajrovic.

kög

 
Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine