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23.03.2013, 12:25

Messi führt Albiceleste zum Sieg - Kolumbien gewinnt 5:0

"Klinsmänner" zittern sich im Blizzard zum Sieg

Zittern war für die USA in der WM-Qualifikation gegen Costa Rica im doppelten Sinne angesagt: Beim engen 1:0-Erfolg der Schützlinge von Jürgen Klinsmann drohte der Partie in Denver am Fuße der Rocky Mountains bei heftigen Schneefall sogar der Abbruch. Derweil hatten Lionel Messi und Argentinien wie auch Kolumbien in Südamerika keinerlei Probleme, ihre Heimspiele zu gewinnen. Und Jefferson Farfan hauchte Peru neue Hoffnung ein.

Kapitän Clint Dempsey (USA)
Kapitän Clint Dempsey behielt im Schneegestöber für die USA gegen Costa Rica den Durchblick und erzielte das entscheidende Tor.
© imagoZoomansicht

Der Spielabbruch drohte, zittern war im wahrsten Sinne des Wortes angesagt. Am Ende aber durften sich die USA bei Minusgraden über einen wichtigen Sieg in der WM-Qualifikation freuen und Klinsmann kann angesichts der Kritik um seine Person zunächst durchatmen.

Im tief verschneiten Denver erzielte der zum Kapitän ernannte Clint Dempsey (16.) vor 19.374 Zuschauern gegen Costa Rica das Tor des Tages - die Amerikaner, bei denen der Schalker Jermaine Jones im defensiven Mittelfeld einen starken Eindruck hinterließ, sprangen so auch aufgrund des Patzers des kommenden Gegners Mexiko (2:2 in Honduras) auf Rang zwei der CONCACAF-Qualifikationsgruppe.

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"Es war ein Kampf im Schnee", kommentierte der Ex-Bundestrainer, der nach der 1:2-Pleite zum Auftakt in Honduras in die Kritik geraten war. "Meine Mannschaft hat großen Charakter gezeigt. Es wurde um jeden Ball gekämpft und alles getan, um sich bei diesen Bedingungen zu behaupten."

Costa Rica erwägt Protest - Doppelpack von "Chicharito"

Dabei stand das Duell in Denver angesichts eines Blizzards nach knapp einer Stunde Spielzeit vor dem Abbruch. Der Referee entschied sich bei heftigem Schneefall nach dreiminütiger Unterbrechung zum Weiterspielen. Costa Rica plant nun, Protest gegen die Spielwertung einzulegen. "Es war eine Zumutung, hier Fußball zu spielen", schimpfte Trainer Jorge Luis Pinto.

Nun wartet beim Prestigeduell im Azteken-Stadion von Mexiko-Stadt auf die "Klinsmänner" eine hohe Hürde, zumal der zweimalige WM-Viertelfinalist am Freitag patzte. Zwar traf Javier Hernandez (Manchester United) doppelt zur 2:0-Führung gegen Honduras, doch die Treffer von "Chicharito" reichten für El Tricolor nur zu einem 2:2 (1:0). Nach zwei von zehn Partien liegt Mexiko auf Rang vier.

Higuain und Jubilar Messi treffen - Kolumbien kanzelt Bolivien ab

In Südamerika führt weiterhin Argentinien, nunmehr vor Kolumbien, das Tableau an. Higuain (2) und Messi, der beide Treffer des Real-Angreifers vorbereitete und einen Elfmeter verwandelte, führten die Albiceleste zum souveränen 3:0-Erfolg gegen Venezuela.

Lionel Messi
Lionel Messi traf gegen Venezuela vom Punkt und bereitete beide Higuain-Treffer vor.
© imagoZoomansicht

Als Spitzenreiter haben die Argentinier (23 Punkte) bereits elf Zähler Vorsprung auf Rang fünf, der nicht mehr die direkte Qualifikation für die WM-Endrunde in Brasilien bringt. Kolumbien (19) machte mit einem 5:0 (1:0) gegen Bolivien einen Sprung auf Platz zwei. Nach Treffern von Torres (20.), Valdes (49.), Gutierrez (62.), Falcao (85.) und Armero (90.+3) gelang der vierte Sieg in Folge - der Traum von der ersten WM-Teilnahme seit 1998 lebt mehr denn je.

Peru holt dank Farfan auf - Suarez-Treffer reicht nicht

Hinter dem spielfreien Ecuador (17) wird es eng. Südamerika-Meister Uruguay (13) kam gegen Paraguay nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Und die Enttäuschung war groß bei der Celeste. Der WM-Vierte von 2010 wähnte sich in der Neuauflage des letzten Copa-America-Finales nach einem späten Tor von Liverpools Luis Suarez (81.), der nun acht Treffer aufweist, auf der Siegerstraße. Doch Edgar Benítez zerstörte mit Paraguays Ausgleich vier Minuten später die Sieghoffnungen der Uruguayer.

Dagegen schloss Peru (11) dank des Schalkers Jefferson Farfan mit einem 1:0 (0:0) gegen Chile (12) zum Andenrivalen und Venezuela (12) auf. Bolivien und Paraguay (beide 8) sind Schlusslichter. "Wir leben noch und werden weiter kämpfen", sagte Farfan, der im "Clasico del Pacifico" vier Minuten vor dem Schlusspfiff endlich die Lücke in der Gästeabwehr fand. Claudio Pizarro von Bayern München hatte sich daran 80 Minuten lang vergeblich versucht. Bei Chile kam in der Schlussviertelstunde der Leverkusener Junior Fernandes zum Einsatz.

23.03.13
 

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