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16.10.2013, 15:45

Auch Polens Nationalcoach Fornalik muss gehen

Niko Kovac soll Kroatien noch zur WM führen

Der ehemalige Bundesligaprofi Niko Kovac soll Kroatien doch noch zur WM 2014 in Brasilien führen. Der kroatische Verband nahm einen Tag nach dem 0:2 in Schottland das Rücktrittsgesuch des bisherigen Amtsinhabers Igor Stimac an und bestimmte U-21-Auswahlcoach Kovac als Nachfolger. Auch in Polen musste Nationaltrainer Waldemar Fornalik seine Koffer packen.

Niko Kovac
Der ehemalige Bundesligaprofi Niko Kovac soll Kroatien zur WM führen.
© picture allianceZoomansicht

"Ich habe eine moralische Verantwortung. Wenn es jemanden gibt, der nicht an meine Arbeit glaubt, so will ich ihm die Chance geben, jetzt etwas zu ändern", begründete der kroatische Nationalcoach Igor Stimac einen Tag nach dem 0:2 in Schottland sein Rücktrittsgesuch. Verbandsboss Davor Suker entsprach dem Ansinnen und entband den ehemaligen Profi, der seit Juli 2012 für die Feurigen verantwortlich war, von dessen Aufgaben.

Und noch am Mittwoch wurde mit Niko Kovac der Nachfolger präsentiert. Der ehemalige Nationalspieler (83 Einsätze) rückt von der U 21 in die A-Nationalmannschaft auf und soll diese auf die anstehenden Play-off-Spiele zur WM 2014 am 15. und 19. November vorbereiten.

Der in Berlin geborene Kovac spielte in seiner aktiven Karriere unter anderem für Hertha BSC, Bayern München, Bayer Leverkusen sowie den Hamburger SV. Insgesamt kann er auf 241 Bundesligaspiele (31 Tore) sowie 148 Zweitligapartien (15 Tore) zurückblicken. Mit den Bayern gewann er im Jahr 2003 das Double. Anschließend wechselte er nach Österreich, mit RB Salzburg gewann er zweimal die österreichische Meisterschaft.

Bei den Bullen startete er dann auch seine Laufbahn als Trainer. Zunächst bei der zweiten Mannschaft, anschließend als Co-Trainer. Im Juni 2012 wurde er dann aber von seinen Aufgaben entbunden. Seit Januar 2013 betreute er die U-21-Auswahl Kroatiens. In der Gruppe 5 der EM-Qualifikation liegen die Kroaten unangefochten an der Spitze und steuern klar Richtung Play-offs zur EM 2015 in Tschechien.

Kovacs vorrangiges Ziel ist es nun, Kroatien durch die Play-offs zur WM 2014 zu führen. In den Ausscheidungspartien können die Kroaten entweder auf Schweden, Rumänien, Island oder Frankreich treffen. Allerdings strebt Verbandschef Suker eine weitergehende Zusammenarbeit an: "Mein Wunsch ist es, dass Kovac auch nach den Play-offs Nationaltrainer bleibt, unabhängig davon, ob wir uns für Brasilien qualifizieren oder nicht", sagte der WM-Torschützenkönig von 1998.

Polen setzt Nationalcoach Fornalik vor die Tür

Auch in Polen ist Stühlerücken angesagt. Nach der gescheiterten WM-Qualifikation muss Waldemar Fornalik nach nur einem Jahr Amtszeit wieder seinen Hut nehmen. Der Co-Gastgeber der EURO 2012 verpasste mit 13 Punkten als Vierter der Gruppe H das Ticket nach Brasilien klar.

 
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