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16.02.2017, 13:24

FIFA-Präsident "überhaupt nicht besorgt"

Russische Hooligans drohen vor WM 2018 - Infantino gelassen

Trotz der Ausschreitungen bei der EURO 2016 und offenen Drohungen aus Russland befürchtet FIFA-Präsident Gianni Infantino für die WM 2018 in Russland keine Ausschreitungen. Gleichzeitig erklärte er am Donnerstag, dass die WM 2026 in bis zu vier Ländern stattfinden könnte.

In Marseille kam es bei der EM 2016 zu Ausschreitungen
Hässliche Szenen: In Marseille kam es bei der EM 2016 zu Ausschreitungen.
© picture allianceZoomansicht

Zu "100 Prozent" werde es 2018 zu Krawallen kommen, sagt ein russischer Hooligan in einer BBC-Dokumentation, die am Donnerstagabend ausgestrahlt wird. Dort drohen er und andere englischen Fans, die zur WM nach Russland reisen, offen mit Gewalt und ähnlichen Szenen wie vorigen Sommer in Marseille, als russische Problemfans Jagd auf englische machten.

Das warf damals schon einen düsteren Schatten auf die anstehende WM. Wie man sich als "normaler" Fan schützen könne? "Keine Ahnung", lacht der Hooligan in der Dokumentation. "Vielleicht, indem man seine Familie und Kinder um sich herum hat."

Trotzdem sagte Gianni Infantino am Donnerstag in Doha vor Medienvertretern, dass er "überhaupt nicht besorgt" sei wegen möglicher Ausschreitungen. "Ich habe vollstes Vertrauen in die russischen Behörden."

WM 2026 "in zwei, drei oder vier Ländern"?

Außerdem verkündete er, dass die WM 2026, an der erstmals 48 Mannschaften teilnehmen, in mehreren Ländern ausgetragen werden könnte - "vielleicht in zwei, drei oder vier Ländern" mit jeweils "drei, vier oder fünf" Stadien. Allerdings sollten die Länder "idealerweise" nah beieinanderliegen, um das Reisen zu erleichtern.

jpe

 
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