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15.06.2014, 01:23

Merkels Stippvisite

WM am Samstag: Özil knackt 20 Millionen - Casillas: "Sorry"

Die Italiener verabschiedeten einen Spieler aus dem WM-Quartier - und müssen gegen England auf ihre Nummer eins verzichten. Während die FIFA eine politische Banneraktion der Argentinier untersucht, scheint Irans Präsident Ruhani die Spendierhosen anzuhaben. Algeriens Trainer hat Angst vor dem Schiedsrichter, in Manaus schlug ein Spürhund an. Und: Torhüter Iker Casillas hatte etwas zu verkünden. Derweil sammelt Mesut Özil Fans.

+++ Englischer Physiotherapeut jubelt sich vom Platz +++

Ein Treffer bei einer WM kann ja solch schmerzhafte Folgen haben: Im Gruppenspiel zwischen England und Italien in Manaus hat sich der englische Physiotherapeut Gary Lewin derart ausgelassen über den zwischenzeitlichen Ausgleich seiner Mannschaft gefreut, dass er sich dabei prompt verletzt hat. Es besteht sogar Verdacht auf Knöchelbruch.

+++ Özil knackt 20-Millionen-Marke +++

Mesut Özil
Steht bei den Fans hoch im Kurs: Mesut Özil.
© Getty ImagesZoomansicht

Über die derzeitige Form vom Mesut Özil kann vortrefflich gestritten werden, über seinen Status als Weltstar nicht. Bei Facebook hat der Nationalspieler als erster deutscher Sportler die 20-Millionen-Marke an Fans überschritten. Bei Twitter hat der 25-Jährige inzwischen über sechs Millionen "Follower". "Diese Zahlen bedeuten mir sehr viel. Wer mich kennt, weiß, dass mir die Meinung der Fans und auch die Kommunikation mit den Fans sehr wichtig ist", sagte Özil zwei Tage vor dem WM-Auftakt der Nationalmannschaft am Montag (18.00 Uhr MESZ) in Salvador gegen Portugal. Bei Facebook steht Özil auf der Liste der weltweit populärsten Sportler unter den Top ten. Mit weitem Abstand führt Portugals Superstar Cristiano Ronaldo (über 85 Millionen) vor Lionel Messi (über 58 Millionen).

+++ Merkel zu Besuch +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Sonntagabend zu einem Kurzbesuch in Brasilien erwartet. Zum Auftakt des 23-stündigen Aufenthaltes wird sie zunächst in Brasilia mit Präsidentin Dilma Rousseff sprechen. Anschließend fliegt die Politikerin nach Salvador, wo sie am Montag das WM-Auftaktspiel der DFB-Elf gegen Portugal (18.00 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) in der Fonte-Nova-Arena verfolgen will. Dort steht zudem ein Besuch des Benediktinerklosters Sao Bento auf dem Programm.

+++ Casillas weiß um die Kritik +++

In den Jahren 2008, 2009, 2010, 2011 und 2012 wurde Iker Casillas zum Welttorhüter gekrönt. Seitdem fehlt "San Iker" des Öfteren in den Aufzählungen um die beste Nummer eins der Welt. Das liegt vor allem daran, dass der Schlussmann von Real Madrid eben bei den Königlichen nicht mehr so oft zum Zuge kommt, in der Liga darf mittlerweile stets Diego Lopez ran. Einen weiteren Tiefpunkt erlebte Spaniens Nummer eins am Freitag, als er von den Niederländern fünf (!) Tore eingeschenkt bekam, eigene Fehler mit inbegriffen. Dafür entschuldigte sich Casillas mittlerweile: "Es war nicht mein bestes Spiel, ich war nicht auf der Höhe, damit muss ich leben." Er wisse außerdem, dass nun Kritik auf ihn einprasseln werde, "aber zu allererst muss ich mich für das Spiel entschuldigen, das wir alle und ich im Besonderen abgeliefert haben". Etwas Rückendeckung erhielt er inzwischen von Portugals Nationaltorwart Eduardo: "Jeder hat schlechte Tage, aber niemand kann sein Können bezweifeln. Er ist einer der besten Torhüter der Welt, und ich bin mir sicher, er wird darüber hinwegkommen."

+++ Arena da Baixada bleibt eine Baustelle +++

Im WM-Spielort Curitiba wird weiter an der Arena da Baixada gearbeitet. Am Montag (21.00 Uhr MESZ) soll dort die Partie zwischen Iran und Nigeria stattfinden, aber auch zwei Tage davor gehen die Bauarbeiten unverändert weiter. Katakomben und Treppenhäuser sind zu weiten Teilen noch ein unverputzter Rohbau, auch wenn das Stadion selbst in gutem Zustand sein soll. Insgesamt sollen in Curitiba vier Vorrundenspiele stattfinden.

+++ Laut Experte: Offensivstil gewinnt die WM +++

Die 5:1-Gala der Niederländer über den amtierenden Weltmeister Spanien hängt immer noch in den Köpfen. Kein Wunder, schließlich zelebrierte die Elftal mit explodierten Schnellangriffen ein Tor nach dem anderen. Geht es zum Beispiel nach dem früheren Spitzencoach Gerard Houllier (Liverpool, Lyon), gewinnt ein solcher Stil die WM: "Es wird eine WM mit positivem Offensivspiel werden. Das Team, das wirklich attackiert und Risiken eingeht, wird gewinnen. Die Tendenz geht dahin, wieder mit zwei Stürmern zu spielen - Niederlande, sogar Kroatien, bei Brasilien waren es gar drei." Aktuell analysiert der Franzose in der Technischen Studiengruppe des Weltverbands FIFA die Partien des Turniers. Nach den ersten vier Spielen waren bereits 15 Tore gefallen, im gleichen Zeitraum gab es 2010 in Südafrika nur fünf Treffer.

+++ Italien gegen England ohne Buffon +++

Gianluigi Buffon
Verpasst das Auftaktspiel gegen England! Italiens Rekordnationalspieler Gianluigi Buffon.
© imagoZoomansicht

Italien muss im Auftaktspiel gegen England heute um Mitternacht (0 Uhr, MESZ) auf Torhüter Gianluigi Buffon verzichten. Eine Knöchelverletzung lässt seinen Einsatz nicht zu. Entsprechende italienische Medienberichte bestätigte der 140-malige Nationalspieler via Twitter. Der 36-jährige Rekordnationalspieler hatte das Abschlusstraining am Freitag vorzeitig abgebrochen. Nationaltrainer Cesare Prandelli hatte bei der anschließenden Pressekonferenz allerdings sofort Entwarnung gegeben und erklärt, die Verletzung sei nichts Ernstes. Nun wird wohl Salvatore Sirigu (Paris Saint-Germain) das Tor der Azzurri hüten. Der 27-Jährige hatte in der Vorbereitung an einer Rippenprellung laboriert, ist inzwischen aber wieder einsatzbereit.

+++ Verzögerungen in Manaus: Spürhund schlägt an +++

Wenige Stunden vor dem WM-Gruppenspiel zwischen Italien und England (0 Uhr MESZ) hat ein Spürhund die Sicherheitskräfte in Manaus in helle Aufregung versetzt und für Verzögerungen gesorgt. Das auf die Entdeckung von Sprengstoff abgerichtete Tier schlug bei der Überprüfung eines Personenwagens auf einen Zufahrtsweg der Arena Amazonia an. Daraufhin sperrten die mit Maschinenpistolen ausgerüsteten Polizisten für eine Stunde die Straße zum Medien-Center.

+++ Ranocchia muss schon wieder nach Hause +++

Trat am Samstag bereits wieder den Weg gen Heimat an: Italiens Andrea Ranocchia.
Trat am Samstag bereits wieder den Weg gen Heimat an: Italiens Andrea Ranocchia.
© Getty ImagesZoomansicht

Nicht mehr als ein kleiner Ausflug: Italiens Andrea Ranocchia hat noch vor dem ersten WM-Spiel der Azzuri gegen England am Samstag (0 Uhr, LIVE! bei kicker.de) den Heimweg angetreten. Der Innenverteidiger von Inter Mailand war wegen der ungewissen Verfassung des angeschlagenen Linksverteidigers Mattia De Sciglio (Muskelverletzung) als 24. Spieler mit an den Zuckerhut gereist. Nachdem der 21-Jährige aber nun Entwarnung gab, ist der nächste WM-Traum geplatzt. "Ich hatte gehofft, dass mich Coach Cesare Prandelli im endgültigen 23-Mann-Kader behält, aber er hat anders entschieden", erklärte ein niedergeschlagener Ranocchia.

+++ Halilhodzic: "Mehr Angst vor dem Schiedsrichter" +++

Zu einer kuriosen Aussage ließ sich Algeriens Nationaltrainer Vahid Halilhodzic vor dem Auftakt gegen Belgien am Dienstag (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de) hinreißen. "Was im Spiel Kroatien gegen Brasilien passiert ist, ist ein Skandal. Ich habe mehr Angst vor dem Schiedsrichter als vor Belgien", so der Bosnier in der belgischen Zeitung "Het Nieuwsblad". In den krassen Fehlentscheidungen am Zuckerhut lässt sich nach dem 62-Jährigen eine Systematik ausmachen: "Es ist eine Schande. Die großen Länder werden immer bevorzugt. Brasilien, England, Deutschland - ich weiß, dass Algerien ein kleines Land ist. Aber ich fordere, dass wir in der gleichen Art und Weise wie die großen Länder behandelt werden."

+++ Iran-Präsident Ruhani lockt mit einer Prämie +++

Für den unwahrscheinlichen Fall eines Achtelfinal-Einzugs bei der Weltmeisterschaft hat Präsident Hassan Ruhani der iranischen Nationalmannschaft eine angemessene Entschädigung versprochen. "Wenn ihr uns mit eurem Weiterkommen gute Nachrichten beschert, dann tun wir das für euch auch", so der 65-Jährige. Die monetären Engpässe im Land interessieren Ruhani dabei wenig: "Ich werde dafür sorgen, dass wir das Geld schon irgendwie zusammenbekommen." Und der Staatschef gab für den Auftakt gegen Nigeria am Montag (21 Uhr, LIVE! bei kicker.de) die Marschroute vor: "Vielleicht sind die anderen Teams stärker, aber was wir alle wollen, ist euch kämpfen sehen."

+++ Santos: Gruppe C völlig ausgeglichen +++

Griechenlands Nationalcoach Fernando Santos sieht in der Gruppe C keinen Favoriten "Das ist eine völlig offene Gruppe, in der eine Menge passieren kann. Meiner Meinung nach sind es vier Mannschaften mit einer ähnlich hohen Qualität", sagte der Portugiese vor dem Auftaktspiel gegen Kolumbien am Samstag in Belo Horizonte (18 Uhr, LIVE! auf kicker.de). Santos erklärte ferner, es werde "darauf ankommen, wie sich die Teams in bestimmten Momenten fühlen".

Die Nationalelf Argentiniens gerät wegen dieses Plakates in den FIFA-Fokus.
Die Nationalelf Argentiniens gerät wegen dieses Plakates in den FIFA-Fokus.
© ImagoZoomansicht

+++ FIFA untersucht Plakataktion Argentiniens +++

Die FIFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den argentinischen Verband eingeleitet. Die Spieler der Albiceleste hatten in der vergangenen Woche vor dem Freundschafsspiel gegen Slowenien ein Banner mit der Aufschrift "Las Malvinas son Argentinas" (Die Falkland-Inseln gehören Argentinien) gezeigt. Die Falkland-Inseln zählen zum britischen Überseegebiet, 1982 hatten Großbritannien und Argentinien wegen der Inselgruppe im Südatlantik Krieg geführt. Die FIFA-Disziplinarkommission untersucht nun mögliche Verstöße wegen provozierenden Handlungen und Fehlverhalten der Mannschaft.

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15.06.14
 

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