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26.03.2013, 17:20

Nur Kagawa trifft für die Japaner in Jordanien

Nippon verpasst das Express-Ticket nach Brasilien

Die japanische Nationalmannschaft hat die Chance verpasst, sich als erstes asiatisches Team für die WM 2014 in Brasilien zu qualifizieren. Das Team von Alberto Zaccheroni, bei dem erneut mit Makoto Hasebe (VfL Wolfsburg), Atsuto Uchida (Schalke 04), Hiroshi Kiyotake (1. FC Nürnberg) und den Stuttgartern Gotoku Sakai und Shinji Okazaki fünf Deutschlandlegionäre in der Startelf standen, unterlag in Jordanien mit 1:2.

Shinji Kagawa, hier im Zweikampf mit Jordaniens Oday Saleh.
Sein Tor war umsonst: Shinji Kagawa, hier im Zweikampf mit Jordaniens Oday Saleh.
© getty imagesZoomansicht

Nachdem Australien kurz zuvor zu Hause nicht über ein 2:2 gegen den Oman hinausgekommen war, hätte den Samurai Blue bereits ein Zähler zur direkten Qualifikation genügt. Nun bleiben Japan noch zwei weitere Spiele, um sich mit einem Punkt das WM-Ticket zu sichern.

Der Elf um Shinji Kagawa gelang im ersten Durchgang nicht sonderlich viel, lediglich Maeda mit einem Lattenkopfball in der 24. Minute strahlte Torgefahr aus. Dem Asienmeister von 2011 unterliefen viele unnötige Passfehler, und die meisten Offensivbemühungen endeten mit kläglichen Schussversuchen. Die logische Folge des bis dahin enttäuschenden Auftritts war in der 45. Minute das 1:0 durch Khalil Bani Ateyah für das ebenfalls kaum überzeugende Jordanien.

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In der 60. Minute konterte Jordanien schnell nach einem Ballverlust von Sakai, Ahmad Ibrahim vollstreckte mit einem Sololauf zum 2:0. Japan schien geschockt, kam aber durch eine tolle Aktion zurück ins Spiel. Kiyotake lupfte kurz vor dem Strafraum einen Ball aus der Drehung direkt in den 16er zu Kagawa, der den Anschlusstreffer erzielte (69.). Nur zwei Minuten später drang Uchida über rechts in den Strafraum Jordaniens ein und wurde dort zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß schoss Yasuhito Endo zu ungenau, Jordaniens Torhüter konnte parieren (72.).

Inui kommt spät, Hosogai und Hiroki Sakai Bankdrücker

In der 86. Minute kam Eintracht Frankfurts Takashi Inui für Kiyotake in die Partie, konnte die Niederlage in der kurzen Zeit mit seinen Kollegen nicht mehr abwenden. Hajime Hosogai (Bayer Leverkusen) und Hiroki Sakai (Hannover 96) mussten Japans Pleite von der Bank aus erleben.

Japans italienischer Trainer Alberto Zaccheroni trauerte zahlreichen verpassten Möglichkeiten seines Teams nach: "Es ist schlecht, dass wir einen Elfmeter verschossen haben, aber so etwas passiert. Wir haben die Chance verpasst, uns frühzeitig zu qualifizieren, dennoch war es ein gutes Spiel."

Nach der unerwarteten und enttäuschenden Niederlage muss sich Japan nun bis zum Juni gedulden. Dann geht es gegen Australien und erneut lautet das Ziel, einen Zähler zu sichern, damit die WM-Teilnahme unter Dach und Fach ist.
Kim Dämpfling

26.03.13
 

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