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24.06.2014, 23:59

Durchblick bei Müller - Spaniens Schockmoment - WM-Novum

WM am Dienstag: Messis Wunsch - Macht Susic Schluss?

Die ersten Achtelfinal-Partien stehen fest, schon geht die psychologische "Kriegsführung" los - allen voran bei den Chilenen. Louis van Gaal hat mit den Niederländern eine Bestmarke geschafft. Spanien kehrte mit einem Schockmoment zurück. Und Thomas Müller hat nach eigener Aussage schon wieder den Durchblick. Im Maracana darf derweil nicht trainiert werden, die Trainer von Bosnien-Herzegowina und Honduras deuteten ihre Rücktritte an und Messi wünscht sich was. Italiens WM-Aus schrieb außerdem WM-Geschichte. Die Kurzpässe am Dienstag ...

+++ Interesse steigt +++

Die WM biegt allmählich auf ihre spannendsten Tage ein. Ab Samstag steigen die Achtelfinals, in denen dann jeweils hochdramatische 90 bis 120 Minuten und womöglich noch ein Elfmeterschießen stattfinden. Der Beginn gebührt dabei wieder dem Gastgeber: Um 18 Uhr (MESZ, LIVE! bei kicker.de) trifft Brasilien auf giftige Chilenen. Spätestens hier können sich die Teams auch auf gänzlich lautstarke Fans einstellen. Denn während den 1. Spieltag insgesamt "nur" 796.113 Zuschauer vor Ort sahen, fanden am 2. Spieltag schon 833.114 Personen ihren Platz im Rund. Tendenz mit der Attraktivität der Spiele natürlich steigend.

+++ Fer verletzt - van Gaal spendiert freien Tag +++

Nochmal die Niederlande: "Oranje" muss vor dem Achtelfinale gegen Mexiko (Sonntag, 18 Uhr, LIVE! bei kicker.de) eventuell um Leroy Fer bangen. Der Mittelfeldspieler, der gegen Chile am letzten Gruppenspieltag das 1:0 erzielt hatte, klagte am Dienstag nach der Trainingseinheit über Probleme am linken Oberschenkel. Noch steht nicht fest, wie lange der 24-Jährige ausfallen wird. Eines ist jedoch sicher: Am Mittwoch wird er nicht trainieren, weil Bondscoach Louis van Gaal allen seinen Spielern einen freien Tag gönnt, damit sie etwas Zeit mit ihren Familien verbringen können. Die nächste Übungseinheit der Elftal findet am Donnerstag statt, ehe der Tross am Freitag nach Fortaleza reist.

+++ Referee für das Deutschland-Spiel steht fest +++

Der Usbeke Rwaschan Irmatow ist vom Weltverband FIFA für das abschließende WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstag (18.00 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) in Recife gegen die USA eingeteilt worden. Der 36-Jährige leitete bei der WM in Brasilien bisher zwei Spiele.

+++ Kahn vergleicht Suarez-Verhalten mit der Tierwelt +++

Oliver Kahn
Analysierte den Suarez-Biss: TV-Experte und frühere Torwart-Ikone Oliver Kahn.
© Getty ImagesZoomansicht

TV-Experte Oliver Kahn spekulierte im Anschluss an das 1:0 von Uruguay gegen Italien über die Ursache für die neuerliche Beißattacke von Stürmer-Star Luis Suarez in die Schulter von Gegenspieler Giorgio Chiellini. "Das ist ein Verhalten, das man sonst nur von Tieren kennt. Für mich ist das eine falsche Kanalisation innerer Anspannung. Man hat schon im letzten Spiel gesehen, dass er fast geweint hat", sagte Kahn im ZDF. "Vielleicht ist so ein Verhalten für ihn die letzte Chance, diesen gewaltigen Druck abzubauen und sich aus seiner Anspannung zu befreien. Anders kann ich mir das nicht erklären."

+++ WM-Novum +++

Spanien und Italien haben mit ihrem Ausscheiden in der WM-Gruppenphase für ein Novum in der Fußballgeschichte gesorgt. Erstmals scheiterten bei einer Weltmeisterschaft beide Finalisten der vorangegangenen Europameisterschaft. Vor zwei Jahren hatte sich Spanien durch ein 4:0 gegen Italien den EM-Titel in Kiew gesichert. Seit 1960 war ein so früher Doppel-K.o. bei 13 folgenden WM-Turnieren noch nie der Fall gewesen. Bei der deutschen Nationalmannschaft dürfte das Ausscheiden mit Freude zur Kenntnis genommen werden. Seit 2006 scheiterte die DFB-Auswahl bei zwei Welt- und zwei Europameisterschaften entweder an Spanien oder Italien. Bei der WM 2006 und der EM 2012 war Italien jeweils im Halbfinale Endstation, bei der EM 2008 unterlag die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw Spanien im Endspiel, 2010 kam das Aus im WM-Halbfinale.

+++ Messis Geburtstagswunsch +++

Am heutigen Dienstag feiert Weltstar Lionel Messi seinen 27. Geburtstag. Auf seiner Facebook-Seite trudelten aus diesem Anlass von Seiten der Fans natürlich haufenweise Glückwünsche ein, für die sich der Angreifer vom FC Barcelona herzlichst bedankte. Einen Wunsch äußerte "La Pulga" (Der Floh) auch noch: "Mein perfektes Geschenk wäre die Weltmeisterschaft." Erfüllen kann diesen Traum natürlich auch Messi selbst. In den ersten beiden Gruppenspielen avancierte der mehrfache Weltfußballer (2009, 2010, 2011, 2012) jeweils zum Matchwinner, erzielte beide Siegtreffer beim 2:1 gegen Bosnien-Herzegowina und beim 1:0 gegen den Iran. Bevor die Gedanken der Argentinier allerdings in Richtung Achtelfinale gerichtet werden, erinnerte der Dribbler an die letzte Gruppenaufgabe - am Mittwoch (18 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) gegen Nigeria: "Wir konzentrieren uns erst einmal auf das Spiel und darauf, die Gruppe zu gewinnen."

+++ Susic erwägt Abschied +++

Safet Susic
Macht er nach der WM Schluss? Safet Susic, aktuell noch Trainer der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina.
© Getty ImagesZoomansicht

Am Samstag (Ortszeit) schied Bosnien-Herzegowina mit dem 0:1 gegen Nigeria bereits frühzeitig aus dem Turnier in Brasilien aus. Das abschließende Gruppenspiel gegen den Iran am Mittwoch (18 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) verkommt aus Sicht der Zmajevi (Drachen) nur noch zu einem Duell, in dem für mindestens vier Jahre noch einmal WM-Luft geschnuppert werden kann. Für Trainer Safet Susic könnte es gar der allerletzte Auftritt sein, wie er selbst andeutete. "Es wird sicher schwer für mich, die Mannschaft alleinzulassen. Denn wir haben etwas Einmaliges geschafft und uns erstmals für eine WM qualifiziert", erinnerte der 59-Jährige nochmals an die erfolgreiche Qualifikation für Brasilien. Sein anschließender Satz lässt aufhorchen: "Aber der Tag wird kommen, an dem ich Auf Wiedersehen sage." Seit Ende 2009 betreut der ehemalige Mittelfeldmann von Paris St. Germain das Team um Edin Dezeko, Vedad Ibisevic, Zvjezdan Misimovic und Co.

+++ Honduras: Suarez hört nach WM auf +++

Der honduranische Nationaltrainer Luis Fernando Suarez hegt derweil ähnliche Gedanken wie Susis, will nach der Weltmeisterschaft sein Amt niederlegen. Das berichteten lokale Medien übereinstimmend am Dienstag unter Berufung auf Gewährsleute. Nach der enttäuschenden Vorrunde mit einem 0:3 gegen Frankreich und dem 1:2 gegen Ecuador wolle der Coach die Konsequenzen ziehen. Die "Catrachos" haben beim Spiel am Mittwoch gegen die Schweiz nur noch eine minimale Chance auf den Einzug in die Runde der letzten 16.

+++ Kein Training im Maracana +++

Am Mittwoch (22 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) steigt im altehrwürdigen Stadion Maracana in Rio de Janeiro die Partie Frankreich gegen Ecuador. Normalerweise absolvieren Teams ihr Abschlusstraining eben auf demselben Geläuf, wo schließlich das offizielle Spiel steigt. "Les Bleus" und "La Tri" können sich allerdings nicht an das Geläuf gewöhnen - die FIFA untersagte den Nationalmannschaften am Dienstag diese finale Übungseinheit im Stadion. Grund: Der Rasen soll geschont werden. "Das hat es bei vielen Turnieren zuvor auch schon gegeben. Das ist eine Standardprozedur", begründete FIFA-Sprecherin Delia Fischer die Entscheidung. Zweifel an der Qualität des Rasens bestünden jedoch nicht. Beide Mannschaften sollen ihre letzte Trainingseinheit im Estadio Joao Havelange unweit des Maracanã absolvieren. Dort finden 2016 im Übrigen die Leichtathletik-Wettbewerbe der Olympischen Spiele statt.

+++ Ohne Sechs: Oranje trainiert dosiert +++

Den Gruppensieg und das Achtelfinale gegen Mexiko haben die Niederländer am Montag mit einem 2:0 gegen Chile eingetütet, am Dienstag ließ es das team von Trainer Loius van Gaal entsprechend ruhig angehen. Der formstarke Arjen Robben begnügte sich mit Lauftraining, Wesley Sneijder, Nigel de Jong, Daley Blind, Stefan de Vrij und der Schalker Klaas-Jan Huntelaar absolvierten nur ein individuelles Fitness-Programm. Dagegen meldete sich Bruno Martins nach seiner Gehirnerschütterung auf dem Platz zurück.

+++ Klinsmann muss erneut auf Stürmer verzichten +++

Jozy Altidore
Noch nicht wieder einsatzbereit: US-Stürmer Jozy Altidore.
© Getty ImagesZoomansicht

US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann muss auch am Donnerstag in Recife gegen Deutschland auf Stürmer Jozy Altidore verzichten. Der 24-Jährige Angreifer des FC Sunderland hatte sich im Spiel gegen Ghana in der ersten Hälfte eine Zerrung im linken Oberschenkel zugezogen. "Er macht große Fortschritte, unsere medizinische Abteilung leistet gute Arbeit, aber diese Partie kommt für ihn noch zu früh", sagte Klinsmann am Dienstag in Sao Paulo, ehe die Amerikaner am Nachmittag nach Recife flogen.

+++ Spanien vom Blitz getroffen +++

Mit dem Schrecken davongekommen ist der noch amtierende Weltmeister Spanien bei der vorzeitigen Heimreise aus Brasilien. Kurz vor der Landung auf dem Flughafen Adolfo Suarez in Madrid-Barajas schlug ein Blitz unter tosendem Lärm in die rechte Tragfläche der Maschine ein. Der Flugkapitän habe die Passagiere inklusive der Nationalspieler aber schnell wieder beruhigen können. Am Flughafen wurden die Akteure nach ihrer sicheren Landung von rund 250 Anhängern erwartet. Die Mannschaft verließ das Flughafengebäude jedoch durch einen Hinterausgang.

+++ Kovac bleibt Kroatiens Coach +++

"Niko Kovac bleibt auf jeden Fall unser Teamchef", bekräftigte der kroatische Verbandspräsident Davor Suker am Tag nach dem Ausscheiden aus dem WM-Turnier durch ein 1:3 gegen Mexiko. Kovac hatte das Amt des kroatischen Auswahltrainers erst im Oktober 2013 übernommen und das Team in den Play-Off-Spielen gegen Island nach Brasilien geführt. "Wir haben in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht und werden den eingeschlagenen Weg weitergehen", sagte Kovac, dessen Vertrag ohnehin noch bis 2016 datiert ist.

Louis van Gaal
Daumen hoch: Louis van Gaals Erfolgsbilanz trotzt jeder Kritik.
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+++ Niederlande knackt Rekord +++

Obwohl in der niederländischen Heimat zum Teil heftig aufgrund der vermeintlichen Defensivtaktik kritisiert, hat das Team von Louis van Gaal einen neuen Offensivrekord aufgestellt: Denn noch nie zuvor präsentierte sich die Elftal in der Vorrunde eines großen Turniers so treffsicher wie in Brasilien. Zehn Treffer erzielten Arjen Robben & Co. in den drei siegreichen Spielen - und damit ein Tor mehr als bei der Europameisterschaft 2008, dem bisherigen Bestwert. Vor vier Jahren, als das Oranje-Team bei der WM 2010 bis ins Finale vordrang, hatten nach den Gruppenspielen sogar lediglich fünf Tore zu Buche gestanden.

+++ Klima sorgt weiter für Schlagzeilen +++

Die Diskussionen um die unterschiedlichen Außenbedingungen im gemäßigteren Süden und dem heißeren und feuchteren Norden Brasiliens halten an. "Nach dem ersten Sprint musst du schon richtig durchschnaufen und machst dir Sorgen, dass du schnell wieder regenerierst", erklärte Kroatiens Ivica Olic seine Erfahrungen in der "Hitzehölle" von Manaus beim 4:0 gegen Kamerun. Besonders laut beschwerten sich die Italiener: "Ein Wahnsinn! Es ist wirklich absurd, dass wir kein Timeout haben. Wenn wir Unterhaltung wollen, dann brauchen die Spieler auch die Energie, um diese bieten zu können", schimpfte Trainer Cesare Prandelli.

Für Deutschland könnte der Gruppensieg durch einen Erfolg gegen die USA im feuchtheißen Recife in diesem Zusammenhang indes doppelten Anreiz bieten. Denn als Erster der Gruppe G winken im weiteren Turnierverlauf durchweg klimatisch gemäßigtere Spielorte.

+++ Jordi Alba droht Journalisten +++

Das 3:0 gegen Australien war ein versöhnlicher Abschluss, ihren Frust übers WM-Aus bauten die Spanier damit aber offenbar nur bedingt ab. Jordi Alba jedenfalls: "Ich werde dir den Kopf abreißen", soll der Linksverteidiger laut "Guardian" nach der Partie in Curitiba im Vorbeigehen einem AS-Journalisten angedroht haben: "Das nächste Mal. Ich warne dich." Was den Profi des FC Barcelona so wütend machte - unklar, auch für den Reporter selbst. "Ich habe nichts über ihn geschrieben", wunderte sich Javier Gomez Matallanas.

+++ Müller hat wieder den Durchblick +++

Thomas Müller hat nach seiner Sekunden vor Ende der Partie gegen Ghana (2:2) erlittenen Platzwunde über die sozialen Medien persönlich Entwarnung gegeben. "Keine Sorge, mit geht es schon wieder gut. Mein Cut wurde vom Doc nach dem Spiel fachmännisch mit fünf Stichen genäht, sodass ich schon wieder den Durchblick habe, auch wenn das Auge noch etwa grün und blau ist", gab der achtmalige WM-Torschütze auf Facebook bekannt. Der Offensivakteur des FC Bayern hatte die Verletzung bei einem Zusammenprall mit Gegenspieler John Boye erlitten. Für die abschließende Gruppenpartie gegen die USA strahlt Müller zudem Zuversicht aus: "Wir wollen Gruppenerster werden!"

+++ Nigeria hofft auf Enyeama - und vielleicht das Los +++

Nigeria hofft im entscheidenden Gruppenspiel der Gruppe F gegen Argentinien auf einen kleinen psychologischen Vorteil. Denn schon vor vier Jahren traf man bei der Endrunde in Südafrika auf den zweimaligen Weltmeister. Messi verzweifelte dabei förmlich an Enyeama, den starke Reflexe und eine umsichtige Organisation auszeichnen. "Ohne ihn hätten wir 0:6 verloren", sagte damals Enyeamas Teamkollege Obafemi Martins. Am Ende verlor Nigeria nur 0:1. Ein Ergebnis, das am Mittwoch (18.00 Uhr) zu einer kuriosen Situation führen könnte. Denn gewinnt gleichzeitig auch der Iran mit 1:0 gegen Bosnien-Herzegowina müsste das Los zwischen den "Super Eagles" und den Iranern über die Achtelfinal-Teilnahme entscheiden.

+++ Pekerman legt den Schongang ein +++

Kolumbien wird im letzten Spiel der Gruppe C an diesem Dienstag in Cuiaba gegen Japan wohl einige Stammspieler schonen. "Es könnte einige Veränderungen geben. Aber ich habe noch nicht entschieden, welche", sagte Trainer Jose Pekerman am Montag auf einer Pressekonferenz. Kolumbien ist nach zwei Siegen gegen Griechenland und die Elfenbeinküste bereits für das Achtelfinale qualifiziert. "Ich muss daran denken, was das Beste für das ganze Team ist", begründete Pekerman seine Gedankenspiele. Japan braucht einen Sieg gegen Kolumbien und muss auf Schützenhilfe in der Partie Griechenland gegen Elfenbeinküste hoffen, um noch die K.o.-Runde zu erreichen.

+++ Vidal martialisch: "Wir geben unser Leben" +++

Arturo Vidal
Kampfansage an Brasilien: Chiles Arturo Vidal.
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Reichlich martialisch geht Chiles oberster "Krieger" Arturo Vidal das Unternehmen Achtelfinale gegen WM-Gastgeber Brasilien an. "Wir wollten nicht gegen Brasilien spielen", sagte der frühere Leverkusener. "Aber Brasilien wollte noch viel weniger gegen uns spielen. Weil wir eine Mannschaft sind wie ein Selbstmord-Kommando. Wir geben unser Leben für diese WM." Die Chilenen verloren das "Endspiel" in der Gruppe B am frühen Montagabend gegen die Niederlande mit 0:2.

+++ Rücktritt von Kovac: "Warum sollte ich?" +++

Niko Kovac hat einen Rücktritt als kroatischer Nationaltrainer nach dem Ausscheiden in der Vorrunde der Weltmeisterschaft in Brasilien ausgeschlossen. "Warum sollte ich?", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi nach der 1:3-Niederlage gegen Mexiko: "Ich habe noch einen gültigen Vertrag und sehe keinen Grund jetzt zurückzutreten." Nur bei einem Sieg hätten die «Feurigen» das WM-Achtelfinale erreicht. Kovac hatte das Amt des kroatischen Auswahltrainers erst im Oktober 2013 übernommen und das Team in den Play-Off-Spielen gegen Island zur WM geführt. In Brasilien reichte es nach dem 1:3 zum Auftakt gegen den Gastgeber lediglich zu drei Punkten gegen Kamerun (4:0). "Wir haben in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht und werden den eingeschlagenen Weg weitergehen", sagte Kovac. Sein Vertrag läuft noch bis 2016.

+++ Finke will Kamerun-Trainer bleiben +++

Volker Finke will trotz des Vorrunden-Aus bei der Fußball-WM und des letzten Platzes in der Gruppenphase weiter als Trainer von Kamerun arbeiten. "Ich habe einen Vertrag", sagte der deutsche Coach am Montagabend in Brasília. Und ergänzte: "Ich werde meinen Job machen." Kamerun war bereits vor der abschließenden 1:4-Niederlage gegen Brasilien ausgeschieden.

 
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