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21.11.2013, 21:38

Kroatien: Abwehrspieler zitiert umstrittenen Ustascha-Gruß

Simunics "Schande" hat erste Konsequenzen

Der ehemalige Berliner Abwehrspieler Josip Simunic hat nach dem Erfolg in den Play-offs zur Weltmeisterschaft gegen Island für einen Eklat gesorgt.

Josip Simunic im Spiel gegen Island - nach der Partie leistete sich der Ex-Berliner verbale Aussetzer.
Josip Simunic im Spiel gegen Island - nach der Partie leistete sich der Ex-Berliner verbale Aussetzer.
© Getty ImagesZoomansicht

Der 35-Jährige nahm sich nach dem 2:0-Sieg der Mannschaft von Trainer Niko Kovac in Zagreb (Hinspiel: 0:0) das Stadion-Mikrofon und rief in Richtung der Fans "Za Dom - Spremni!". Der perfide Ustasa-Gruß heißt übersetzt: "Für die Heimat - bereit!" Die Ustasa, ein 1929 gegründeter Geheimbund, waren während des zweiten Weltkriegs Verbündete des dritten Reichs.

Simunic war sich nach dieser "Ansage" keiner Schuld bewusst, sondern betonte. "Das wollte ich mein ganzes Leben schon mal machen. Ich habe keine Angst vor einer Strafe, ich habe nichts Schlimmes gemacht. Ich bin ein Fan von Kroatien, meiner Heimat. Und alle, die sich aufregen, sollten lieber die Geschichte studieren", sagte der Innenverteidiger. Die kroatische Justiz sieht das offenbar anders. Am Donnerstag wurde gegen den 35 Jahre alte Profi wegen Aufhetzung zu rassistischem Hass die höchstmögliche Buße für dieses Vergehen bei sportlichen Wettbewerben ausgesprochen. Simunic muss dafür umgerechnet 3270 Euro zahlen. Dem Verteidiger droht deshalb zudem ein Nachspiel vor der Disziplinarkommission des Weltverbandes FIFA.

Die kroatischen Medien kritisierten am Mittwoch das Verhalten von Simunic und schrieben von einer "Schande". Auf vielen Internetportalen war die umstrittene Aktion zu sehen. Lob hatten die Gazetten indes für den Erfolg des Teams des Trainergespanns Niko und Robert Kovac übrig. "Der Glaube ist zurück - und die Fans. Copacabana, wir kommen", schrieb die Tageszeitung Vecernji List.

Simunic spielte von Januar 2000 bis September 2010 beim aktuellen Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC, auch beim Hamburger SV und bei 1899 Hoffenheim stand er einst unter Vertrag stand.

 

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