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Portugal

Portugal

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Halbzeitstand
0:0
Brasilien

Brasilien


PORTUGAL
BRASILIEN
15.
30.
45.








60.
75.
90.





Elfenbeinküste muss die Koffer packen

Nichtangriffspakt im Prestigeduell

Zauberfußball Fehlanzeige: Die technisch versierten Teams aus Brasilien und Portugal taten sich im letzten Gruppenspiel nicht weh und trennten sich torlos. Geschuldet war dies wohl der Ausgangsposition, beiden Mannschaften war der Achtelfinaleinzug bei dem Ergebnis nicht zu nehmen. Ausgeschieden ist die Elfenbeinküste trotz des klaren 3:0-Erfolgs gegen Nordkorea.

Duda sieht Gelb
Siebenmal Gelb in Hälfte eins: Hier wird Duda von Referee Archundia verwarnt.
© picture allianceZoomansicht

Portugals Trainer Carlos Queiroz änderte sein Team nach dem 7:0 gegen Nordkorea auf vier Positionen: Ricardo Costa, Duda, Danny und Pepe standen für Miguel, Pedro Mendes, Simao und Hugo Almeida in der Startelf.

Auch bei Brasilien gab es einige Wechsel: Carlos Dunga ließ im Vergleich zum 3:1 gegen die Elfenbeinküste Daniel Alves, Julio Baptista und Nilmar für Robinho, Elano (Schienbeinverletzung) und Kaka (Gelb-Rot-Sperre) von Beginn an spielen.

Wenig Prickelndes sahen die Zuschauer in der Anfangsphase der Partie in Durban. Der Segen eines frühen Tores blieb den 62.712 Zuschauern im Moses Mabhida-Stadion unglücklichwerweise verwehrt. Etwas näher dran war die Seleçao aus Brasilien, außer einem Schussversuch von Daniel Alves (6., links vorbei) tat sich aber nichts Erwähnenswertes vor den Strafräumen. Die Portugiesen standen tief in der eigenen Hälfte und versuchten, die Räume für die Brasilianer eng zu machen. Mit Erfolg. Äußerst spärlich gesät waren indes die Offensivbemühungen der Queiroz-Elf.

So tat sich wahrlich nicht viel auf dem Rasen. Kurz aufhorchen ließ immerhin Tiago mit einem Volleyschuss aus 17 Metern, das Tor von Keeper Cesar geriet aber nicht in Gefahr (18.). Ronaldos erster Freistoßversuch aus 30 Metern glich eher einem Field-Goal-Versuch (26.).

Nach exakt einer halben Stunde kam sie dann, die erste Chance der Partie - die hatte es dafür in sich. Eine Hereingabe von rechts flog an allen portugiesischen Abwehrspielern vorbei zu Nilmar. Mit der Fußspitze kam der Villarreal-Stürmer am langen Pfosten noch ans Leder. Keeper Eduardo riss im letzten Moment den Arm hoch und lenkte das Leder an den Pfosten. Im direkten Gegenzug tauchte Tiago im Strafraum auf, der Portugiese ließ sich nach einer minimalen Berührung aber fallen und sah zurecht Gelb wegen einer Schwalbe.

Durchdachter blieben die Angriffe der Dunga-Elf. Dem Fernschuss von Nilmar fehlte noch deutlich die Präzision, Luis Fabiano hingegen köpfte nach einer Flanke von Maicon nur Zentimeter am Tor vorbei (39.). Geprägt war die erste Hälfte aber vor allem von zahlreichen Fouls, siebenmal zückte Referee Archundia Gelb. Nach einem Revanchefoul an Pepe holte Dunga den überhitzten Felipe Melo nur eine Minute vor der Pause vom Platz, für ihn kam der Wolfsburger Josué.

Ronaldo gegen Alves
Kein Durchkommen für Ronaldo: Hier stoppt Daniel Alves den Portugiesen.
© picture allianceZoomansicht

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Portugiesen mehr Biss, im Abschluss fehlte aber der Wille. Ronaldo entwischte zunächst auf links, passte aber viel zu spät quer, so dass Lucio klären konnte. Auch einem weiteren Freistoßversuch des Superstars fehlte die Genauigkeit, da half auch Pepes Abfälschversuch nichts (53.). In der 60. Minute hätte es dann beinahe geklappt. Ronaldos Sololauf beendete Lucio mit einer Grätsche, die jedoch zur perfekten Vorlage für Raul Meireles wurde. Keeper Cesar war nach dessen Versuch mit dem rechten Außenrist wohl noch mit den Fingerspitzen am Ball - die beste Chance für die Portugiesen.

Dann kehrte wieder Ruhe ein in Durban - zumindest auf dem Platz. Auf den Rängen feierten sich die Zuschauer selbst, die Partie verflachte eine Viertelstunde vor Ende zu einem emotionslosen Ballgeschiebe. Erst kurz vor Schluss kam dank Brasilien noch ein wenig Spannung auf. Eine halbe Gelegenheit hatte Lucio nach einer Ecke (88.), Eduardo fing dessen Kopfball sicher. Auch bei einem abgefälschten Schussversuch des eingewechselten Ramires war Portugals Schlussmann zur Stelle.

Aufregung kam auch noch einmal auf der anderen Seite auf. Cesar stieg an der Torauslinie hart gegen Danny ein, als beide Richtung Ball grätschten. Referee Archundia ließ aber weiterspielen. Den letzten Einsatz, die Partie für sich zu entscheiden, ließen dennoch beide Mannschaften in der Schlussphase vermissen.

Brasilien spielt am Montag (28.6.) um 20.30 Uhr im Ellis Park von Johannesburg gegen Chile. Portugal erwartet 24 Stunden später Nachbar Spanien in Kapstadt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Portugal
Aufstellung:
Eduardo (2,5) - 
Bruno Alves (3) , 
Fabio Coentrao (3)    
Pepe (3)        
Danny (3,5) , 
Tiago (4)    
Raul Meireles (4)    
Duda (5)        
Cristiano Ronaldo (4)    

Einwechslungen:
54. Simao (4,5) für Duda
64. Pedro Mendes für Pepe
84. Miguel Veloso für Raul Meireles

Trainer:
Queiroz
Brasilien
Aufstellung:
Julio Cesar (3) - 
Maicon (3) , 
Lucio (3)    
Juan (3)    
Michel Bastos (3,5) - 
Felipe Melo (4)        
Dani Alves (4,5) , 
Julio Baptista (5)    
Nilmar (3,5) - 
Luis Fabiano (4,5)        

Einwechslungen:
44. Josué (3,5) für Felipe Melo
83. Ramires für Julio Baptista
85. Grafite für Luis Fabiano

Trainer:
Dunga

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Portugal:
Duda
(1. Gelbe Karte)
,
Tiago
(1.)
,
Pepe
(1.)
,
Fabio Coentrao
(1.)
Brasilien:
Luis Fabiano
(1. Gelbe Karte)
,
Juan
(1.)
,
Felipe Melo
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
25.06.2010 16:00 Uhr
Stadion:
Moses Mabhida, Durban
Zuschauer:
62712
Spielnote:  5
beide Teams blieben den Nachweis konkreter Siegabsichten schuldig. Monotone Ballpassagen, emotionsloser Fußball.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
4:7
Schiedsrichter:
Benito Armando Archundia Tellez (Mexiko)   Note 4,5
überzogen streng bei den persönlichen Strafen, verweigerte Brasilien nach Foul von Ricardo Carvalho an Juan (45./+1) einen möglichen Foulelfmeter.
Spieler des Spiels:
Eduardo
Konnte gegen Nilmar und Ramires immerhin zweimal den Nachweis antreten, dass er sein Torwart-Handwerk versteht.

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