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02.12.2009, 18:00

Präsident Joseph Blatter sorgt durch Indiskretion für Unmut

FIFA verzichtet auf Torrichter

Die FIFA wird bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr keine zusätzlichen Schiedsrichter einsetzen. Präsident Joseph Blatter schloss jedoch für die Zeit nach der WM den Einsatz sogenannter Torrichter nicht aus. Zuletzt war dies vom irischen Fußballverband (FAI) gefordert worden, der nach dem umstrittenen Aus in den Play-offs auch die Zulassung des Videobeweises ins Gespräch brachte. Zudem sorgte Blatter am Mittwoch durch die Bekanntgabe vertraulicher Gesprächsinhalte für Unmut seitens der FAI.

Torrichter
Zumindest bei der kommenden WM wird die FIFA auf den Einsatz von Torrichtern verzichten.
© imagoZoomansicht

Zumindest bei der WM in Südafrika wird es beim bewährten Quartett (bestehend aus einem Schiedsrichter, zwei Schiedsrichter-Assistenten an den Linien sowie einem vierten Offiziellen) bleiben. Für die Zukunft schloss FIFA-Präsident Blatter jedoch die Inanspruchnahme technischer Hilfe sowie den Einsatz zusätzlicher Referees nicht mehr aus. Zur Prüfung solle hierfür eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden.

Der irische Fußballverband (FAI) hatte nach dem umstrittenen Qualifikations-Aus in den Play-off-Spielen gegen Frankreich neben dem Einsatz von Torrichtern auch die Zulassung des Videobeweises gefordert.

FAI von Blatter enttäuscht

Für Unmut seitens der FAI sorgte Blatter am Mittwoch durch die Veröffentlichung vertraulicher Gesprächsinhalte zwischen dem Fußball-Weltverband und der FAI. Letztere hatte in einem internen Gespräch angeregt, als 33. Land an der Endrunde der Weltmeisterschaft teilzunehmen. In einer offiziellen Verlautbarung warf die FAI dem Schweizer am Mittwoch Indiskretion vor: "Herr Blatter hat unser Anliegen öffentlich gemacht, obwohl er versichert hatte, dass es vertraulich behandelt wird. Das Anliegen wurde nie offiziell an die FIFA gerichtet, es war nur Teil einer Diskussion mit dem Weltverband."

FIFA-Präsident Joseph Blatter
Sorgte beim irischen Fußballverband für Unmut: FIFA-Präsident Joseph Blatter.
© imagoZoomansicht

Zudem hatte Blatter zuletzt Verständnis für das Handspiel von Thierry Henry geäußert. Der irische Verband kommentierte dies am Mittwoch wie folgt: "Anstatt Aufmerksamkeit zu suchen, würden wir es lieber sehen, wenn Herr Blatter die Möglichkeit nutzt, um die Dinge anzusprechen, die dem Fußball weltweit weiterhelfen würden. Für einen Mann in Blatters Position ist es unpassend, mit jemandem zu sympathisieren, der ein Tor durch Betrug ermöglicht hat."

 

kicker

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