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21.01.2016, 21:24

NFV-Präsident nennt Zwanziger "verbitterten alten Mann"

Rothmund verharmlost WM-Affäre

Karl Rothmund, der aktuelle Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes verblüffte am Donnerstag beim Neujahrsempfang des NFV mit verharmlosenden Aussagen zur Affäre um die WM-Vergabe 2006. In dieser Hinsicht fand er vor allem für den früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger sehr harsche Worte. Zudem lehnte er einen bezahlten DFB-Präsidenten ab.

NFV-Präsident Karl Rothmund
NFV-Präsident Karl Rothmund nahm beim Neujahrsempfang kein Blatt vor den Mund.
© picture-allianceZoomansicht

Rothmund lehnt einen künftigen hauptamtlichen DFB-Präsidenten vehement ab. "Ich möchte keinen DFB-Präsidenten haben, der Angestellter des Verbandes ist. Nur wenn er nur eine Aufwandsentschädigung erhält, behält er seine Unabhängigkeit", sagte der frühere Vize-Präsident des DFB. "Das muss man den Leuten von der DFL mal ganz klar sagen. Die meisten haben das noch nicht verstanden", ergänzte Rothmund.

Im Rahmen der Korruptionsaffäre um die WM-Vergabe 2006 nach Deutschland finden derzeit Diskussionen über mögliche Reformen beim DFB statt. Dabei gibt es teils auch Bestrebungen, dem künftigen DFB-Präsidenten ein Gehalt zu zahlen.

Hier ging es nicht um Korruption, sondern darum, Sachen voran zu bringen. Nur die Mittel würde man heute nicht mehr wählen.NFV-Präsident Karl Rothmund

In seiner Rede relativierte Rothmund darüber hinaus die Machenschaften um die WM-Vergabe 2006 und wies die größten Anschuldigungen entschieden zurück. "Nach meiner Erkenntnis war die WM nicht gekauft. Aber es wurde versucht, das zu tun", sagte Rothmund. "Hier ging es nicht um Korruption, sondern darum, Sachen voran zu bringen. Nur die Mittel würde man heute nicht mehr wählen."

Seit vergangenem Jahr steht der Verdacht im Raum, dass die WM 2006 unter anderem mit Geld aus einer schwarzen Kasse nach Deutschland geholt worden war. Dies hatte unter anderem Zwanziger bekräftigt. Im Sog der Affäre war der frühere DFB-Präsident Wolfgang Niersbach zurückgetreten. Rothmund fand vor allem in Bezug auf Zwanziger sehr kritische Worte. Den früheren DFB-Präsidenten nannte Rothmund einen "verbitterten alten Mann aus Altendiez".

Grindel: "EM 2024 mit aller Macht nach Deutschland holen"

Trotz der WM-Affäre bekräftigte DFB-Präsidentschaftskandidat Reinhard Grindel den Willen, die EM 2024 ausrichten zu wollen. "Wir wollen mit aller Macht die EM 2024 nach Deutschland holen", sagt der DFB-Schatzmeister: "Wir wollen das mit Integrität machen."

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Grindel gilt als Favorit auf die Nachfolge Niersbachs. Die Landesverbände, die im DFB die Stimmmehrheit haben, hatten sich auf Grindel als ihren Kandidaten festgelegt.

kon

21.01.16
 

kicker-sportmagazin

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