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25.06.2017, 19:50

Stimmen zum Halbfinal-Einzug der deutschen Mannschaft

Werner: "Das ist so eine Geschichte für sich"

Das sagten die Beteiligten zum 3:1 der deutschen Nationalmannschaft über Kamerun, das für Bundestrainer Joachim Löw den 100. Sieg im 150. Spiel als Bundestrainer bedeutete...

Vergab erst einige Möglichkeit, traf dann aber doch noch doppelt: DFB-Angreifer Timo Werner.
Vergab erst einige Möglichkeit, traf dann aber doch noch doppelt: DFB-Angreifer Timo Werner.
© Getty ImagesZoomansicht

Julian Draxler (DFB-Kapitän im ZDF): "Die Leistungssteigerung nach der Pause war auf jeden Fall notwendig, so viel steht fest. In der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gemacht. Wir haben dann in der Halbzeit ein paar Sachen angesprochen, die wir verbessern mussten. Und dann hatten wir ein frühes Tor auf unserer Seite, was vieles einfacher gemacht hat. Kerem war schon immer ein guter Spieler, das hat er heute auch gezeigt. Ich glaube, ein Tag mehr Pause ist gut für uns und dass wir den Reisestress nach Kasan nicht haben."

Timo Werner (Doppeltorschütze beim 3:1 im ZDF): "Wir haben uns einfach vorgenommen, in der zweiten Halbzeit besser zu spielen als in der ersten. Das war nicht schwer, weil die erste wirklich nicht gut war. Ich glaube, das frühe Tor und die Rote Karte haben uns dann auch geholfen. Wir wollten den Gruppensieg und weiterkommen, das hat man in der zweiten Halbzeit gesehen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man sein erstes Länderspieltor macht. Ich habe mich riesig gefreut. Dass ich von Jo (Spitzname von Kimmich, d.Red.) auch noch die Vorlage bekomme, mit dem ich in der Jugend zusammengespielt habe, ist auch so eine Geschichte für sich. Wir merken, dass wir eine richtig gute Mannschaft sind."

Kerem Demirbay (Torschütze zum 1:0 im ZDF): "Wir wussten, dass der Gegner nicht einfach wird. Ich muss gestehen, dass wir in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden haben. Wir haben es uns selbst schwer gemacht. Dann kommen wir aus der Halbzeit, ich treffe den ganz gut und dann war das wie die Erlösung für unser Spiel. Ich freue mich natürlich sehr über das Tor, aber noch mehr, dass ich heute auflaufen durfte - für das Vertrauen vom Trainer. Ich bin sehr glücklich."

Was wir heute in der zweiten Hälfte gezeigt haben, darauf kann man aufbauen.Marvin Plattenhardt nach seinem Startelf-Debüt

Marvin Plattenhardt (Startelf-Debütant im ZDF): "Wir sind schwer in die erste Halbzeit reingekommen, haben nicht unseren Spielfluss gefunden. Wir hatten viele einfache Ballverluste. In der zweiten Halbzeit muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, an jeden einzelnen Spieler. Wir haben uns da reingekämpft. Erstmal bin ich sehr froh, dass ich heute ran durfte. Ich glaube, ich habe es ganz ordentlich gemacht. Mexiko wird wieder eine aggressive Mannschaft, die ordentlich in die Zweikämpfe geht. Was wir aber heute in der zweiten Hälfte gezeigt haben, darauf kann man aufbauen. Dann stehen uns alle Türen offen."

Joachim Löw (Bundestrainer im ZDF): "Die Anspannung war heute glaube ich wirklich zu spüren, auch bei den jungen Spielern. Es war ein K.-o.-Spiel: Es ging um den Gruppensieg, man konnte aber auch noch ausscheiden. Wir haben das nicht so umgesetzt, wie wir das wollten. Das muss man so einer jungen Mannschaft aber auch mal eingestehen. Das Gute war, dass wir uns in der zweiten Halbzeit gefangen haben, das Spiel unter Kontrolle hatten und ein paar schöne Tore erzielt haben. Ich habe die Mannschaft in der Pause daran erinnert, was uns gegen Australien und Chile stark gemacht hat. In der zweiten Halbzeit war irgendwie alles anders. Trotz allem Hochachtung und riesen Respekt, das ist schon etwas ganz außergewöhnliches mit dieser Mannschaft."

Das war schon auch unsere Idee.Bundestrainer Joachim Löw zur Torwartfrage

Joachim Löw (Bundestrainer im ZDF zur Torwartfrage): "Für dieses Turnier haben wir uns entschieden, mit Marc-André ter Stegen die anderen beiden Spiele zu machen. Das war schon auch unsere Idee. Was das für das nächste Jahr heißt, müssen wir mal sehen. Das ist noch ein Jahr und die anderen beiden sind auch sehr, sehr gute Torhüter."

Joachim Löw (Bundestrainer im ZDF zum Halbfinal-Gegner): "Ich hätte gerne mal gegen Portugal gespielt, das hatte ich schon bei der EM im letzten Jahr gehofft. Auf der anderen Seite ist es vielleicht so aber auch ganz gut, Mexiko ist eine Mannschaft, die wir nicht ständig haben. In Europa kennen wir die Mannschaft natürlich gut, sie spielen wieder eine andere Art von Fußball. Sie haben schnelle, bewegliche, unangenehme Spieler. Vielleicht ist es ein guter Test gegen eine Mannschaft, gegen die man nicht jedes Jahr spielt."

Fotostrecke zu Löws Siegen
100. Sieg im 150. Spiel: Löws dreistelliges Jubiläum
Joachim Löw
Auf dem Weg zum "unantastbaren Jogi"

Am 12. Juli 2006 trat Joachim Löw die Nachfolge von Jürgen Klinsmann als Bundestrainer an. 46 Jahre alt war der frühere Stürmer und Vereinstrainer damals, der vor seiner Zeit als Assistent des DFB-Teams unter anderem den VfB Stuttgart und Fenerbahce trainierte. Doch zum scheinbar "unantastbaren Jogi" wurde er als Chef der Nationalelf. Mit der "Mannschaft" könnte er am Sonntag beim Confed Cup gegen Kamerun seinen 100. Sieg feiern. Positive Daten und Anekdoten auf dem Weg zum dreistelligen Jubiläum?
© imago/picture-alliance

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