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19.06.2014, 23:59

Olic trifft trotz Verletzung - Queiroz hört nach der WM auf

WM am Donnerstag: Das DFB-Team fährt ab

Portugals Pepe wurde nach seiner Kopfnuss gegen Thomas Müller für ein Spiel gesperrt. Nach dem eher zähen 3:2 der Niederländer über Australien gab es für Robben & Co. königlichen Besuch und der Fast-WM-Starter Max Kruse kann auch auf fremden Terrain überzeugen. José Mourinho lobt Thomas Müller. Eden Hazard übt sich in Demut, Ivica Olic trifft trotz Verletzung nach einer Ewigkeit und Carlos Queiroz hört nach der WM auf. Australiens Cahill ist stolz auf sein Team, Belgiens Kompany muss pausieren. In Chile schlägt die Freude in Zerstörungswahn um, Buffon steht für Costa Rica bereit. Die WM-Kurzpässe am Donnerstag...

+++ DFB-Team unterwegs +++

Zirka um Mitternacht (MESZ) veröffentlichte der DFB über Twitter ein aktuelles Bild, das einige Akteure kurz vor der Abfahrt nach Fortaleza zeigt. Im dortigen Estadio Castelao steigt am Samstag (21 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) die zweite Begegnung der Elf von Trainer Joachim Löw - es geht gegen Ghana.

+++ Protestzug +++

Während der Gruppenpartie England vs. Uruguay (1:2) haben zahlreiche Menschen im Spielort Sao Paulo für kostenlose Fahrtickets in öffentlichen Bussen und Bahnen demonstriert. Dabei blockierten sie zeitweise die zentrale Einkaufs- und Bankenmeile Avenida Paulista. Nach Medienberichten wurden an mindestens vier Bankfilialen die Schaufenster eingeworfen. An dem Protestmarsch nahmen nach ersten Schätzungen am Donnerstag über 1000 Menschen teil.

+++ Englands Strohhalm +++

Wayne Rooney
Sinnbild für das bisherige Abschneiden der Engländer: Wayne Rooney.
© picture allianceZoomansicht

England braucht zum Weiterkommen nun ein kleines Wunder. Nach einem Start mit zwei Niederlagen hat seit Änderung des WM-Modus 1998 noch nie ein Team das Achtelfinale erreicht. In diesem Zeitraum schaffte auch nur ein Team mit drei Punkten den Sprung in die nächste Runde. Chile gelang das Kunststück vor 16 Jahren mit drei Unentschieden. Österreich und Kamerun schieden damals in der Gruppe B mit jeweils zwei Punkten dahinter aus.

+++ Los Ticos wollen "noch besser spielen" +++

Die Auswahl Costa Ricas geht mit einer breiten Brust ins Spiel gegen Italien, immerhin Weltmeister von 2006. "Wir wollen noch besser spielen als gegen Uruguay. Wir gehen die Aufgabe mit großem Selbstvertrauen an", sagte Jorge Luis Pinto, Trainer von "Los Ticos" am Donnerstag in Recife.

Zum Auftakt hatten die Mittelamerikaner überraschenderweise Uruguay mit 3:1 geschlagen und könnten mit einem weiteren Dreier einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen. "Ich bin zuversichtlich, dass uns so etwas noch einmal gelingt", so Pinto einen Tag vor der Partie am Freitag (18.00 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de).

+++ Essien trainiert wieder, Opare nicht +++

Wieder zurück auf dem Trainingsplatz: Michael Essien (li., hier im Zweikampf mit dem Ex-Schalker Jermaine Jones).
Wieder zurück auf dem Trainingsplatz: Michael Essien (li., hier im Zweikampf mit dem Ex-Schalker Jermaine Jones).
© Getty ImagesZoomansicht

Gute Neuigkeiten Nationalmannschaft Ghanas. Michael Essien ist nach überstandener Zehenverletzung wieder ins Teamtraining des vierfachen Afrika-Champion zurückgekehrt. Der Mittelfeldspieler, der sein Geld in der Serie A beim AC Milan verdient, hatte am Mittwoch (Ortszeit) pausieren müssen. "Der Schmerz in der Zehe von Essien ist weg", berichtete ein Verbandssprecher. Damit steht einem Einsatz gegen die DFB-Elf am Samstag (21 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) wohl nichts mehr im Wege.

Trainer Kwesi Appiah konnte in der Übungseinheit am Donnerstag dennoch nicht auf das komplette 23er Aufgebot zurückgreifen. Abwehrspieler Daniel Opare von Standard Lüttich verletzte sich am rechten Bein und musste das Training vorzeitig beenden.

+++ Sao Paulo: Angriff auf englische Fans +++

Kurz vor dem Spiel zwischen England und Uruguay ist es in Sao Paulo zu einem Überfall vermummter Rowdies auf englische Fans gekommen. Ohne Vorwarnung gingen die in Schwarz gekleideten Randalierer mit Knallkörper und Feuerwerkskörper auf die Anhänger der "Three Lions" vor und raubten unter anderem Fahnen. Die ganze Szene spielte sich in zwei Kneipen unweit des Fan-Festes ab.

Weit schafften es die Randalierer jedoch nicht. Nach Angaben der Militärpolizei nahm die WM-Sondereinheit die Gruppe schon in der Nähe des Tatortes in einem Nahverkehrsbus fest und brachte sie umgehend auf die nächste Wache. Die 15 in Gewahrsam genommenen Personen hatten Feuerwerkskörper, Schlagringe und Taschenmesser bei sich.

Die angegriffenen Engländer, von denen niemand verletzt wurde, feierten von der Schrecksekunde unbeeindruckt an Ort und Stelle weiter.

+++ Journalist fällt auf Scolari-Doppelgänger herein +++

Ein bekannter brasilianischer Kolumnist ist einem Doppelgänger von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari auf den Leim gegangen. Auf einem Flug von Rio nach Sao Paulo führte Mario Sergio Conti "Exklusiv-Interview" mit einem Mann namens Vladimir Palomo, der Scolari sehr ähnlich sieht. Dieser gab sich als eben jener Nationalcoach Brasiliens aus. Die Aussagen des "falschen Scolaris" erschienen auf Internetseiten der renommierten Tageszeitungen "O Globo und Folha S. Paulo" und des Portals "UOL", die sich später gemeinsam mit Conti bei ihren Lesern für den Fauxpas entschuldigten. Der Doppelgänger erzählte, dass Holland, Deutschland und Italien die härtesten Konkurrenten auf dem Weg zum sechsten WM-Triumph Brasiliens seien. Zudem zeigte er sich überrascht vom Ausscheiden von Titelverteidiger Spanien und lobte Stürmer Neymar mit den Worten: "Wenn wir drei wie ihn hätten, wäre die WM eine beruhigende Sache."

+++ Mascherano: Sabella entschied Systemwechsel +++

Argentiniens Javier Mascherano hat bekräftigt, dass die taktische Umstellung zur Pause des WM-Auftaktspiels der Argentinier gegen Bosnien-Herzegowina (2:1) die Entscheidung von Trainer Alejandro Sabella war. "Alejandro hat das gesehen. Natürlich hat er es entschieden", sagte der Mittelfeldabräumer gegenüber der Zeitung Olé. Der Coach habe sich mit seinen Assistenten besprochen und der Mannschaft danach erklärt, wie man nun weiterspiele, betonte der Vereinskollege von Lionel Messi beim FC Barcelona. Das Team habe großen Respekt vor und große Wertschätzung für Sabella, sagte Mascherano. Medien spekulierten, dass Messi in der Halbzeit für eine Systemänderung der bis dato arg defensiv agierenden Argentinier plädiert hätte.

+++ Chiles Hauptstadt rastet aus +++

Die Plaza Italia in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile war ein Sammelpunkt der Fans.
Die Plaza Italia in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile war ein Sammelpunkt der Fans.
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Bei den Siegesfeiern in Santiago de Chile kippte die ausgelassene Freude über den historischen 2:0-WM-Triumph gegen Spanien in Zerstörungswut um. Die Verkehrsbetriebe in Chiles Hauptstadt vermeldeten nach einer turbulenten Nacht 527 zerstörte Busse, 41 Handgreiflichkeiten gegen die Fahrer und sieben kurzzeitig entführte Fahrzeuge. Zu Problemen kam es am Mittwochabend auch auf der prachtvollen Allee Alameda, wo Chaoten Palmen in Brand steckten. Zehntausende Chilenen hatten zuvor die lange Gerade der Fußgängerzone Paseo Ahumada, Herzstück der Hauptstadt Santiago, beim Public Viewing in ein rotes Farbenmeer verwandelt. Auch die Plaza Italia war mit Fans der "Roja" überflutet.

+++ Buffon absolviert Abschlusstraining +++

Italiens Torwart Gianluigi Buffon steht vor seiner Rückkehr in die Startelf der Squadra Azzurra. Der 36-Jährige absolvierte am Donnerstag das Abschlusstraining vor der Partie gegen Costa Rica. Nach überstandener Knöchelverletzung dürfte Buffon im zweiten Gruppenspiel am Freitag (18.00 Uhr LIVE! auf kicker.de) damit wieder in der Anfangself stehen. Beim Auftaktsieg der Italiener gegen England (2:1) war der Schlussmann von Juventus Turin noch von Salvatore Sirigu ersetzt worden. Dieser würde im Falle einer Aufstellung Buffons aber ohne Murren wieder ins zweite Glied rücken. "Wir müssen realistisch bleiben, es gibt keinen Konkurrenzkampf zwischen Gigi und mir", sagte Sirigu zuletzt: "Er ist mehr als ein Spieler."

+++ Aranguiz am Knie verletzt +++

Chiles Torschütze und Vorbereiter beim 2:0 gegen Spanien, Charles Aranguiz, hat beim gefeierten Sieg gegen den Weltmeister eine Verstauchung im linken Knie erlitten. Aranguiz war nach gut einer Stunde gegen den entthronten Weltmeister ausgewechselt worden. Am Regenerationstraining der Chilenen nahm der nahm der 25-Jährige daher nicht teil.

+++ Hollands Clasie hat die Grippe +++

Die Niederlande musste neben Bruno Martins Indi, der eine Gehirnerschütterung gegen Australien (3:2) erlitt, im Regerationstraining am heutigen Donnerstag zudem auf Jordy Clasie verzichten. Der Mittelfeldspieler von Feyenoord Rotterdam blieb mit einer Grippe im Hotel. Arjen Robben und Nigel de Jong sollen nur leichte Regenerationseinheiten fernab der Mannschaft absolviert haben.

+++ Kompany verpasst Belgien-Training +++

Belgiens Vincent Kompany musste am Donnerstag das Training der Roten Teufel auslassen. Der Kapitän laboriert an einer leichten Leistenverletzung. "Kein Vincent Kompany im Training, leichte Verletzung an der Leiste. Er arbeitet individuell mit dem medizinischen Personal", twitterte Nationaltrainer Marc Wilmots vor der Einheit. Wieder mit von der Partie ist indes Eden Hazard, der sich im Duell mit Algerien einen Bluterguss in der großen Zehe zugezogen hatte.

+++ Cahill: Kein Bedauern wegen Gelb-Sperre +++

Tim Cahill ist nicht betrübt über sein vorzeitiges Aus wegen seiner zweiten Gelben Karte, die er nach einem Foul an Hollands Bruno Martins Indi gesehen hatte. "Ich spiele für heute, nicht für morgen. Wenn ich mich selbst vor der Gelben Karte bewahrt hätte, wäre ich hier fehl am Platze gewesen", betonte Australiens Torjäger. Daher sei er nicht traurig, im letzten Spiel gegen Spanien nur zuzusehen. "Das ist das Ende für mich bei der WM, aber insgesamt bin ich stolz auf meine Mitspieler, auf jeden einzelnen von ihnen", betonte der 34-Jährige, der seine Nationalmannschaftskarriere mindestens noch bis zur Asienmeisterschaft im kommenden Januar weiterführen will. "Ich möchte natürlich Teil des Asien Cups sein. Warten wir ab, was der Boss für Pläne für das Team hat", so Cahill.

+++ Ricci pfeift Deutschland - Ghana +++

Der Brasilianer Sandro Ricci ist von der FIFA als Schiedsrichter für das zweite WM-Gruppenspiel der Deutschen Nationalmannschaft am Samstag (21.00 Uhr MESZ LIVE! auf kicker.de) in Fortaleza gegen Ghana benannt worden. Ricci schrieb zuvor im Gruppenspiel zwischen Frankreich und Honduras (3:0) WM-Geschichte, als er erstmals auf die Torlinientechnik GoalControl zurückgegriffen hatte und einen Treffer der Franzosen zum 2:0 anerkannte.

WM-Tabellenrechner

+++ Nigerianer spielen für Anschlagsopfer +++

Nigerias Nationalspieler spielen nach der tödlichen Explosion in ihrem Heimatland am Samstag gegen Bosnien-Herzegowina für die Opfer des Terroranschlags. "Unsere Herzen gehören ihnen. Wir wollen für sie gewinnen", sagte Teamsprecher Ben Alaiya und erklärte, das Team werde eine Schweigeminute abhalten. "Fußball ist eine Kraft, die Menschen zusammenbringt. Es ist schockierend, dass so etwas geschieht, wir sind tief getroffen. Es war die Liebe zum Fußball, die dazu geführt hat, dass sie gestorben sind", so Alaiya weiter.

+++ Mexikaner unter Rassismusverdacht +++

Die FIFA-Disziplinarkommision hat ein Ermittlungsverfahren gegen den mexikanischen Verband eingeleitet. Grund des Ganzen: Die Mexiko-Fans sollen im WM-Spiel gegen Kamerun (1:0) am vergangenen Freitag in Natal homophobe Sprechchöre angestimmt haben. Russischen und kroatischen Fans wird zudem vorgeworfen, in den Spielen gegen Südkorea (1:1) und Brasilien (1:3) Plakate mit rassistischen Symbolen in den Stadien aufgehängt zu haben. Da es sich um ein schwebendes Verfahren handle, könne die FIFA keine genaueren Angaben machen. "Die FIFA hat eine Null-Toleranz-Politik", betonte Weltverbands-Sprecherin Delia Fischer.

Nicht mehr lange Trainer der Iraner: Der Portugiese Carlos Queiroz hört nach der WM auf.
Nicht mehr lange Trainer der Iraner: Der Portugiese Carlos Queiroz hört nach der WM auf.
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+++ Iran-Coach Queiroz hört nach der WM auf +++

Nationaltrainer Carlos Queiroz wird den Iran nach der WM in Brasilien verlassen. Der Portugiese kündigte nach einer langen öffentlichen Debatte um seine Position den baldigen Abschied an, allerdings gegen seinen Willen. "Ich wollte bleiben, aber der Verband und das Sportministerium wollten nicht", erklärte Queiroz, der die iranischen Medien vor dem zweiten Spiel gegen Argentinien am Samstag bat, das Team damit nicht zu belasten. "Fakt ist nur, dass der Iran und die Iraner in meinem Herzen sind und dort auch immer bleiben werden", betonte Queiroz, der sein Amt 2011 angetreten hatte.

+++ Olics lange Wartezeit +++

Noch einmal zurück zu Ivica Olic: Mit seinem Führungstor beim 4:0 gegen Kamerun ist für den Kroaten die zweitlängste Wartezeit eines Torschützen auf einen weiteren WM-Treffer zu Ende gegangen. Der 34-Jährige hatte zuletzt am 8. Juni 2002 bei der WM in Japan/Südkorea bei Kroatiens 2:1-Vorrundensieg über Italien getroffen. Seitdem waren 4393 Tage vergangen. Noch sechs Tage länger musste lediglich der Däne Michael Laudrup warten. Nach einem Tor beim 6:1 über Uruguay während der Vorrunde 1986 in Mexiko traf Laudrup erst wieder am 24. Juni 1998.

+++ Hazard übt sich in Demut +++

Belgiens Eden Hazard ist über die lobenden Worte seines Trainer Marc Wilmots überrascht. Dieser hatte jüngst erklärt, Hazard habe das Potenzial, einer der fünf besten Spieler der Welt zu sein. Der Jungstar zeigte sich nun überrascht: "Im Ernst? Das hat er gesagt? Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass ich es momentan verdiene, zu den besten fünf Spielern der Welt gezählt zu werden. Dafür würde ich in fast jedem Spiel treffen müssen", so der Chelsea-Offensivmann gegenüber Fifa.com. Lionel Messi und Cristiano Ronaldo seien die Spieler, an denen sich alle anderen orientieren müssten, so Hazard weiter.

Hart im Nehmen: Kroatiens Ivica Olic traf trotz Schnittwunde.
Hart im Nehmen: Kroatiens Ivica Olic traf trotz Schnittwunde.
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+++ Olic trifft trotz Verletzung +++

Ivica Olic ist für seine Zähigkeit bekannt. Wie hart der Wolfsburg-Angreifer im Nehmen ist, wurde nach dem 4:0-Sieg der Kroaten gegen Kamerun publik. Denn Olic spielte trotz einer Schnittwunde am Fuß, die er sich am Tag des Spiels an der zerbrochenen Glastür seiner Duschkabine zugezogen hatte - und traf zum Führungstreffer. Der 34-Jährige nahm die Geschichte mit Humor: "Zum Glück habe ich meinen rechten Fuß nicht so viel gebraucht." Die nächsten Tage muss der Kroate aber mit dem Training wohl kürzer treten.

+++ Mourinho gibt Meinung zu Deutschland zum Besten +++

Chelsea-Coach José Mourinho hat Nationalspieler Thomas Müller gelobt, gleichzeitig den Hype um den Führenden der Torjägerliste relativiert. "Ich möchte Müller gegen eine kompakte Defensive sehen. Dann ist er gefordert. Portugal war doch viel zu schwach", äußerte sich Mourinho im Interview bei Eurosport. Allerdings lobt "The Special One" auch die Eigenschaften von Deutschlands Nummer 13: "Müller ist unglaublich dynamisch. Er hat einen einzigartigen Torinstinkt, und er findet Räume auf dem Platz, die keiner anderer kennt." Von einem gewissen Miroslav Klose scheint Mourinho derweil nicht so viel zu wissen: "Ich bleibe dabei. Deutschland hat trotz Thomas Müller keinen echten Stürmer in der ersten Elf", so der Portugiese.

+++ Martins Indi erleidet Gehirnerschütterung +++

Der hat erkämpfte 3:2-Erfolg gegen Australien kam die Niederlande teuer zu stehen: Verteidiger Bruno Martins Indi reiste nämlich nach dem zweiten Gruppenspiel nicht mehr mit ins Basislager von Oranje nach Rio de Janeiro, vielmehr musste er ins Krankenhaus. Nach Informationen des niederländischen Verbandes KNVB wurde beim 22-Jährigen eine Gehirnerschütterung festgestellt. Martins Indi war gegen Ende der ersten Halbzeit mit dem Australier Tim Cahill zusammengestoßen.

+++ Uruguay: Pereira für ein Spiel gesperrt +++

Bei der überraschenden 1:3-Niederlage Uruguays gegen Costa Rica leistete sich Maxi Pereira kurz vor Schluss ein Frustfoul an Joel Campbell. Die FIFA sperrte den Profi von Benfica Lissabon nun für ein Spiel, so dass er in der Partie am Donnerstagabend gegen England (21 UHR MESZ, LIVE! auf kicker.de) nicht mitwirken kann. Zum Abschluss der Gruppe D am kommenden Dienstag könnte Uruguays Nationalcoach Oscar Tabarez aber wieder auf seinen Routinier zählen.

+++ Portugal: Pepe muss nur einmal zuschauen +++

Pepe und Thomas Müller
Portugals Pepe wurde nach seiner Kopfnuss gegen Thomas Müller für ein Spiel gesperrt.
© picture alliance

Portugals Pepe wird bei der WM am Zuckerhut noch einmal in das Geschehen eingreifen können. Der Champions-League-Sieger von Real Madrid wurde nach seiner Roten Karte aus der Partie gegen Deutschland (0:4) von der FIFA für eine Partie gesperrt. Dies verriet sein Teamkollege Beto auf der Pressekonferenz der Selecçao. Die FIFA und der portugiesische Verband FPF bestätigten den Sachverhalt.

Somit muss Portugals Nationalcoach Paul Bento nur in der anstehenden Partie des 2. Spieltags gegen die USA in der Nacht zum Montag (0 Uhr MESZ, LIVE! auf kicker.de) auf den Innenverteidiger verzichten. Im letzten Gruppenspiel am kommenden Donnerstag gegen Ghana (18 Uhr MESZ, LIVE! auf kicker.de) wäre Pepe wieder spielberechtigt.

+++ Zaccheroni: "Selbstvertrauen ist wichtig" +++

Nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen die Elfenbeinküste war Japans Nationalcoach Alberto Zaccheroni hauptsächlich damit beschäftigt, seinen Spielern das verloren gegangene Selbstvertrauen zurückzugeben: "Ohne Vertrauen wird das Turnier kurz und das sollte nicht passieren", sagte der Italiener am Abend vor der WM-Partie in der Arena das Dunas in Natal (0 Uhr MESZ, LIVE! auf kicker.de). Um seine Spieler auch auf andere Gedanken zu bringen, erlaubte Zaccheroni Familienbesuch.

+++ Königlicher Beistand für Holland +++

Nach dem eher zähen 3:2 der Niederländer gegen Australien durften sich Robben & Co. über hohen Besuch freuen: König Willem-Alexander und seine Frau Maxima machten der Elftal ihre Aufwartung. "Der König hat gesagt, dass er stolz ist. Er hat das Spiel gegen Spanien genossen, heute sei es schwieriger gewesen", sagte Arjen Robben nach dem Besuch des Königspaars in der Kabine.

+++ Kruse überzeugt beim Pokern +++

Gladbachs Max Kruse gehörte zu einem der Aufsteiger der abgelaufenen Bundesliga-Saison, den Sprung zur WM hat der 26-Jährige aber knapp verpasst, Bundestrainer Joachim Löw nominierte ihn zwar in sein vorläufiges Aufgebot, nicht aber in den endgültigen Kader. Die freie Zeit nutzt der Offensiv-Allrounder, um auf fremdem Terrain zu glänzen. Bei einem Pokerturnier im Spielerparadies Las Vegas (Nevada) belegte Kruse überraschend den dritten Rang und bekam dafür 27.000 Euro.

 
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