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Schweden

Schweden

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Schweiz

Schweiz


SCHWEDEN
SCHWEIZ
15.
30.
45.




60.
75.
90.









Das Glück des Leipzigers ist Akanjis Pech

Forsberg schießt Schweden ins Viertelfinale

Schweden steht im Viertelfinale. In St. Petersburg setzten sich die Skandinavier mit 1:0 gegen die Eidgenossen durch. In einer weitgehend ausgeglichenen Begegnung war es ein von Akanji abgefälschter Schuss, der die Entscheidung zugunsten der Blau-Gelben brachte. Die Schweiz stürmte in der Schlussphase mit dem Mute der Verzweiflung, doch die defensivstarken Schweden warfen sich in jeden Schuss und brachten den Viertelfinaleinzug unter Dach und Fach.

Yann Sommer ist geschlagen.
Yann Sommer ist geschlagen: Der von Akanji abgefälschte Schuss von Forsberg zappelt im Netz.
© Getty ImagesZoomansicht

Schwedens Trainer Janne Andersson musste einen Wechsel im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Mexiko vornehmen: Svensson ersetzte Larsson (Gelbsperre).

Schweiz-Coach Vladimir Petkovic brachte vier Neue im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen Costa Rica: Lang, Djourou, Zuber und Drmic begannen anstelle von Lichtsteiner, Schär (beide Gelbsperre), Embolo und Gavranovic.

Die Anfangsphase gehörte den Schweden, die den präsenteren und aggressiveren Eindruck machten und durch Berg zur ersten guten Chance kamen: Der Ex-Hamburger wurde per Steilpass rechts im Strafraum freigespielt, verzog aber aus guter Position deutlich (8.). Kurz darauf wurde Berg nach Sommers misslungenem Befreiungsschlag geblockt, Ekdal wuchtete den Nachschuss aus 20 Metern drüber (9.). Die Schweiz kam nicht zur Entfaltung, weil die entscheidenden Duelle im Mittelfeld an die Blau-Gelben gingen. Erst nach und nach gelang es den Eidgenossen, sich an das frühe Pressing der Skandinavier zu gewöhnen, Zubers Kopfball war die erste ordentliche Gelegenheit (24.).

Gefahr vor beiden Toren

Waren beide Teams bis dahin nicht wirklich gefährlich vor des Gegners Tor gekommen, nahm die Qualität der Chancen nach einer guten halben Stunde zu: Erst glänzte Sommer mit einem Reflex gegen Berg (28.), dann hämmerte Dzemaili den Ball nach Zubers Vorarbeit aus rund 15 Metern freistehend übers Tor (38.). Den Schlusspunkt im ersten Abschnitt setzte Schwedens Ekdal, der Lustigs Flanke volley nahm - und aus sechs Metern deutlich drüber schoss (41.). Mit 7:7 Torschüssen und 0:0 Toren ging es in die Kabinen.

Die Schweiz startete besser als im ersten Durchgang, agierte physisch robust und agierte auf Augenhöhe mit Schweden. Weil sich beide Teams neutralisierten und keine Fehler machten, gab es kaum Torchancen - bis Forsberg an den Ball kam: Der Leipziger, der im zweiten Durchgang besser in Fahrt gekommen war, verschaffte sich mit einer Körpertäuschung gegen Xhaka Platz und zog aus 17 Metern flach ab. Weil Akanji entscheidend abfälschte, flog der vermeintlich harmlose Schuss unhaltbar für Sommer ins linke Eck - 1:0 (66.)!

Schweden wirft sich in jeden Schuss

Die Schweiz war gefordert - und sie erhöhte den Druck. Die eingewechselten Seferovic und vor allem Embolo belebten die Offensive, Schweden bekam bei den Schüssen von Shaqiri (71.) und Lang (79.) jedoch immer noch ein Bein dazwischen und verteidigte mit den letzten Kräften. Die Nati rannte unermüdlich an und kam weiterhin zu Abschlüssen, doch auch Rodriguez und Drmic wurden geblockt (86.), Seferovics Kopfball landete in Sommers Armen (90.+1).

Die Eidgenossen warfen alles nach vorne - und wurden nicht belohnt: Bei einem Konter der Schweden schob Lang an der eigenen Strafraumgrenze als letzter Mann gegen Olsson und sah die Rote Karte (90.+4). Nach Ansicht der TV-Bilder nahm Schiedsrichter Damir Skomina den zunächst gegebenen Elfmeter zurück und entschied auf Freistoß knapp hinter der Strafraumgrenze: Sommer hielt Toivonens Versuch und die Partie war beendet.

WM-Turnierrechner

In der Runde der letzten Acht trifft Schweden am Samstag (16 Uhr) in Samara auf den Sieger der Partie Kolumbien gegen England.

Weltmeisterschaft, 2018, Achtelfinale
Schweden - Schweiz 1:0
Schweden - Schweiz 1:0
Auf dem Weg ins Stadion

Die Schweizer Fans stimmen sich auf ihr Achtelfinale gegen Schweden ein.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Schweden
Aufstellung:
Olsen (2,5) - 
Lustig (3)        
Lindelöf (3) , 
Granqvist (1,5)    
Augustinsson (2,5) - 
G. Svensson (3) , 
Ekdal (2,5) - 
Claesson (4) , 
Forsberg (2,5)        
Berg (4)    
Toivonen (4,5)

Einwechslungen:
82. Martin Olsson für Forsberg
82. Krafth für Lustig
90. + 1 Kiese Thelin für Berg

Trainer:
Andersson
Schweiz
Aufstellung:
Sommer (2,5) - 
Lang (3,5)    
Djourou (4) , 
Akanji (4) , 
Behrami (4)        
G. Xhaka (4,5)    
Shaqiri (3,5) , 
Dzemaili (4)    
Zuber (3)    
Drmic (4)

Einwechslungen:
73. Embolo für Zuber
73. Seferovic für Dzemaili

Trainer:
Petkovic

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Forsberg (66., Rechtsschuss, Toivonen)
Rote Karten
Schweden:
-
Schweiz:
Lang
(90. + 4, Notbremse, Martin Olsson)

Gelbe Karten
Schweden:
Lustig
(2. Gelbe Karte)
Schweiz:
Behrami
(2. Gelbe Karte)
,
G. Xhaka
(1.)

Spieldaten

Schweden       Schweiz
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 12 : 18 Torschüsse
 
gespielte Pässe 276 : 558 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 190 : 485 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 86 : 73 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 87% Passquote
 
Ballbesitz 33% : 67% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 11 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
03.07.2018 16:00 Uhr
Stadion:
Krestovsky, St. Petersburg
Zuschauer:
64042
Spielnote:  3,5
kein Spektakel, sondern ein fortwährender Kampf zwischen dem einfältigen Ballbesitzfußball der Schweiz gegen die schnelle Kontermaschine aus Schweden.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
3:11
Schiedsrichter:
Damir Skomina (Slowenien)   Note 2
eine unaufgeregte und extrem sichere Spielleitung. Richtig, Langs Notbremse in der Nachspielzeit mit Rot zu ahnden; dass das Foul an Olsson aber knapp außerhalb des Strafraums begangenen wurde und es statt Strafstoß nur Freistoß geben darf, konnte durch den Einsatz des Video-Assistenten korrigiert werden.
Spieler des Spiels:
Andreas Granqvist
Es war wieder Schwedens große Stütze: An ihm prallten zahlreiche Schweizer Angriffe ab, der Abwehrchef bestach durch Kopfballstärke, Physis und Übersicht. Exzellent auch sein Stellungsspiel.

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