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13.05.2014, 22:04

Frankreich: 23 WM-Fahrer stehen fest

"Les Bleus": Mit Ribery, aber ohne Nasri

Franck Ribery vom Rekordmeister Meister Bayern München steht an der Spitze des französischen Aufgebots für die WM in Brasilien. Trainer Didier Deschamps gab am Dienstagabend ein 30 Mann starkes vorläufiges Aufgebot bekannt. Dieses setzt sich aus 23 bereits gesetzten WM-Fahrern und aus sieben Reservisten für etwaige Notfälle zusammen. Für Aufregung sorgte die Nichtberücksichtigung von Samir Nasri.

Leader der Franzosen: Franck Ribery.
Leader der Franzosen: Franck Ribery.
© Getty ImagesZoomansicht

Nationaltrainer Didier Deschamps nominierte insgesamt 23 Spieler, sieben weitere stehen auf Abruf. Deschamps verzichtete auf Angreifer Samir Nasri vom englischen Meister Manchester City. Neben Ribéry wurden unter anderen die Real-Madrid-Profis Karim Benzema und Raphael Varane, Abwehrroutinier Patrice Evra von Manchester United sowie Juventus-Jungstar Paul Pogba in den Hauptkader berufen.

Erwartungsgemäß wurden derweil weder Samir Nasri noch Eric Abidal nominiert. Spielmacher Nasri hatte in England eine sehr starke Saison gespielt und Manchester City zum Liga-Titel geführt, war aber in der Équipe Tricolore häufiger durch Disziplinlosigkeiten aufgefallen. Der 34 Jahre alte Verteidiger Abidal überstand eine Krebserkrankung, war aber zuletzt bei AS Monaco nur selten zum Einsatz gekommen.

Frankreich im WM-Check

Deschamps erklärte bei der Verkündung des Aufgebots: "Ich habe nicht unbedingt die besten Spieler berufen, sondern die, mit denen ich die beste Gruppe auf die Beine stellen kann." Diese Aussage interpretierten französische Medien hauptsächlich als Anspielung auf Nasri und die vielen Affären mit dem Trainingsstreik bei der WM 2010 in Südafrika als negativem Höhepunkt.

Das WM-Trainingslager der Französen beginnt am 19. Mai in Clairefontaine bei Paris. Vor der WM in Brasilien stehen dann Testspiele gegen Norwegen (am 27. Mai in Paris), Paraguay (1. Juni in Nizza) sowie Jamaika (8. Juni in Lille) auf dem Programm. Der Ex-Weltmeister von 1998 trifft bei der WM in der Gruppe E auf die Schweiz, Honduras und Ecuador.


Der WM-Kader Frankreichs

Tor: Mickaël Landreau (SC Bastia), Hugo Lloris (Tottenham Hotspur), Steve Mandanda (Olympique Marseille)

Abwehr: Mathieu Debuchy (Newcastle United), Lucas Digne (Paris St. Germain), Patrice Evra (Manchester United), Laurent Koscielny (FC Arsenal), Eliaquim Mangala (FC Porto), Bacary Sagna (FC Arsenal), Mamadou Sakho (FC Liverpool), Raphaël Varane (Real Madrid)

Mittelfeld: Yohan Cabayé (Paris St. Germain), Clément Grenier (Olympique Lyon), Blaise Matuidi (Paris St. Germain), Rio Mavuba (OSC Lille), Paul Pogba (Juventus Turin), Moussa Sissoko (Newcastle United), Mathieu Valbuena (Olympique Marseille)

Angriff: Karim Benzema (Real Madrid), Olivier Giroud (FC Arsenal), Antoine Griezmann (Real Sociedad San Sebastian), Loïc Rémy (Newcastle United), Franck Ribéry (Bayern München)

Auf Abruf: Remy Cabella (HSC Montpellier), Maxime Gonalons (Olympique Lyon), Alexandre Lacazette (Olympique Lyon), Loïc Perrin (AS St. Etienne), Stéphane Ruffier (AS St. Etienne), Morgan Schneiderlin (FC Southampton), Benoît Tremoulinas (AS St. Etienne)

Video zum Thema
Ein Star für Brasilien- 10.02., 07:55 Uhr
Benzema - aus dem Banlieue zu Real Madrid
Karim Benzema ist einer der größten Stars des französischen Fußballs. Vom Migrantenkind aus dem Banlieue zum millionenschweren Superstar bei Real Madrid - Benzemas Aufstieg verlief kometenhaft, ehe ein kleiner Karriere-Knick folgte. Zweite Wahl bei Real, Sex-Skandal und Ausbootung vor der WM 2010. Von all dem hat sich Benzema inzwischen wieder erholt. Er ist eine der großen Hoffnungen der Franzosen für Brasilien 2014.
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