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09.06.2018, 23:41

"Miss WM": Belgien gewinnt - Entscheidung über 2026er-Kandidaten

Splitter: Portugal gelandet - Argentinien im Stones-Jet

Schlechtes Spiel, aber gute Quote: Über acht Millionen sahen die Generalprobe der DFB-Auswahl gegen Saudi-Arabien. Die FIFA vermeldet einen schnellen Zusatz-Ticketverkauf, Portugal und Argentinien sind in Russland eingetroffen und in Rust hat Belgien schon vor dem Start der WM einen Titel geholt.

+++ Europameister Portugal in Russland eingetroffen +++

Cristiano Ronaldo
Landung am Zhukovsky Airport: Cristiano Ronaldo und die portugiesische Auswahl.
© getty imagesZoomansicht

Europameister Portugal ist mit seinem Superstar Cristiano Ronaldo fünf Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland eingetroffen. Das Team von Trainer Fernando Santos bezog am Samstag nach der Landung sein Quartier, das südöstlich der russischen Hauptstadt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Moskau-Schukowski liegt. In Gruppe B bestreitet Portugal am 15. Juni in Sotschi sein schwieriges Auftaktspiel gegen Ex-Weltmeister Spanien, der bereits am Donnerstag in Russland angekommen ist. Weitere Gegner der Portugiesen sind der Iran und Marokko.

+++ Im Jet der Rolling Stones: Messi und Argentinien gelandet +++

Einen Tag früher als ursprünglich geplant und mit dem Privatjet der Rockband Rolling Stones ist Vizeweltmeister Argentinien in Russland angekommen. Das Team um den fünfmaligen Weltfußballer Lionel Messi landete am Samstagabend in Bronnisy nahe Moskau. Der Verband twitterte ein kurzes Video. Die Generalprobe der Seleccion am Samstag in Jerusalem gegen die Auswahl Israels war kurzfristig aufgrund heftiger Proteste und Drohungen von palästinensischer Seite abgesagt worden. Die Argentinier bestreiten ihr erstes Gruppenspiel am 16. Juni in Moskau gegen Island. Weitere Gegner sind Kroatien und Nigeria.

Im Jet der Stones: Argentinien erreicht Russland.
Im Jet der Stones: Argentinien erreicht Russland.
© Getty Images

+++ Über 2,5 Millionen Tickets verkauft +++

Wie der Weltverband FIFA am Samstag mitteilte, fanden 120.000 zusätzlich zur Verfügung gestellte Eintrittskarten für das Endturnier in Russland innerhalb weniger Stunden einen Abnehmer. Damit sind wenige Tage vor dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien mehr als 2,5 Millionen Tickets verkauft worden. Die meisten Karten gingen an Fans aus Russland. Nahezu 90.000 Ticketbestellungen erfolgten aus den Vereinigten Staaten - dabei hat sich das US-Team gar nicht für die WM qualifiziert.

+++ Council entscheidet über Zulassung von Bewerbern für 2026 +++

Das FIFA-Council trifft am Sonntag (13 Uhr) in Moskau die Entscheidung über eine Zulassung der Kandidaturen von Marokko und des Dreierbunds aus den USA, Mexiko und Kanada zur Wahl des Gastgebers 2026. Das Trio hatte zuletzt in einem FIFA-Bericht über die technischen Voraussetzungen die deutlich besseren Noten erhalten. Die FIFA-Spitze um Präsident Gianni Infantino gilt unter anderem aufgrund höherer Gewinnerwartungen als Unterstützer der gemeinsamen Bewerbung aus Nordamerika. Ein Ausschluss Marokkos durch das Gremium, dem auch DFB-Präsident Reinhard Grindel angehört, gilt jedoch als eher unwahrscheinlich. Die endgültige Entscheidung über den Ausrichter der Weltmeisterschaft in acht Jahren trifft dann am Mittwoch einen Tag vor dem Eröffnungsspiel in Moskau der Kongress aller Mitgliedsverbände der FIFA. Am Sonntag geht es auch um eine Offerte von Investoren über 25 Milliarden US-Dollar für eine ausgeweitete Klub-WM und eine globale Nations League.

+++ "Miss WM" kommt aus Belgien - ein Fingerzeig? +++

Bei einem Schönheitswettbewerb im Europa-Park in Rust zur Wahl der "Miss WM" gab Belgien dem amtierenden Weltmeister Deutschland das Nachsehen. Zoé Brunet heißt die Siegerin, die "Miss Germany" Anahita Rehbein (23) aus Stuttgart und die Dänin Amanda Petri (21) aus Kopenhagen auf die Plätze verwies. "Ich bin stolz und glücklich", so die 18 Jahre alte Studentin aus der belgischen Universitätsstadt Namur, die auf ein gutes Omen hofft und darauf, "dass es die belgische Nationalmannschaft nun so wie ich macht und bei der WM den Titel holt."

+++ TV: 32,3 Prozent Marktanteil für DFB-Auswahl +++

8,22 Millionen Zuschauer saßen am Freitag ab 19.30 Uhr beim letzten Test der DFB-Auswahl vor der Fußball-WM vor dem Bildschirm. "Das Erste" erreichte beim mühsamen 2:1 gegen Saudi-Arabien einen Marktanteil von 32,3 Prozent und damit einen klaren Quotensieg. Die zuvor ausgestrahlte Sendung "WM-Fieber" ab 18.50 Uhr verfolgten 4,91 Millionen (20,8 Prozent), den "Sportschau-Club" nach dem Spiel noch 3,31 Millionen (14,2 Prozent).

aho/jch/dpa/sid

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