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19.10.2009, 14:20

Spiele am 14. und 18. November

Hartes Los für Ibisevic & Co.

Die FIFA hat am Montag die Europa-Play-offs zur WM 2010 in Südafrika ausgelost. Irland tritt als erstes zuhause gegen Frankreich an, Portugal bekommt es mit Bosnien-Herzegowina zu tun - eine schwere Aufgabe für die zahlreichen Bundesliga-Legionäre in den Reihen des Balkanstaats. Otto Rehhagels Griechen treffen indes auf die Ukraine. Slowenien reist am 14. November nach Russland, ehe am 18. November die Rückspiele anstehen.

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Vedad Ibisevic
Gibt's doch noch eine Bauchlandung auf dem Weg zur WM? Vedad Ibisevic und Bosnien-Herzegowina treffen auf Portugal.
© imago Zoomansicht

Der südafrikanische Nationalspieler und Ex-Dortmunder Steven Pienaar stand für die Auslosung parat. Von den vier gesetzten Teams galten Rehhagels Griechen als die leichteste Aufgabe. Frankreich, Russland und Portugal waren als Gegner weniger beliebt. Die Hellenen müssen sich nun mit der Ukraine um das WM-Ticket streiten. Irland empfängt am 14. November Frankreich, am 18. November steht dann das Rückspiel auf dem Programm. Für Frankreichs Sportdirektor Gerard Houllier eine machbare Aufgabe: "Ich glaube nicht, dass die Iren gegen uns spielen wollten."

Kein Losglück für Bosnien-Herzegowina: Die Bundesliga-Profis Vedad Ibisevic, Sejad Salihovic (TSG Hoffenheim), Zvjezdan Misimovic und Edin Dzeko (VfL Wolfsburg) sowie Zlatan Bajramovic (Frankfurt) und der Greuther Fürther Mirko Hrgovic bestreiten immerhin das Rückspiel vor eigenem Publikum. Ausreichenden Ansporn hat der Außenseiter jedenfalls: "Wenn wir die Qualifikation schaffen, feiern die Menschen in unserem Land drei Tage am Stück", ist sich Dzeko sicher. Coach Miroslav Blazevic meinte: "Portugal ist Favorit. Aber nicht immer gewinnt der Favorit."

Russland, Zweiter in der deutschen Gruppe 4, setzt sich zudem mit Slowenien auseinander. Deren Trainer Matjaz Kek bleibt realistisch: "Ich weiß, Russland ist der große Favorit. Es wird schwer, im November in Moskau zu bestehen, aber nichts ist unmöglich."


Die Teilnehmer und ihre Weltranglistenposition

9. Frankreich
10. Portugal
12. Russland
16. Griechenland

22. Ukraine
34. Irland
42. Bosnien-Herzegowina
49. Slowenien

19.10.09
 
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