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26.06.2010, 17:28

Frankreich: FIFA warnt den FFF

Blanc unterschreibt bei "Equipe Tricolore"

Schon vor der WM-Endrunde in Südafrika hatte der französische Fußball-Verband (FFF) die Weichen für die Zukunft gestellt und Laurent Blanc als neuen Nationaltrainer gewonnen. Jetzt sind auch die vertraglichen Angelegenheiten geregelt. Der Weltmeister von 1998 und Europameister von 2000 unterschrieb am Samstag einen Zweijahresvertrag mit der Option auf weitere zwei Jahre.

Laurent Blanc, Frankreich
Führt er die "Equipe Tricolore" zurück ins sportliche Rampenlicht? Laurent Blanc.
© picture allianceZoomansicht

Die Aufräumarbeiten bei der "Equipe Tricolore" haben nach dem desaströsen Auftritt bei der WM schon längst begonnen, nun ist auch der neue Hoffnungsträger angekommen: Laurent Blanc soll die Franzosen in eine bessere Zukunft führen. Der frühere Erfolgstrainer von Girondins Bordeaux folgt auf den mit den "Blues" kläglich gescheiterten Raymond Domenech. Keine leichte Aufgabe, hat sich doch die Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch in ihrer Außendarstellung in Südafrika gänzlich disqualifiziert.

Blanc wird von seinem früheren Mitarbeiter Jean-Louis Gasset und dem früheren Direktor von Olympique Lyon, Marino Faccioli, bei der schwierigen Aufgabe unterstützt. Erste sportliche Herausforderung wird die Qualifikation für die Europameisterschaft 2012. Sein Debüt auf der Bank wird Blanc am 11. August im Länderspiel gegen Norwegen geben. Am 3. September steht das erste EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland an.

Wir werden ganz genau hinschauen, was in Frankreich passiert. Ich habe die Sportministerin informiert, wie die Institutionen des Fußballs arbeiten. Ich habe ihr gesagt, dass sie sehr vorsichtig sein müssen.FIFA-Generalsekretär Jêrome Valcke

Indes droht dem französischen Fußball weiterer Ärger. Bei der Aufarbeitung des Auftritts der französischen Nationalelf schalteten sich Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Sportministerin Roselyne Bachelot ein, dem Weltverband FIFA ist eine Einmischung in die Angelegenheiten des nationalen Fußball-Verbandes (FFF) allerdings ein Dorn im Auge. "Wir werden ganz genau hinschauen, was in Frankreich passiert. Ich habe die Sportministerin informiert, wie die Institutionen des Fußballs arbeiten. Ich habe ihr gesagt, dass sie sehr vorsichtig sein müssen", sagte FIFA-Generalsekretär Jêrome Valcke am Samstag in Johannesburg.

"Sie dürfen sich treffen, sie können diskutieren, aber es darf keine politische Einflussnahme geben", erklärte Valcke seinen Landsleuten. Die FIFA verbietet jede staatliche Einflussnahme auf die Politik der nationalen Fußball-Verbände und hat in jüngerer Vergangenheit einige Mitgliedsländer suspendiert.

 

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