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01.06.2010, 17:02

England: Barry fliegt mit nach Südafrika

Capello lässt Walcott zuhause

2006 schaffte es der damals 17-jährige Theo Walcott völlig überraschend in Englands Kader für die WM in Deutschland. Vier Jahre später muss Arsenals Flügelflitzer einen Tiefschlag verkraften: Nationalcoach Fabio Capello nimmt ihn nicht mit nach Südafrika. Dabei sind hingegen der angeschlagene Mittelfeldspieler Gareth Barry und Joe Cole, der bis zuletzt ebenfalls als Streichkandidat gegolten hatte.

Theo Walcott
Autsch! Theo Walcott darf nicht mit zur WM nach Südafrika.
© imagoZoomansicht

Die Nicht-Berücksichtigung Walcotts ist zweifellos die große Überraschung am Nominierungstag, an dem die Namen der gestrichenen Spieler nach und nach durchsickerten, ehe sie am Nachmittag vom englischen Verband bestätigt wurden. Im September 2008 hatten die "Three Lions" dank des wieselflinken Mittelfeldspielers eine große Hürde auf dem Weg nach Südafrika genommen. Beim 4:1-Erfolg in Kroatien erzielte Walcott drei Tore. In der Folge wurde der 21-Jährige allerdings mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen, die ihn letztlich wohl auch seinen WM-Platz gekostet haben. In den letzten Tests gegen Mexiko (3:1) und Japan (2:1) hatte Walcott noch von Beginn an gespielt, konnte Capello aber offenbar nicht überzeugen. Der Italiener nimmt lieber die ähnlich veranlagten Aaron Lennon (Tottenham) und Shaun-Wright Philipps (Manchester City) mit.

Schlechte Nachrichten hat auch Darren Bent zu verkraften. Der Stürmer des FC Sunderland, in der abgelaufenen Saison mit 24 Treffern drittbester Torschütze der Premier League, wurde - wie schon 2006 - kurz vor Schluss gestrichen. Capello gab Aston Villas Emile Heskey den Vorzug, dessen Qualitäten als Vorbereiter er schätzt. Insgesamt fahren nur vier Stürmer mit ans Kap, neben Heskey sind das Wayne Rooney (Manchester United), Peter Crouch und Jermain Defoe (beide Tottenham).

Barry gewinnt den Wettlauf mit der Zeit

Den Wettlauf mit der Zeit gewonnen hat Gareth Barry. Der Mittelfeldspieler von Manchester City, in der Qualifikation einer von Capellos absoluten Schlüsselspielern, hatte sich im Ligaspiel gegen Tottenham am 5. Mai eine Knöchelverletzung zugezogen. Zur großen Erleichterung seines Nationaltrainers verlief eine Reihe härterer Belastungstests am Dienstag zufriedenstellend. Barry fliegt mit nach Südafrika, auch wenn er im Auftaktspiel der Engländer gegen die USA am 12. Juni womöglich noch fehlen wird. Auch Innenverteidiger Ledley King, der in der Vergangenheit immer wieder von Knieproblemen zurückgeworfen wurde, traut Capello zu, ein komplettes Turnier durchhalten zu können.

Joe Cole (England)
Überzeugte gegen Japan und darf mit nach Südafrika: Joe Cole.
© imago

Ins Aufgebot geschafft hat es auch Joe Cole, der bis zuletzt als Wackelkandidat gegolten hatte. Der offensive Mittelfeldspieler hatte beim FC Chelsea in dieser Saison nach einer schweren Knieverletzung nur wenig Spielpraxis erhalten, überzeugte Capello mit einer starken Vorstellung beim 2:1 im Test gegen Japan am Sonntag aber wohl endgültig davon, in WM-Form zu sein. Die Qualitäten Coles waren ohnehin unumstritten.

Die weiteren fünf Spieler, die Capello neben Walcott und Bent aus seinem 30 Mann starken vorläufigen Aufgebot strich, waren die Verteidiger Michael Dawson (Tottenham) und Leighton Baines (FC Everton) sowie die Mittelfeldspieler Tom Huddlestone (Tottenham), Scott Parker (West Ham United) und Adam Johnson (Manchester City).


Englands WM-Kader

Torhüter: Joe Hart (Birmingham City), David James (FC Portsmouth), Robert Green (West Ham United)

Abwehr: Jamie Carragher (FC Liverpool), Ashley Cole (FC Chelsea), Rio Ferdinand (Manchester United), Glen Johnson (FC Liverpool), Ledley King (Tottenham Hotspur), John Terry (FC Chelsea), Matthew Upson (West Ham United), Stephen Warnock (Aston Villa)

Mittelfeld: Gareth Barry (Manchester City), Michael Carrick (Manchester United), Joe Cole (FC Chelsea), Steven Gerrard (FC Liverpool), Frank Lampard (FC Chelsea), Aaron Lennon (Tottenham Hotspur), James Milner (Aston Villa), Shaun Wright-Phillips (Manchester City)

Angriff: Peter Crouch, Jermain Defoe (beide Tottenham Hotspur), Emile Heskey (Aston Villa), Wayne Rooney (Manchester United)

 

kicker

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