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21.06.2014, 22:15

Argentinien: Messi rettet schwache Albiceleste

"Los 4 Fantasticos" noch nicht in WM-Form

Es hätte eigentlich eine Demonstration der geballten Offensivkraft werden sollen. Gegen Iran bot der argentinische Nationalcoach Alejandro Sabella seine "fantastischen 4" auf. Doch Lionel Messi, Sergio Aguero, Gonzalo Higuain und Angel di Maria kochten gegen den 43. der Weltrangliste lediglich auf Sparflamme. Nur mit einer gehörigen Portion Glück, einem tadellosen Keeper und Messi kam Argentinien mit einem blauen Auge davon.

Lionel Messi
Argentiniens Lionel Messi zieht ab und erzielt das Siegtor gegen den Iran.
© Getty ImagesZoomansicht

Denn eigentlich waren die Iraner dem Sieg im zweiten Abschnitt deutlich näher als der große Favorit. Mehrmals musste Torhüter Sergio Romero sein Team vor einem Rückstand bewahren, beim Kopfball des ehemaligen Wolfsburgers Ashkan Dejagah in der 67. Minute rettete er mit einer Weltklasse-Parade.

Und auch Fortuna war mit den Argentiniern im Bunde. Bei einem Zweikampf von Dejagah mit Pablo Zabaleta verweigerte Schiedsrichter Milorad Mazic den eigentlich fälligen Elfmeter. So taumelte der zweimalige Weltmeister nur, er fiel aber nicht.

Und dann schlug in der Nachspielzeit doch noch die Stunde von Messi. 90 Minuten lang enttäuschte der Barça-Star auf ganzer Linie, wirkte lethargisch und uninspiriert. Dann aber schnappte er sich den Ball und schlenzte ihn aus 18 Metern ins Netz (90. +1).

"Als ich gesehen habe, dass der Ball drin war, war ich sehr, sehr glücklich", stellte ein erleichterter Messi fest: "Wir sind nun qualifiziert für die nächste Runde. Genau das hatten wir uns für heute vorgenommen." Die Zuschauer jedenfalls wussten, bei wem sie sich zu bedanken hatten. "Meeeeessi, Meeeeessi", skandierten über 50.000 argentinische Fans im WM-Stadion von Belo Horizonte.

Danke an Gott. Messi hat das im letzten Moment klargemacht.Argentiniens Keeper Sergio Romero

Und auch Sabella war sich bewusst, dass es ohne seinen Kapitän hätte schiefgehen können. "Wenn du Messi hast, ist alles möglich", so der Nationalcoach. Doch auch das Tor des Kapitäns konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der zweimalige Weltmeister seine Titelreife erneut nicht unter Beweis stellen konnte. Und dies, obwohl Sabella Messi erhört hatte und in einer 4-3-3-Formation begann. Geholfen hat es nur wenig. "Iran hat es uns schwer gemacht", räumte Sabella ein.

Dank Messi ging es aber noch einmal gut. Nun steht die Albiceleste im Achtelfinale, am kommenden Mittwoch geht es in Salvador de Bahia gegen Nigeria darum, die Gruppe F als Erster abzuschließen. Denn dann würde Argentinien in der K.o.-Phase zunächst dem Gewinner der Gruppe E, der aller Voraussicht nach Frankreich heißen wird, aus dem Weg gehen.

Weltmeisterschaft, 2014, 2. Spieltag
Argentinien - Iran 1:0
Argentinien - Iran 1:0
Platzbegehung

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete: Die Argentinier checken schon vor dem Aufwärmen das Geläuf in Belo Horizonte.
© Getty Images

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