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24.07.2015, 12:56

DFB-Team Gruppenkopf beim Confed Cup - Hulk nicht mehr Losfee

Valcke deutet Abschied an - WM-Spielorte festgelegt

Der brasilianische Nationalspieler Hulk von Zenit St. Petersburg wird am Samstag bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die WM 2018 in St. Petersburg nicht mehr als "Losfee" fungieren. Hulk hatte sich kritisch über das Rassismusproblem der russischen Liga geäußert - nun wird er durch den ehemaligen russischen Nationalspieler Alexey Smertin ersetzt. Derweil hat die FIFA auch die restlichen WM-Spielorte festgelegt, während FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke ein Ende seiner Amtszeit andeutete.

Die FIFA und das russische WM-Organisationsko­mi­tee veröffentlichen in St. Petersburg u.a. die WM-Austragungsorte.
Die FIFA und das russische WM-Organisationsko­mi­tee veröffentlichen in St. Petersburg u.a. die WM-Austragungsorte.
© Getty ImagesZoomansicht

Hulks Abzug von der Auslosung (17.00 MESZ, LIVE! auf kicker.de) wird vom Weltverband FIFA offiziell mit seinen "Verpflichtungen" bei seinem Verein Zenit St. Petersburg begründet. Der russische Meister tritt Sonntagmittag bei Ural Jekaterinburg an. "Es handelt sich um eine rein sportliche Entscheidung des Trainers André Villas-Boas", sagte Alexej Sorokin, Chef des russischen WM-Organisationskomitees: "Zenit hat am Sonntag ein Spiel und der Trainer will, dass alle zusammen abreisen."

Interessanterweise weiterhin bei der Auslosung dabei ist Hulks Teamkollege Alexander Kerschakow. Der russische Nationalstürmer war allerdings von Villas-Boas aus der ersten Mannschaft verbannt worden und wäre angeblich ohnehin nicht ins über 2000 Kilometer entfernte Jekaterinburg gereist. Bei der Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen fungieren ehemalige Topstars als Losfeen, darunter DFB-Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff, der brasilianische Angreifer Ronaldo, Diego Forlan, Fabio Cannavaro und Samuel Eto'o.

Hulk hatte im Zuge des neuerlichen Rassismus-Skandals in der russischen Liga - der Ghanaer Emmanuel Frimpong war von gegnerischen Fans mit Affenrufen verunglimpft worden - erst am Montag deutliche Kritik geübt. "Es ist eine Schande. So etwas geschieht in der russischen Liga beinahe in jedem Spiel", hatte der Brasilianer gesagt: "Wenn das in drei Jahren ebenfalls passiert, wäre es hässlich und widerlich."

Restliche WM-Spielorte festgelegt

Derweil hat die FIFA den endgültigen Spielplan für die WM 2018 (14. Juni bis 15. Juli) veröffentlicht. Die Austragungsorte für das Eröffnungsspiel, das Finale (beide im Moskauer Luschniki Stadion) sowie der Halbfinals (St. Peterburg und Luschniki) waren bereits bekannt. Das Spiel um Platz drei steigt in St. Petersburg (14. Juli). Die Achtelfinalspiele (30. Juni bis 3. Juli) werden in Kasan, Moskau (Luschniki und Spartak Stadion), Nischni Nowgorod, Rostow am Don, St. Petersburg, Samara und Sotschi ausgetragen. Die Partien des Viertelfinales (6. und 7. Juli) finden in Kasan, Nischni Nowgorod, Samara und Sotschi statt. In Jekaterinburg, Kaliningrad, Saransk und Wolgograd wird lediglich die Vorrunde (14. bis 28. Juni) ausgespielt.

DFB-Elf bei Confed Cup 2017 in Moskau, St. Petersburg und Sotschi

Die deutsche Nationalmannschaft wird ihre Gruppenspiele beim Confederations Cup 2017 im Spartak-Stadion von Moskau sowie in St. Petersburg und Sotschi bestreiten. Die Organisatoren der FIFA veröffentlichten am Freitag in St. Petersburg die Spielpläne für die WM-Generalprobe (17. Juni bis 2. Juli 2017). Noch steht zwar eine offizielle Bestätigung aus, dass der amtierende Weltmeister beim Confed Cup als Gruppenkopf B gesetzt ist. Nach Informationen der dpa gibt es aber bei der FIFA keine Überlegungen, diese Praxis zu ändern. Demnach nimmt die DFB-Auswahl diese Position ein, womit auch die drei Spielorte feststehen. Die Auslosung für die WM-Generalprobe ist für November 2016 in Kasan terminiert.

Valcke rechnet mit Abschied von der FIFA

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hat erstmals öffentlich von seinem bevorstehenden Aus beim Weltverband gesprochen. "Wenn ich ein neuer Präsident wäre, würde ich einen neuen Generalsekretär ernennen", sagte Valcke auf der Pressekonferenz. Eine klare Rücktrittsankündigung vermied Valcke aber. "Meine Zukunft ist eine Angelegenheit, die nur mich selbst etwas angeht." Der Generalsekretär ist laut Statuten des Weltverbands die ausführende Hand des Präsidenten und kann nur von diesem ernannt werden. "Mein Nachfolger wird eine bestens organisierte FIFA vorfinden", erklärte Valcke, der gleichzeitig erneut eine Verantwortung für den Korruptionsskandal zurückwies: "Als Chef der FIFA-Administration bin ich stolz darauf, was wir geleistet haben. Die Administration ist nicht verwickelt gewesen in diese Dinge. Ich denke also nicht, dass ich involviert bin. Meine Aufgabe ist es, die Entscheidungen des Kongresses und des Exekutivkomitees umzusetzen." Der FIFA-Kongress wählt am 26. Februar 2016 einen Nachfolger von FIFA-Präsident Sepp Blatter.

atr/sid/dpa

 

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