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09.07.2014, 01:30

Stimmen zum Halbfinale Brasilien - Deutschland

Löw: "Demut ist jetzt auch ganz gut"

So sahen Beteiligte das Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland ...

Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Vereinskollege Dante.
Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Vereinskollege Dante.
© Getty Images

Joachim Löw (Bundestrainer): "Es war heute wichtig, dieser Leidenschaft und diesen Emotionen von Brasilien mit Ruhe, mit Abgeklärtheit zu begegnen, natürlich auch mit Mut und mit unserer eigenen Stärke. Die waren dann nach diesen Toren geschockt und dann hatten wir auch leichtes Spiel. Es haben alle ihre Aufgabe wahnsinning gut und konzentriert erfüllt. Wit haben gut nach vorne gespielt, klasse kombiniert. Ein bisschen Demut ist jetzt auch ganz gut, es geht weiter. Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir bis Sonntag konzentriert bleiben."


Luiz Felipe Scolari (Trainer Brasilien): "Wir bitten um Vergebung bei der Bevölkerung, bitte entschuldigt diesen Fehler. Ich bin verantwortlich für das, was die Mannschaft auf dem Feld geboten hat und trage auch die Verantwortung für das Ergebnis. Es tut mir leid, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben. Es ist nicht normal, vier Tore in sechs Minuten zu kassieren, aber es passiert."


Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident im ZDF): "Es ist ein historischer Tag für den deutschen Fußball und den Fußball in der Welt. Es ist eine unglaubliche Leistung, mit Worten gar nicht auszudrücken. Das Wort sensationell reicht nicht, auch märchenhaft ist zu schwach. Fünf Tore in 19 Minuten - auf der Ehrentribüne haben mich die Leute nur angeguckt. Das war Fußball wie von einem anderen Stern. Ich freue mich so für Trainer und Mannschaft. Es ist so begeisternd gewesen, aber ich sehe ja auch die internen Abläufe, wie die miteinander unmgehen, diese Disziplin, aber auch die Lockerkeit, da stimmt alles. Aber jetzt dürfen wir nicht ausflippen. Am Sonntag haben wir die Chance, den letzten großen Schritt zu machen. Der vierte Stern soll her."


Oliver Bierhoff (Nationalmannschaftsmanager): "Ich glaube, mit einer guten Vorbereitung von uns, dass wir die Brasilianer gut analysiert haben. Es war unglaublich, hing aber auch damit zusammen, dass die Brasilianer ein bisschen den Faden verloren haben, geschockt waren und dass wir diese Momente gut genutzt haben. Ich dachte auch, dass das heute eine ganz heiße, enge Kiste wird. Ich kann mich nicht an so ein Halbfinale erinnern. Aber es ist noch nichts erreicht. Wir können uns nichts dafür kaufen, egal ob 7:1 oder 2:1. In ein Finalspiel geht man wieder mit 50:50 rein."


Thomas Müller: "Das war natürlich nicht unbedingt zu erwarten. Aber da sieht man mal, wie unterschiedlich Spiele kaufen können. Die Räume waren größer als gegen defensiv eingestellte Mannschaften. Das haben wir überragend ausgenutzt, irgendwann bist du als Gegner gebrochen. Jetzt müssen wir noch einmal durchziehen, Vollgas geben und uns das Ding holen. Wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Jetzt wird man uns in den Himmel loben."


Miroslav Klose: "Dass wir super harmonieren können, sieht man im Training. Wir sind eine Einheit und das sieht man auch auf dem Platz. Es ist auch wichtig, dass unsere Standards fruchten. Der Toni bringt den Ball, wo er hin muss. Bei meinem Tor habe ich einen Schlag bekommen, da war ich nicht in der Lage, einen Salto zu machen."


David Luiz (Abwehrspieler Brasilien): "Ich wollte nur meinem Volk Freude bereiten. Allen, die so viel zu leiden haben. Ich möchte mich bei allen Brasilianern entschuldigen."


Julio César (Torwart Brasilien): "Ich kann es nicht erklären. Es ist einfach schwierig, das zu erklären. Die Deutschen waren einfach stark, das müssen wir anerkennen. Nach dem ersten Tor sind wir zusammengebrochen, das hatte keiner erwartet. Ich bin wirklich sehr traurig, besonders ich. Ich hätte heute lieber 1:0 mit einem Fehler von mir verloren als ein 1:7 zu erleben."


Mats Hummels: "Das gab's nicht oft und wird es auch nicht mehr oft geben. Wir sollten es deshalb jetzt genießen und am besten auch veredeln am Sonntag. In der Kabine war es erstaunlich ruhig. Das muss man aber auch einordnen können. Ohne arrogant klingen zu wollen: Wir wissen seit über einer Stunde, dass wir weiter sind, da kommen anders als bei engen Spielen nicht so direkt nach dem Abpfiff die ganz großen Emotionen auf. Es ist extrem, was sich bei uns alles erfüllt, wie viele unvorstellbare Dinge passieren. Das ist schon etwas Besonderes, was jeder einzelne geleistet hat. Und wir werden jetzt versuchen, mit allem, was wir haben, den ganz großen Traum noch wahr werden zu lassen."


Toni Kroos: "Wir haben ein tolles Spiel gemacht. Wir haben sie am Anfang fast überrannt, dann hat man ihnen die Verunsicherung angemerkt. Wir sind gleich gut ins Spiel gekommen und hatten dann Chancen im Fünf-Minuten-Takt. Wir haben ein unglaubliches Spiel gemacht - Respekt, aber ein Spiel wartet noch. Wir sind hier, um Weltmeister zu werden, das sind wir noch nicht. Es kommt in jedem Fall ein Topgegner und dann stehen die Chancen 50:50."


Alejandro Sabella (Trainer Argentinien): "Ein solches Ergebnis zwischen zwei großen Fußball-Nationen ist absolut nicht normal. Unglaublich."

Weltmeisterschaft, 2014, Halbfinale
Brasilien - Deutschland 1:7
Brasilien - Deutschland 1:7
Großer Andrang

Der Countdown läuft: Vor den Toren des Stadions in Belo Horizonte stehen sich die Fans die Beine in den Bauch
© Getty Images

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weitere Infos zu Löw

Vorname:Joachim
Nachname:Löw
Nation: Deutschland
Verein:Deutschland

Vereinsdaten

Teamname:Deutschland
Gründungsdatum:01.01.1900
Anschrift:Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Otto-Fleck-Schneise 6
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