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08.09.2012, 12:45

WMQ Süd- & Nord- und Mittelamerika

Messi-Gala gegen Paraguay - "Klinsmänner" patzen

Mit stehenden Ovationen wurde Lionel Messi nach dem 3:1 Argentiniens in der WM-Qualifikation gegen Paraguay von den Zuschauern verabschiedet. Die Gauchos springen auf Rang eins, weil Uruguay in Kolumbien verlor. Ecuador bezwang Bolivien und Peru Venezuela. In Nord- und Mittelamerika leisteten sich die USA auf Jamaika eine Ausrutscher.

Victor Caceres gegen Lionel Messi
Nicht zu halten: Argentiniens Messi setzt sich gegen Paraguays Caceres durch.
© Getty ImagesZoomansicht

Lange Zeit konnte Lionel Messi im Trikot der Albiceleste nicht an die Gala-Leistungen, die er beim FC Barcelona regelmäßig abliefert, anknüpfen. Doch seit Alejandro Saballa das Zepter beim zweimaligen Weltmeister schwingt, läuft es bei "La Pulga".

So auch gegen Paraguay. Vor 57.000 Zuschauern in Cordoba setzte Argentinien mit Messi, di Maria, Lavezzi und Higuain auf Offensive. Und die Taktik ging bereits nach 120 Sekunden auf, als Real-Stürmer Higuain die Führung erzielte. Zwar konnte Paraguay, das den Ex-Münchner Santa Cruz im Sturm aufbot, durch Fabbro in der 17. Minute ausgleichen. Doch die Argentinier waren klar überlegen, erneut Higuain schoss seine Farben nach einer halben Stunde wieder in Front. Und Messi krönte dann seine Leistung in der 63. Minute mit einem wunderschönen Freistoß-Tor.

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Mit 13 Punkten setzte sich Argentinien an die Spitze, profitierte dabei aber auch von der Niederlage Uruguays in Kolumbien. Der aktuelle Südamerika-Champion musste der Hitze in der Karibik-Stadt Baranquilla Tribut zollen und ging mit 0:4 (0:1) unter. Bereits in der ersten Minute leitete Kolumbiens Star Falcao (Atletico Madrid) mit seinem Treffer die Niederlage der Celeste ein. Auch nach dem Seitenwechsel war Kolumbien wacher als Uruguay, Gutierrez (47., 51.) stellte mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg. In der Schlussminute erzielte Zuniga noch den Endstand. Für Uruguay war es nach 18 ungeschlagenen Spielen die erste Niederlage.

Farfan kontert Arango

Bundesliga-Legionäre bestimmten die Partie zwischen Peru und Venezuela. Im Nationalstadion von Lima setzte sich Peru dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei mit 2:1 (0:1) durch und wahrte so nach dem zweiten Sieg in der WM-Qualifikation seine Chancen. Venezuela verpasste den Sprung in die Top fünf.

Gladbachs "Goldfuß" Arango brachte die Vinotinto in der 43. Minute in Führung. Doch Schalkes Farfan wurde mit seinen beiden Toren in der 47. und 59. Minute noch zum Matchwinner für Peru. Bayern-Stürmer Pizarro stand über 90 Minuten auf dem Platz, ging aber leer aus.

Seine Position in der Spitzengruppe verbesserte Ecuador durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg über Bolivien. Matchwinner für Ecuador war Caicedo, der in der 74. Minute per Strafstoß traf. Bolivien hat lediglich vier Punkte auf dem Konto und droht frühzeitig den Anschluss zu verlieren.


Nord- und Mittelamerika: "Klinsmänner" patzen auf Jamaika

Jermaine Jones Kavin Bryan
US-Boy Jones (li.) von Schalke 04 im Duell mit dem Jamaikaner Bryan.
© Getty Images

Eine unerwartete 1:2 (1:1)-Niederlage musste die USA auf Jamaika hinnehmen. Die Elf von Jürgen Klinsmann zeigte sich besonders bei Standardsituationen anfällig. Die beiden Gegentore durch Austin (22.) und Shelton (62.) fielen jeweils nach Freistößen. Dempsey (Tottenham) hatte die Elf des ehemaligen Bundestrainers bereits nach 36 Sekunden in Führung geschossen. Klinsmann vertraute in der Startelf auf die Bundesliga-Legionäre Jones (Schalke) sowie Johnson und Williams (beide Hoffenheim).

WM-Quali, Nord- und Mittelamerika

Durch die erste Niederlage im 19. Duell mit den Inselkickern rutschten die USA in der Gruppe 1 auf den dritten Rang zurück. Nur die ersten beiden Teams der drei Gruppen ziehen in die 4. Runde ein. Allerdings haben die USA nun zwei Heimspiele vor der Brust: Bereits am Dienstag bietet sich die Revanche gegen Jamaika, am 16. Oktober ist dann Guatemala zu Gast.

"Es ist eine ganze Menge falsch gelaufen", klagte Klinsmann und schimpfte über Nachlässigkeiten seiner Spieler. "Sie hatten vielleicht das Gefühl, es auch kompliziert machen zu können. Ich habe schon in der Halbzeit gewarnt, dass es so nicht geht. Wir haben uns zu viele Ballverluste erlaubt und durch Fouls unnötig die Freistöße provoziert, durch die wir letztlich auch verloren haben. Außerdem waren die Jamaikaner hungriger und entschlossener", sagte Klinsmann.

Aber wir waren nicht überheblich, und wenn man durch
zwei Freistöße verliert, hat es nichts mit einem 4-4-2- oder 4-3-3-System zu tun.Jürgen Klinsmann

Kritik an Aufstellung und Taktik wollte Klinsmann gleichwohl nicht gelten lassen. "Man kann mir die Schuld geben. Aber wir waren nicht überheblich, und wenn man durch zwei Freistöße verliert, hat es nichts mit einem 4-4-2- oder 4-3-3-System zu tun", sagte der Schwabe zur sechsten Pleite im 17. Spiel seiner rund 13-monatigen Amtszeit.

Guatemala bezwang Antigua und Barbuda mit 3:1 (0:1) und ist nun punktgleich mit den USA Zweiter.

In der Gruppe 3 siegte Honduras 3:0 in Kuba, Kanada setzte sich gegen Panama mit 1:0 durch. In der Gruppe 2 festigte Mexiko durch ein 2:0 in Costa Rica seine Spitzenposition, El Salvador blamierte sich beim 2:2 gegen Guyana.

08.09.12
 

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WMQ-Südamerika - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Argentinien14:513
 
2Chile11:1012
 
3Ecuador7:612
 
4Uruguay14:1011
 
5Kolumbien9:510
 
6Venezuela5:88
 
7Peru8:126
 
8Bolivien7:124
 
9Paraguay5:124
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