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02.02.2016, 13:35

Der (Noch-)Generalsekretär der UEFA auf dem Weg an die Spitze

FIFA-Favorit Infantino - 105 Stimmen sicher?

Gianni Infantino ist der Top-Kandidat für die Position des neuen FIFA-Präsidenten. Der 45-Jährige weiß, wie Wahlkampf geht. Gut dreieinhalb Wochen vor der Wahl des Fußball-Weltverbands FIFA hat der Schweizer im ehrwürdigen Wembley-Stadion medienwirksam die heiße Phase eingeleitet - und dabei jedem so ziemlich alles versprochen. "Wenn man den Fußball liebt, dann stimmt man für mich", sagte der (Noch-)Generalsekretär der UEFA lachend im ZDF-Interview.

Gianni Infantino
Blickt über den Tellerrand: FIFA-Präsidentschaftsfavorit Gianni Infantino.
© picture allianceZoomansicht

105 Stimmen aus den 209 FIFA-Nationalverbänden habe er bereits sicher, sagte Infantino, der unter anderem die WM auf 40 Teilnehmer aufstocken will, im Interview mit der "Welt". Stimmt das tatsächlich, so wird er tatsächlich in Zürich zum Nachfolger des gefallenen Joseph S. Blatter (79), weil dort ab dem 2. Wahlgang die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen reicht. Ob es aber tatsächlich schon 105 sind, ist fraglich. Das Machtgefüge im Weltfußball ist komplex, "sichere" Stimmen gibt es nicht viele.

Selbst die UEFA-Verbände (53 Nationen) werden nicht alle für Infantino stimmen, auch wenn das UEFA-Exekutivkomitee, das den Wahlkampf ihres Generals mit 500.000 Euro finanziert, es gerne so hätte. Offizielle Infantino-Unterstützung gab es zudem aus dem südamerikanischen Dachverband CONMEBOL (10 Stimmen) und von einem Teil der Verbände aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF/35). Das sind allerdings noch keine 105.

Infantino selbst äußerte sich zunächst noch einmal zu seiner persönlichen Entwicklung in Sachen Präsidentschaft. "Es ist wahr, dass ich vor ein paar Monaten noch nicht über eine Kandidatur nachgedacht habe. Aber manchmal im Leben gibt es Situationen, in denen man Entscheidungen treffen muss", sagte er. "Als ich gesehen habe, was (bei der FIFA, d. Red.) passiert, war mir klar, dass ich mich nicht einfach zurücklehnen und dabei zusehen kann, wie alles zerstört wird oder sich selbst zerstört. Es muss etwas getan werden, und zwar für den Fußball."

Rechenspiele und große Ankündigungen

Neben Scheich Salman (50) treten auch noch Prinz Ali bin Al Hussein (40/Jordanien), der Franzose Jerome Champagne (57) und - Stand jetzt - Tokyo Sexwale (62/Südafrika) gegen Infantino an. Der Scheich hat dabei klare Vorteile in seinem asiatischen Dachverband (AFC/46 Stimmen) und offensichtlich auch in Afrika. Die dortige CAF ist mit 54 Nationen die stimmgewaltigste FIFA-Konföderation. Wird es ganz knapp, könnten die ozeanischen Verbände (OFC/11 Nationen) am Ende die Königsmacher sein.

Infantinos Plan dabei: Er will die FIFA "transparenter" machen. Deshalb ging und geht der UEFA-Generalsekretär auch fernab von Europa voll in die Offensive. "Es geht darum, offen und integrativ zu sein", sagte er. Der Weltverband müsse sich endlich öffnen - auch für Frauen: "Die FIFA muss mehr Frauen an verantwortlichen Stellen einbinden und mehr Personen aus der gesamten Welt, die nicht nur in der Schweiz, Deutschland oder Frankreich gute Funktionäre sind."

sid/mag

 

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