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06.06.2015, 13:40

69-Jähriger hält sich über FIFA-Skandal weiter bedeckt

Beckenbauer: "Weiß nur, was in Medien steht"

Seit der offiziellen Bestätigung des FIFA-Skandals hielt sich Franz Beckenbauer gewohnt bedeckt. Nach der Rücktrittsankündigung von Präsident Sepp Blatter meldete sich der 69-Jährige am Samstag in Berlin zu Wort - und gibt weiter dem System die Schuld. "Aber wie soll man dieses System ändern?", zeigte er sich ratlos. An Spekulationen will sich Beckenbauer nicht beteiligen.

Hält sich in Sachen FIFA-Skandal weiter bedeckt: Franz Beckenbauer.
Hält sich in Sachen FIFA-Skandal weiter bedeckt: Franz Beckenbauer.
© Getty ImagesZoomansicht

Als ehemaliges Mitglied des Exekutivkomitees fehlen Beckenbauer derzeit Lösungsansätze für den handfesten FIFA-Skandal. "Wie will man dieses System ändern? Von 209 Nationen hat jede eine Stimme, egal, wie groß das Land ist", so der Weltmeister von 1974 am Samstag in Berlin im Rahmen einer Kampagne des Konzerns Gazprom.

In seiner Argumentation wurde Beckenbauer noch konkreter: "Von den 209 Nationen kommen 1000 Funktionäre. Die alle zu kontrollieren, wie soll das funktionieren?" Bei einer Regulierung dessen gelte es aber speziell anzusetzen. "Die Aufgabe wird sein, in nächster Zeit den Schlüssel zu finden, der solche Dinge nicht mehr zulässt."

Es sind auch viele Spekulationen dabei. Und ich möchte mich nicht an Spekulationen beteiligen.Franz Beckenbauer zum FIFA-Skandal

In das Innenleben der FIFA ließ Beckenbauer nicht blicken, stattdessen blockte er die Fragen zum Skandal gänzlich ab: "Ich weiß nur, was in den Medien steht." Brisant auch, weil er zwischen 2007 und 2011 der FIFA-Regierung angehörte, die mitunter auch den Zuschlag für die Weltmeisterschaften in Russland (2018) und vier Jahre später in Katar verantwortete. Dieser wird aktuell von der Schweizer Staatsanwaltschaft untersucht.

Die rund 150 anwesenden Journalisten ließ Beckenbauer abblitzen und verwies auf fehlende Beweise: "Es sind auch viele Spekulationen dabei. Und ich möchte mich nicht an Spekulationen beteiligen." Damit beschloss der Weltmeistertrainer von 1990 auch die Fragen zur FIFA, eine mögliche Kandidatur als Nachfolger von Blatter hatte er bereits zuvor zurückgewiesen.

msc

 

kicker

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