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13.03.2010, 11:07

Elfenbeinküste: Nun ist Troussier im Gespräch

Hiddink steht nicht zur Verfügung

Nach Informationen niederländischer Medien war Guus Hiddink zuletzt als Coach der Elfenbeinküste für ein zweimonatiges Engagement vor und während der Weltmeisterschaft in Südafrika im Gespräch. Doch am Samstag schrieb der 63-Jährige in einer Kolumne, dass dieses Engagement nicht mit seinen Verpflichtungen beim russischen Verband vereinbar sei. Nun ist offenbar der Franzose Philippe Troussier im gespräch.

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Kein Wiedersehen am Kap: Guus Hiddink wird nicht Trainer der Elfenbeinküste - Didier Drogba dürfte dies bedauern.
Kein Wiedersehen am Kap: Guus Hiddink wird nicht Trainer der Elfenbeinküste - Didier Drogba dürfte dies bedauern.
© imago Zoomansicht

Ein solches Engagement lasse sich nicht mit seinem derzeitigen Job in Russland und seiner künftigen Aufgabe als Nationaltrainer der Türkei vereinbaren, schrieb der 63-Jährige am Samstag in einer Kolumne für die niederländische Tageszeitung "De Telegraaf.

Hiddink, dessen Vertrag in Russland am 30. Juni ausläuft, wurde am vergangenen Montag in Istanbul als Coach der türkischen Nationalmannschaft vorgestellt. Der Niederländer, der in der Vorwoche mit der Elfenbeinküste in Verbindung gebracht worden war, soll sein Amt am Bosporus am 1. Juli antreten. Als WM-Coach bei den Afrikanern ist nun der Franzose Philippe Troussier im Gespräch.

Wie Hiddinks Berater Cees van Nieuwenhuizen gegenüber der Zeitung "De Telegraaf" bestätigte, stünden dem Deal mit der Elfenbeinküste aber noch die Verhandlungen mit den Russen im Wege. Entweder haben die diese Gespräche gar nicht stattgefunden oder Hiddink konnte sich mit dem russischen Verband nicht entsprechend einigen.

Russland hatte sich unter der Regie des niederländischen Coaches als Gruppengegner der deutschen Nationalelf nicht für Südafrika qualifiziert.

1998 hatte Hiddink die Niederlande bis ins Halbfinale der WM geführt, vier Jahre später gelang ihm das gleiche Kunststück mit Gastgeber Südkorea. Bei der WM 2006 in Deutschland trainierte Hiddink Australien und führte den Underdog bis ins Achtelfinale, wo das Aus gegen den späteren Weltmeister Italien kam (0:1).

13.03.10
 
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