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02.07.2018, 19:26

So reagiert Freiburgs Trainer auf Hamanns Vorschlag

Löw-Nachfolger? Streich reagiert auf seine Weise

Dietmar Hamann hatte Christian Streich als neuen Bundestrainer ins Gespräch gebracht, jetzt hat der Coach des SC Freiburg darauf reagiert - auf seine Weise.

Christian Streich
"...sonst hätte ich mich auch beschwert": Freiburgs Trainer Christian Streich über den Bundestrainer-Job.
© picture allianceZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich hat gelassen darauf reagiert, dass Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ihn im kicker (Montagsausgabe) als möglichen Nachfolger für Nationaltrainer Joachim Löw ins Rennen geworfen hat. "Da werden dann 150 Namen ins Spiel gebracht, und hoffentlich bin ich einer der 150. Sonst hätte ich mich auch bei denen beschwert, die sie ins Spiel gebracht haben, weil ich beleidigt gewesen wäre", sagte Streich beim SC-Trainingsauftakt am Montag mit einem Augenzwinkern.

Für den Freiburger Coach, langjähriger Weggefährte von Löw, ist der aktuelle Bundestrainer ohnehin die beste Lösung. "Natürlich soll er bleiben. Warum denn nicht? Weil er jetzt einmal nicht Weltmeister geworden ist?", fragte Streich rhetorisch und gab selbst die Antwort: "Der Jogi ist ein super Trainer, alles drumherum ist gut, er hat sehr gute Spieler. Ich hoffe sehr, dass er weitermacht, weil es eine totale Erfolgsgeschichte ist." Und falls nicht, so Streich, "dann macht es jemand anderes und dann ist das zu respektieren". Ob er in diesem Falle tatsächlich in Frage käme, verneinte der 53-Jährige: "Ich kann gar nichts machen, weil ich beim SC Freiburg einen Vertrag habe."

"Man muss nur schauen, dass man deswegen nicht anfängt zu spinnen"

Den Vorschlag von Hamann, der bei Streich und dessen Team das "großartige Training und seine taktischen Fähigkeiten" lobte, nahm der Freiburger als Kompliment: "Er hat gesagt, dass wir hier was können und dass er uns schätzt für unsere Arbeit", sagte Streich: "Darüber freue ich mich total. Das finde ich viel besser, als wenn er sagen würde: Die haben nur Glück und können nichts. Das ist schön, von ihm oder Jupp Heynckes Lob zu bekommen, das ist immer schön. Man muss nur schauen, dass man deswegen nicht anfängt zu spinnen, auf dem Boden bleibt und angemessen damit umgeht."

Patrick Kleinmann

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