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06.09.2016, 14:35

WM-Qualifikation am Montag: Österreich startet mit Sieg

Spanier drehen auf - Türkei trotzt Kroatien

Am Montagabend starteten die Gruppen D, G und I in die Qualifikation zur WM 2018, mit Italien und Spanien waren auch zwei ehemalige Weltmeister dran - und beide gewannen. Nach der starken EM traf Gareth Bale mit seinen Walisern auf Moldawien und feierte den nächsten klaren Sieg. Zuvor hatten die Österreicher einen guten Start hingelegt, während die Iren in Serbien 2:2 spielten. Keinen Sieger gab es zwischen Kroatien und der Türkei.

Der entscheidende Treffer: Marc Janko trifft per Kopf.
Der entscheidende Treffer: Marc Janko trifft per Kopf.
© imagoZoomansicht

Die Gruppe D ist sehr ausgeglichen, vor allem, weil kein so genannter Großer mitmischt. Österreich, Irland, Wales und Serbien hoffen auf ein Ticket. Die Österreicher starteten jedenfalls erfolgreich: Hinteregger (16.) brachte die Alpenrepublik in Georgien verdient in Führung, die Janko noch vor der Pause erhöhte (42.). Zum Schluss kam aber wieder Spannung auf, erst recht als Kazaishvili im Zweikampf mit Dragovic im Sechzehner zu Fall kam und die Hausherren Strafstoß forderten (76.). Diesem Wunsch kam Referee Alexey Kulbakov aus Weißrussland aber nicht nach, zeigte dafür zwei Minuten später aber auf den Mittelkreis: Ananidze hatte es der Distanz sehenswert den Anschlusstreffer erzielt. Georgien warf danach alles nach vorne, konnte das Blatt letztlich aber nicht wenden.

Wales auf Touren - Auf und Ab in Serbien

WM-Qualifikation

So richtig souverän starteten die Waliser in die Qualifikation. Gegen Moldawien knüpften die Drachen an ihre starken Vorstellungen bei der vergangenen EM in Frankreich nahtlos an und ließen zu Hause gar nichts anbrennen. Vokes (38.), Allen (44.) und Bale (50., 90.+5) schossen einen vielumjubelten und auch in der Höhe verdienten 4:0-Sieg heraus, der gleichbedeutend mit der Tabellenführung war.

Serbien ist nach drei verpassten Endturnieren inzwischen in der Bedeutungslosigkeit versunken und hofft nun mit Neu-Trainer Slavoljub Muslin auf die Wende. Die Fans der Weißen Adler glauben nicht so recht daran und blieben dem Spiel gegen Irland weitgehend fern. Vor fast leeren Tribünen und ohne die gesperrten Kolarov und Matic wurden die Serben dann auch noch rasch eiskalt erwischt: Hendricks abgefälschter 16-Meter-Schuss bedeutete die frühe Führung für die Boys in Green. Serbien, das mit Nastasic (Schalke), Mladenovic (Köln) und Kostic (HSV) drei Bundesliga-Spieler aufbot, brauchte eine ganze Weile, um den Schock zu verdauen, kam über Kostic aber nach Wiederanpfiff zum 1:1-Ausgleich (62.). Der Hamburger holte kurz darauf sogar noch einen Elfmeter heraus, den Tadic sicher verwandelte (69.). Ein böser Abwehrfehler schenkte den Iren dann aber doch noch das 2:2 durch Murphy, der bei einer Ecke sträflich freigelassen worden war.

1:1: In Gruppe I sind alle gleich

Auf Augenhöhe: Kroatiens Ivan Rakitic im Duell mit Mehmet Topal (re.).
Auf Augenhöhe: Kroatiens Ivan Rakitic im Duell mit Mehmet Topal (re.).
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Keine Siege gab es in Gruppe I, wo das Highlight in Zagreb anstand. Kroatien hatte die Türkei vor leeren Rängen zu Gast und gleich mehrfach Pech: Mandzukic (12.), Pjaca (23.) und Perisic (33.) scheiterten gleich dreimal an der Latte, ehe Rakitic per Strafstoß die hochverdiente Führung der Feurigen markierte (44.). Die Türken, die ohne die aussortierten Burak Yilmaz und Arda Turan antraten, hatten aber noch vor dem Halbzeitpfiff die passende Antwort parat und glichen durch den Leverkusener Calhanoglu aus (45.+3). Dabei blieb es dann auch, da weder die Kroaten noch die sehr defensiv ausgerichteten Türken in einem umkämpften zweiten Durchgang weitere Treffer erzielten.

WM-Qualifikation

Historisch wurde es in Finnland, wo der Kosovo sein erstes Pflichtspiel bestritt und ein respektables 1:1 holte. Finnlands frühe Führung durch Arajurri (18.) glich Berisha per Strafstoß aus (60.). 1:1 endete auch die Partie zwischen der Ukraine und Island: Augsburgs Finnbogason traf auf kuriose Weise aus spitzem Winkel für Suomi (5.), während Yarmolenko noch vor der Pause den Endstand markierte (41.).

Spanien im Torrausch - Italien clever

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Mit Spanien und Italien tummeln sich in Gruppe G zwei ganz große Kaliber des Weltfußballs - und beide starteten mit drei Punkten in die Qualifikation. Die Spanier hatten es dabei mit einem Heimspiel gegen Liechtenstein denkbar einfach: Diego Costa (10., 66.), Sergi Roberto (55.), Silva (59., 90.+2) und Morata (82., 83.) sorgten für ein deutliches 8:0.

Italien hatte da schon in Israel mehr Mühe, gewann aber dennoch knapp: Pelle (14.) und Candreva per Strafstoß (31.) brachten die Azzurri zunächst komfortabel in Führung, doch dann schaffte Ben Haim II mit einem feinen Heber den Anschlusstreffer (35.). Als dann Chiellini mit Gelb-Rot frühzeitig vom Platz musste (55.), wurde es für die Italiener schwierig, die sich allerdings auf ihre Defensivkünste verlassen konnten und durch Immobile kurz vor Schluss den 3:1-Auswärtssieg perfekt machten (83.).

Das dritte Spiel der Staffel zwischen Albanien und Mazedonien wurde von Wetterkapriolen überschattet. Ein schweres Unwetter bereitete große Probleme, die Partie wurde daher auch beim Stand von 1:1 abgebrochen. Am Dienstag wurden die restlichen 14 Minuten dann nachgeholt. Mit dem besseren Ergebnis für Albanien. Angreifer Balaj machte in der 89. Minute den 2:1-Sieg Albaniens perfekt.

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